Unterstützung und Schlichtung bei Konflikten

Beschwerdemanagement


Wenn Sie unzufrieden mit der Arbeit von Berufsbetreuer/innen sind, können Sie sich an das BdB-Beschwerdemanagement wenden. Einzige Voraussetzung: Die Betreuerin oder der Betreuer muss Mitglied im BdB sein. Ansonsten sind Gerichte oder Behörden die richtige Anlaufstelle.

Das BdB-Beschwerdemanagement bietet an, zu schlichten und zu vermitteln. Dabei werden die Fälle aus berufsfachlicher Sicht beurteilt. Eine juristische und zivilrechtliche Klärung ersetzt dieses Verfahren nicht. Mit seinem freiwilligen Angebot will der BdB einen Beitrag zu mehr Qualität in der Betreuung leisten und unbürokratische Lösungen bei Konflikten finden.

Wo reiche ich meine Beschwerde ein?

Wenn Sie eine Beschwerde einreichen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an die BdB-Geschäftsstelle. Ihre Ansprechpartnerin dort ist:

Martina Fischer

Telefon: (040) 386 29 03 90

E-Mail: martina.fischer@bdb-ev.de

Vorteile des Beschwerdemanagements

  • Regionale Schlichter/innen sind schnell vor Ort.
  • Alle Schlichter/innen sind als Berufsbetreuer/innen im BdB-Qualitätsregister eingetragen und haben zusätzliche Kenntnisse im Bereich der Schlichtung.
  • Die BdB-Beschwerdestelle arbeitet fachübergreifend und setzt sich zusammen aus Mitgliedern verschiedener Professionen.
  • Die Dienstleistung des BdB-Beschwerdemanagements ist kostenfrei.

Ablauf bei Beschwerden

Um schnell, unabhängig und ortsnah unterstützen zu können, setzt das BdB-Beschwerdemanagement regionale Schlichter/innen in den jeweiligen Bundesländern ein. Schlichter/innen sind Berufsbetreuer/innen, die zwischen den Parteien vermitteln und nach Kompromissen und einvernehmlichen Lösungen suchen.

Lässt sich ein Konflikt nicht durch eine Schlichtung lösen, wird er an die fachübergreifende BdB-Beschwerdestelle weitergeleitet. Die Mitglieder prüfen die Fälle aus berufsfachlicher Sicht und setzen sich zusammen aus den Bereichen Berufsbetreuung, Recht, Selbsthilfe-Organisation und BdB-Vorstand.

 

Dokumentation und Schweigepflicht

Jeder Beschwerdefall wird mit einem Bericht abgeschlossen. Dieser geht allen Beteiligten zu - auch dann, wenn keine Vermittlung oder Lösung möglich war. Selbstverständlich unterliegen alle Beteiligten des Beschwerdemanagements der Schweigepflicht.