Landesgruppe Bayern


Landesvorstand

 

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Brigitte May (Sprecherin) 09202-9709900 
Ina Kopal (Finanzen) 0911-9362903 
Frank Staeck 0821-2197871
Jochen Grimm 089-89555193
Peter Berger 09131-6103703
Coralie Amon-Pirgalie 089-38169731 

 E-Mail: bayern@bdb-ev.de

 

Treffen mit Justizminister Georg Eisenreich am 08.10.2019

Der Vorstand der Landesgruppe Bayern mit Georg Eisenreich, bayrischer Staatsminister der Justiz (vordere Reihe, 2.v.r.)

München, 8. Oktober 2019 – Die Zulassung zum Beruf verbindlich regeln, Betreuung als Profession anerkennen und das aktuelle Vergütungssystem evaluieren – das fordert der BdB im aktuellen Reformprozess. Für diese Forderungen habe er großes Verständnis, sagte der bayrische Staatsminister der Justiz, Georg Eisenreich, im Gespräch mit dem Vorstand der BdB-Landesgruppe Bayern. An dem Treffen nahmen außerdem teil: Die Referentin für Betreuungsrecht, Frau Christine von Massenbach, und der Leiter der Abteilung Zivilrecht und Verbraucherrecht, Herr Ministerialrat Dr. Michael Stumpf. Frau Massenbach unterstützt insbesondere die Forderungen nach einer verbindlichen Regelung der Berufszulassung sowie die verbindliche Vergütungseinstufung eines Berufsbetreuers bei Aufnahme der Tätigkeit für alle zukünftig geführten Betreuungen. Sie sehe bei diesen Punkten allerdings möglicherweise den Konsens bei den Bundesländern schwinden, so Massenbach weiter. Auch die Zukunft der Betreuungsvereine war Thema des Gesprächs. Herr Dr. Michael Stumpf teilte mit, dass das Sozialministerium daran arbeite, die Förderung für Betreuungsvereine von 1,5 Millionen Euro auf 3 Millionen Euro zu erhöhen.

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Demenztag in Bayreuth: Landesgruppe Bayern informiert über rechtliche Betreuung

Bayreuth, 18. September 2019 - Eine Demenzerkrankung stellt Betroffene und deren Angehörige im Alltag oft vor großere Herausforderungen. Wie rechtliche Betreuer Angehörige von Demenzpatienten entlasten können, dazu informierte die Landesgruppe Bayern beim Demenztag der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO). Neben zwei Fachvorträgen fand am Nachmittag ein Marktplatz statt, auf dem sich Beratungsangebote der Stadt und des Landkreises vorstellen. 

Die Veranstaltung war Teil der ersten bayerischen Demenzwoche vom 13.bis 22. September 2019 unter Schirmherrschaft der bayrischen Gesundheitsministerin Melanie Huml. Mit der Veranstaltungswoche soll das Thema Demenz stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

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9. Fachtagung Werdenfelser Weg in München

An der Katholischen Stiftungshochschule München findet am 19.07.2019 die 9. Tagung Werdenfelser Weg statt.Themenschwerpunkte sind das öffentliche Unterbringungsrecht des PsychKHG in Bayern und die Regelungen zu Fixierungen. Spätestens seit der Bundesverfassungsgerichtsentscheidung vom 24.7.2018 ist der Themenkomplex Gegenstand vieler Fachdiskussionen und neuer Gesetzgebungsmaßnahmen. Der stellvertretende BdB-Vorsitzende Hennes Göers spricht als Referent zum Thema "Freiheitsentziehende (Eil-)Entscheidungen und die Betreuungspraxis – Rahmenbedingungen und Anspruch".

Auf der Tagung wird es um die folgenden Fragen gehen:

  • Welche neuen Lösungen oder Fallen bietet das PsychKHG für den Praktiker? Auf was muss man achten?
  • Welche Fernwirkungen hat das Urteil für Fixierungen nach Betreuungsrecht? Was ändert sich dadurch für Kliniken, Altenheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe?
  • Was kann bei den eiligsten Entscheidungen zu 5- oder 7- Punktfixierungen ein Verfahrenspfleger entscheidungsunterstützend und rechtewahrend beitragen?
  • Der Nachmittag bringt interessante Beispiele aus dem somatischen und dem psychiatrischen Krankenhaus und aus stationären Wohneinrichtungen.

 

Anmelden können Sie sich noch bis zum 12. Juli 2019.

Weitere Informationen und das Tagungsprogramm finden Sie hier.

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Wahlprotokoll jetzt online

Das Protokoll zur Mitgliederversammlung Bayern mit Wahlen am 22.03.2019 finden Sie im Mitgliederbereich

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Trauer um Ursula Stichnoth

Der BdB hat eine verdiente Mitstreiterin verloren: Ursula Stichnoth. Die Berufsbetreuerin aus Passau verstarb am 22. Mai nach schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren. Die Sozialpädagogin war seit November 2012 im Vorstand der BdB-Landesgruppe Bayern aktiv. „Wir sind unendlich traurig, dass sie von uns gegangen ist. Sie hat sich im Landesvorstand um die Organisation und Moderation unserer Veranstaltungen gekümmert und dabei immer ein tolles Händchen bewiesen. Ursula war eine angenehme und gute Seele, wir vermissen sie sehr“, sagt Landesgruppensprecherin Brigitte May.

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„Eine Anpassung der Vergütung für Betreuer ist notwendig“ | Stv. Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion Stephan Thomae sieht Bundesländer in der Pflicht

Kempten, 4. Oktober 2018 – „Eine Anpassung der Vergütung für Berufsbetreuer ist notwendig, um eine qualitativ hochwertige Betreuung gewährleisten zu können.“ Dies sagte der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephan Thomae (FDP) im Gespräch mit Jochen Halbreiter, Mitglied im Vorstand des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen (BdB). Der FDP-Politiker sicherte seine Unterstützung für die Durchsetzung der Sofortforderungen des Verbands zu. „Die Inhalte der ISG-Studie sind eindeutig und müssen Taten folgen lassen“, so Thomae weiter.

Der 670 Seiten starke Abschlussbericht der vom Bundesministerium der Justiz beauftragten Studie zeigte, was schief läuft im Betreuungswesen: Die Qualität leidet unter der nicht angemessenen Vergütung und unzureichenden Zeitpauschalen. Der Bericht rechtfertigt zudem Forderungen nach mehr Zeit und mehr Geld und bestätigt die seit Langem vom BdB festgestellten Defizite bei Struktur und Qualität im deutschen Betreuungswesen.

So belegte die Studie einen deutlichen Unterschied zwischen geleisteter und vergüteter Arbeit. Durchschnittlich 3,3 Stunden pro Klienten und Monat können Berufsbetreuer/innen aktuell abrechnen. Sie wenden jedoch durchschnittlich 4,1 Stunden auf, leisten also 0,8 Stunden unbezahlte Mehrarbeit. Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen fordert daher eine Erhöhung der Zeitkontingente auf 4,1 Stunden pro Klienten und Monat. Der Stundensatz liegt seit dem Jahr 2005 bei maximal 44 Euro pro Stunde. Auf Grundlage der Studie fordert der Verband eine Erhöhung auf 54 Euro pro Stunde.

Stephan Thomae sieht die Bundesländer bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflicht. Der Bundestag hatte im Mai 2017 eine Erhöhung der Betreuervergütung um 15 Prozent beschlossen. Der Beschluss war an der Länderkammer, dem Bundesrat, gescheitert. Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsfraktionen auf strukturelle Verbesserungen im Betreuungswesen verständigt und eine Erhöhung von Stundensätzen und Zeitkontingenten angekündigt.

Stephan Thomae sicherte zu, sich für die Anliegen der Berufsbetreuer/innen einzusetzen und bezüglich der Reformvorhaben in einzelnen Bundesländern nachzuhaken – beispielsweise in Nordrhein-Westfalen.

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Antwort der Parteien zu den BdB-Wahlprüfsteinen

Hamburg, 08. Oktober 2018 - Wir haben die Parteien in Form von Wahlprüfsteinen zu unseren Forderungen befragt. Hier finden Sie eine Übersicht aller Parteienstatements als PDF-Dokument.

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Brigitte May, Frank Staeck, Ina Kopal, Peter Berger, Jochen Grimm, Coralie Amon-Pirgalie (v.l.n.r.)