Landesgruppe Hessen


Landesvorstand

 

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Harald Kalteier (Sprecher) 06433-943540
Eberhard Marten (Finanzen) 06041-90621
Roland Bonaventura 06104-8009849
Johannes Disselhorst 0561-81665374
Gerd Bauer 06181-1805568

 E-Mail: hessen@bdb-ev.de

 

Gesetzesinitiative bleibt auf der Agenda - Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) traf BdB-Vertreter

v.l.n.r. Eberhard Marten, Harald Freter, Eva Kühne-Hörmann, Harald Kalteier

Wiesbaden, 12. Mai 2017 – Im Hessischen Landtag empfing Landesjustizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) Harald Kalteier und Eberhard Marten von der BdB-Landesgruppe Hessen sowie Geschäftsführer Dr. Harald Freter.

Die BdB-Vertreter wiesen noch einmal auf die aktuelle Gesetzesinitiative der Großen Koalition und des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) für 15 Prozent mehr Vergütung für Berufsbetreuer/innen hin.

Die von CDU/CSU und SPD formulierte Gesetzesänderung steht zunächst auf der Tagesordnung des Bundestages am 18. Mai 2017. Danach bleibt bis zum 7. Juli Zeit für die Abstimmung im Bundesrat. Harald Kalteier bat die Ministerin dafür um Unterstützung. Die Große Koalition will die Vergütungserhöhung noch in der aktuellen Legislaturperiode unter Dach und Fach bringen. Doch ist dafür die Zustimmung der Länder nötig.

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Einladung zur Mitgliederversammlung mit Wahlen und zwei Fortbildungen

am Dienstag, 24.01.2017, 09.30 bis ca. 17.00 Uhr, in der Kongresshalle Gießen, Berliner Platz 2 im Kerkrade Zimmer

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu unserer nächsten Mitgliederversammlung mit Neuwahlen, traditionell verbunden mit einem Fortbildungsteil, lade ich Sie ganz herzlich ein.

Im Fortbildungsteil haben wir zwei Themen ausgewählt, die uns in nächster Zeit besonders intensiv beschäftigen werden. Zu diesen Themen haben wir anerkannte Experten gewinnen können.

Unser Programm sieht vor:

9.30 – 11.30 Uhr Fortbildung I

„Das neue Begutachtungsverfahren zur Feststellung von Pflegegraden: Wie es funktioniert, welche Stolpersteine zu beachten sind und worauf es beim Widerspruch ankommt.“

Referentin: Frau Carmen P. Baake, Marburg (Unternehmensberatung für Pflegediente und Herausgeberin „Beraterbrief Pflege“ im Warlhalla Verlag)

11.30 – 12.15 Uhr Mittagessen
12.15 – 14.45 Uhr Fortbildung II
„Die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetz auf Menschen mit Behinderung mit rechtlicher Betreuung“
Referent: Herr Dr. Harry Fuchs, Düsseldorf (Dipl. Verwaltungswirt, Abteilungsleiter a. D., Sachverständiger, Rehabilitations- und Verwaltungswissenschaftler, Autor von Büchern und Kommentaren)

14.45 – 17.00 Uhr Mitgliederversammlung
Top 1 Begrüßung und Regularien
Top 2 Herr Thorsten Becker, Gießen, Bundesvorsitzender BdB: Bericht aus dem Bundesvorstand
Top 3 Herr Harald Kalteier, Hadamar, BdB-Landessprecher: Bericht aus dem Landesvorstand
Top 4 Wahl des Landesvorstandes 
- Landessprecher, Finanzverantwortlicher und bis zu 3 Beisitzern 
- Entscheidung über die Stellvertretung des Landessprechers und des Finanzverantwortlichen
- Wahl eines Länderratsdelegierten und der zwei Länderratsersatzdelegierten
Top 5 Verschiedenes

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 11.01.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Faxformulars (siehe PDF unten) an die Geschäftsstelle in Hamburg.
Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 50,00. Im Seminarpreis enthalten sind Mittagessen und Tagungsgetränke.

Ich freue mich auf unser Treffen in Gießen und verbleibe


Mit freundlichen Grüßen 

Harald Kalteier
Landesgruppensprecher

P.S.: Ankündigung für den 19.05.2017: 
Tagesseminar mit Monika Bylitza, Oer-Erkenschwick, Coaching, Seminare, Vorträge zum Thema „Digitale Fitness″ – Zielsicher durch die Social-Media-Landschaft

 

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Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung und Fortbildung am 24.01.2017 in Gießen

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Die Forderung des BdB nach mehr Zeit und höheren Stundensätzen ist gerechtfertigt | MdL Marcus Bocklet (Bündnis 90/Die Grünen) beim Praxistag in Ranstadt

Praxistag: Marcus Bocklet (r.) im Betreuungsbüro von Eberhard Marten

Ranstadt/Wiesbaden, 3. November 2016 – „Ich bin überrascht über den Aufwand und über die Intensität der Arbeit.“ Dieses Fazit zog Landtags-Mitglied Marcus Bocklet (sozialpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen) nach seinem Praxistag, den er im Betreuungsbüro von Eberhard Marten (Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. in Hessen) verbrachte. Dabei besuchte der Politiker drei Betreute: in einer Einrichtung für Behinderte, in einer Werkstatt für behinderte Menschen und in einer Einrichtung für junge psychisch kranke Menschen.

„Ich wollte während meines Praxistages (bei Eberhard Marten) tiefere Einblicke in die Arbeit der Betreuer erhalten. Um welche Klientel geht es genau? Wie viel Arbeit fällt an? Was sind die Rahmenbedingungen der Betreuungsarbeit? Das waren einige Fragen, die ich nun besser beantworten kann“, so Marcus Bocklet.

3,1 Stunden pro Mensch und Monat. 44 Euro Vergütung pro Stunde. „Das ist eindeutig zu wenig“, sagt Eberhard Marten vom BdB. „Davon müssen die rund 12.000 bundesweit tätigen  Berufsbetreuer/innen sämtliche Ausgaben wie beispielsweise Büromiete oder Angestelltengehälter bezahlen.“ Die Forderung des BdB: mindestens fünf Stunden und 54 Euro.

Für die Anliegen des BdB zeigt Marcus Bocklet Verständnis: „Völlig klar ist, dass wir gute Rahmenbedingungen für die Arbeit der Berufsbetreuer/innen brauchen. Und dazu gehört natürlich ein angemessener Stundensatz.“ Bocklet verwies weiter auf das noch ausstehende Ergebnis der Studie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG), stellt aber fest: „Schon heute ist klar, dass die Forderung des BdB nach einem deutlich höheren Stundensatz gerechtfertigt erscheint.“

Eberhard Marten schätzt die Initiative des Politikers: „Herr Bocklet ist studierter Sozialarbeiter, also vom Fach. Seine Herangehensweise an das Thema professionelle Betreuung war sehr konstruktiv und auf Veränderung bedacht. Wie auf dem Land üblich, mussten wir zwischen den einzelnen Terminen teilweise längere Strecken mit dem Auto zurücklegen. Auch das kostet Zeit und Geld.“

Dazu der Politiker: „Nicht nur die Fahrtzeiten oder der viele Papierkram waren deutlich mehr als erwartet. Vor allem die Vielfalt der Problemlagen der Betreuten war beeindruckend.“


Seine Bilanz nach dem Praxistag: „Kein Zweifel, diese Arbeit ist so aufreibend wie sie unentbehrlich ist. Wir werden Berufsbetreuer/innen in Zukunft noch stärker benötigen.“

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Hessische Landesregierung zu Gesprächen bereit | Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel würdigt die Leistung der Berufsbetreuer/innen

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel (c) HMSI

Wiesbaden, 27. Oktober 2016 – „Betreuung muss Profession werden!“ Unter diesem Motto veranstaltete der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. seinen Parlamentarischen Abend 2016. Schirmherr war Dr. Wolfgang Dippel (CDU), Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales.

45 Teilnehmer/innen folgten der Einladung in die Räume der Evangelischen Gesamtgemeinde in Wiesbaden. Unter ihnen zehn Abgeordnete aller Fraktionen sowie Richter, Rechtspfleger und Mitarbeiter der Betreuungsbehörden. Das Grußwort sprach der Staatssekretär: „Die Leistung, die die Berufsbetreuer/innen erbringen, ist ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft.“

Harald Kalteier, Sprecher der BdB-Landesgruppe Hessen, ergänzte: „Berufsbetreuer arbeiten mit Menschen in zeitweise extrem schwierigen Lebenslagen – junge und alte, oft mit schwersten psychischen Erkrankungen. Im Umgang mit diesen Menschen ist absolute Qualität im Miteinander gefordert.“

Derzeit sind bundesweit mehr als 1,3 Millionen Menschen auf Betreuung angewiesen. Die demografische Entwicklung, der Rückgang familiärer Strukturen sowie die Zunahme von Erkrankungen weisen darauf hin, dass die Betreuer/innen zukünftig vor großen Herausforderungen stehen. Der BdB legt dabei vor allem Wert auf die Selbstbestimmung unterstützungsbedürftiger Bürger/innen.

„Betreuung braucht Veränderung. Da sind sich mittlerweile alle einig. Die Bundesregierung erwägt strukturelle Veränderungen im Betreuungsrecht“, sagte der BdB-Vorsitzende Thorsten Becker. In diesem Zusammenhang wies er auf die Staatenprüfung der UN hin. Der Fachausschuss hatte kritisiert, dass das deutsche Betreuungsrecht noch „zu vertretungsorientiert“ sei. Thorsten Becker: „Das deutsche Betreuungsrecht ist im Kern gut. Es muss aber an manchen Stellen angepasst werden. Es muss sich weiterentwickeln zu einem Recht, in dem die unterstützte Entscheidungsfindung fest verankert ist. Die Konzepte liegen vor. Die Politik muss nur noch handeln.“

Staatssekretär Dippel kündigte an: „Wenn die rechtstatsächliche Untersuchung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vorliegt, wird die Landesregierung mit Ihnen reden.“

Der Vorstand des BdB und die Abgeordneten haben weitere bilaterale Gesprächstermine und parlamentarische Anfragen verabredet. Der BdB liefert dazu Informationsmaterial.

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Einladung zum Parlamentarischen Abend

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


„Betreuung muss Profession werden!“ Unter diesem Motto laden wir Sie herzlich ein zu unserem Parlamentarischen Abend 2016.

Es ist uns eine besondere Freude, dass der Herr Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium, Dr. Wolfgang Dippel, die Schirmherrschaft übernommen hat.

Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir mit Ihnen und weiteren Gästen darüber sprechen, wie die professionelle Unterstützung von Menschen erfolgreich zu organisieren ist. Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf rechtliche Betreuung angewiesen – derzeit sind dies über 1,3 Millionen. Die demografische Entwicklung, der Rückgang familiärer Strukturen sowie die Zunahme von psychischen Erkrankungen vor allem bei jungen Menschen weisen darauf hin, dass wir zukünftig vor großen Herausforderungen stehen.

Betreuung braucht Veränderung – da sind sich mittlerweile alle einig. Die Bundesregierung plant strukturelle Veränderungen im Betreuungsrecht. Es soll die Selbstbestimmung unterstützungsbedürftiger Bürger/innen gestärkt werden. Wir sind interessiert an Ihren Einschätzungen, Meinungen und Ideen zu diesen Fragen und möchten gerne mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen. Hierfür haben wir als Veranstaltungsform unser BdB-World-Café gewählt.

Mittwoch, 12.10.2016 um 18.00 Uhr

im Friedrich-Naumann-Saal der Evangelischen Gesamtgemeinde

Schwalbacher Str. 6 in Wiesbaden (gegenüber dem Hessischen Landtag)

Treffen Sie in unserem World-Café Politiker/innen, Vertreter/innen von Ministerien, Behörden, Verbänden sowie sozialen Einrichtungen, Richter/innen, Betroffene, Journalist/innen, Berufsbetreuer/innen und BdB-Vorstandsmitglieder. Es wäre schön, wenn Sie als unser Gast dabei wären!
Bitte melden Sie sich bis zum 30.09.2016 mit dem zum Download bereitgestellten Anmeldeformular an. Das würde unsere Planung – auch wegen des Imbisses – sehr erleichtern.

Uns steht ein Pool von Adressen zur Verfügung, aber die aus Ihrer Region kennen wir nicht alle. Deshalb darf ich Sie bitten, uns schnellstmöglich eine Adressenliste auf dem ebenfalls zum Download bereitgestellten Formular an mich aufzugeben; wichtig sind Adressen aus dem o.g. Personenkreis.


Mit kollegialen Grüßen

Harald Kalteier
Landesgruppensprecher

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Anmeldeformular für den Parlamentarischen Abend am 12.10.2016 in Wiesbaden

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Antwortformular „Diese Persönlichkeiten bitte zum Parlamentarischen Abend einladen″

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Fortbildung „Selbstorganisation und Zeitkultur in einer beschleunigten Welt"

am Donnerstag, 20.10.2016, 09.00 bis 17.00 Uhr,

im Pfarrer-Hartmann-Haus, Altkönigstr. 26, 61440 Oberursel

Referentin: Monika Bylitzka, Oer-Erkenschwick; Coach und Trainerin

 

Diese Fortbildung muss leider abgesagt werden!

 

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Anmeldeformular für die Fortbildung "Selbstorganisation und Zeitkultur in einer beschleunigten Welt" der LG Hessen am 20.10.2016 in Oberursel

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Marjana Schott (MdL): Parlamentarische Initiative für mehr Qualität in der Betreuung

Mit einer parlamentarischen Initiative im hessischen Landtag will die Landtagsabgeordnete Marjana Schott (DIE LINKE, Foto) die Sofortforderung des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen nach mehr Zeit für Klienten und höheren Stundensätzen unterstützen. „Bessere Rahmenbedingungen für Berufsbetreuer/innen kommen direkt den betroffenen Menschen zugute. So ist beispielsweise die Umsetzung von unterstützter Entscheidungsfindung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bei den aktuell gültigen Zeitkontingenten aus meiner Sicht nicht zu leisten“, sagt die Sprecherin ihrer Fraktion für Sozial- und Gesundheitspolitik, Behindertenpolitik und Justizvollzug.

Der Verband fordert mindestens fünf Stunden pro Klient und Monat sowie einen einheitlichen Stundensatz in Höhe von 54 Euro. Aktuell dürfen beruflich tätige Betreuer/innen im Schnitt 3,1 Stunden pro Klient abrechnen bei einem Stundensatz von maximal 44 Euro.

Auch will sich die gelernte Sozialarbeiterin für die Anerkennung des Berufs stark machen und dafür ihre Verbindungen zu den Politiker/innen der LINKEN in Bund und Ländern nutzen. „Seit Jahren reden wir vom Berufsbetreuer. Doch de facto ist dies bis heute kein Beruf. Das muss sich dringend ändern. Diese gesellschaftlich wichtige Arbeit braucht klare Ausbildungswege und überprüfbare Qualitätsstandards“, so Schott weiter.

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MdL Marcus Bocklet: „Ich unterstütze Ihre Forderungen“

Der Landtagsabgeordnete Marcus Bocklet (Bündnis 90/Die Grünen) will sich für die Sofortforderungen des BdB einsetzen. „Berufsbetreuer/innen brauchen mehr Zeit für ihre Klienten und höhere Stundensätze, um auch in Zukunft die Qualität in der Betreuung erbringen zu können, auf die jeder Betreute einen Anspruch hat. Die Forderungen des BdB nach einer besseren Bezahlung bei Betreuung pro Klient halte ich für berechtigt.“ So bilanzierte der sozialpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im hessischen Landtag Marcus Bocklet sein Gespräch mit Harald Kalteier und Eberhard Marten von der Landesgruppe Hessen des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen.

Sollte es zu einem Gesetzgebungsverfahren kommen, so will sich Bocklet dafür einsetzen, dass Hessen einer Verbesserung der Rahmenbedingungen im Bundesrat zustimmt.

Voraussetzung sind die Ergebnisse der rechtstatsächlichen Untersuchung zu „Qualität und Vergütung“, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Auftrag gegeben hat. Die Studie soll ein realistisches Bild von der Betreuerpraxis und der finanziellen Lage der Berufsbetreuer/innen zeichnen. Im Sommer startet das BMJV eine umfassende Online-Befragung unter Berufsbetreuer/innen; auch werden zahlreiche Interviews mit Betreuten geführt, um eine solide Datenbasis zu schaffen. Die Ergebnisse sollen im November 2016 vorliegen.

Neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen fordert der Verband die Anerkennung des Berufs. „Klientinnen und Klienten haben das Recht auf einen transparenten Betreuungsprozess. Wir brauchen Qualitätskriterien und fachliche Standards, die eine gute Betreuung im Sinne einer unterstützten Entscheidungsfindung definieren, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention beschrieben ist“, sagte BdB-Landessprecher Harald Kalteier. Eberhard Marten ergänzte: „Betreuung ist ein Vertrauensberuf. Um diese gesellschaftlich wichtige Arbeit besser abzusichern, setzen wir uns für eine Berufsaufsicht im Sinne einer Kammer ein. Schwarze Schafe haben in unserem Beruf nichts verloren.“

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Fragen zum Fragenkatalog der Online-Umfrage des BMJV ? Hilfe gibt es auch beim BdB-Brunch am 27. Juli in Hadamar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


in den letzten Wochen, besonders in den letzten Tagen, sind Sie mehrfach mit der Studie des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz aufmerksam gemacht worden. Ich erspare es mir Ihnen noch einmal zu erklären, wie wichtig es ist, dass wir alle mitmachen.
Es gibt Fragen, die sich bestimmt im persönlichen Kontakt besser klären lassen.   

 Daher lade ich Sie ein zu einem BDB-Brunch

am Mittwoch, den 27. Juli 2016, um 11 Uhr,

ins Hotel Nassan-Oranien

Am Elbbachufer 12

in 65589 Hadamar.

Die Teilnahme ist kostenlos; sie sind Gast der Landesgruppe.

Bitte bringen Sie Ihren Laptop mit, damit Sie Zugang zum Fragebogen haben. Wenn das nicht möglich ist, stelle ich Ihnen den Fragebogen ausgedruckt vor Ort zur Verfügung.

Ich bitte die Kürze der Einladungsfrist zu entschuldigen. Die Eile hat uns alle überrascht.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 22.07.2016 mit dem zum Download unten bereitgestellten Antwortfax an.

Wenn Sie Rückfragen haben, rufen Sie mich einfach an (wegen Urlaub nur mobil erreichbar unter: 0170/24 29 826).

 

Ich freue mich auf unser Treffen in Hadamar und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

 

Harald Kalteier
Landesgruppenvorstandssprecher

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Anmeldeformular für den BdB-Brunch zum Thema „Hilfe zum Fragenkatalog der Online-Umfrage des BMJV″ am 27.07.2016 in Hadamar

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Qualität und Vergütung in der Betreuung: Hessens Landesregierung weicht aus – BdB hakt nach

Landesgruppensprecher Harald Kalteier

Der BdB ist unzufrieden mit den Antworten der hessischen Landesregierung auf den Berichtsantrag der SPD-Fraktion vom 18.11.2015 zu Qualität und Vergütung in der rechtlichen Betreuung. BdB-Landessprecher Harald Kalteier: „Die Antworten der Landesregierung erscheinen uns in vielen Punkten ausweichend. Damit ist der Weiterentwicklung des Betreuungsrechts, so wie sie die Große Koalition im Koalitionsvertrag beschlossen hat, nicht gedient.“

Kalteier moniert, dass die Landesregierung in der Frage des Betreuungsrechts ausschließlich auf die Regelungskompetenz des Bundes verweist. Doch spielen die Länder eine wichtige Rolle, wenn das Betreuungsgesetz geändert werden soll, so Kalteier: „So wäre beispielsweise eine Änderung des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz (VBVG) im Bundesrat zustimmungspflichtig, also in der Länderkammer. Insofern ist die Haltung der Hessischen Landesregierung zur Frage der Qualitätsstandards und der Betreuervergütung schon von großer Bedeutung.“

Aus Sicht des BdB ist es zudem unverständlich, dass die Landesregierung die Auffassung vertritt, dass mit der Abschaffung aller Formen der ersetzten Entscheidung eine Abschaffung des Betreuungsrechts mit seinen jetzigen Regelungen gleichzusetzen wäre. Dazu Harald Kalteier: „Wir fragen umgekehrt. Wäre nicht vielmehr eine Weiterentwicklung des Betreuungsrechts im Sinne einer Anpassung an die UN-BRK sinnvoll?“ Der BdB hat in seiner Stellungnahme zum UN-Staatenbericht konkrete Formulierungsvorschläge unterbreitet, wie das Betreuungsrecht von "vormundschaftlichem Ballast" befreit werden könnte. „Unser Ziel ist es, die rechtliche Betreuung in ein System der unterstützten Entscheidungsfindung zu überführen. Hierfür müssen professionelle Qualitätsstandards entwickelt werden“, so Kalteier.

Unklar sei auch geblieben, welche konkreten Maßnahmen die Landesregierung ergreifen will, um die laufenden Forschungsvorhaben – wie in Antwort 9 angekündigt – zu unterstützen. „Wir bleiben am Ball und werden weiter nachfragen“, sagt Harald Kalteier.

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Termin zum Vormerken

Parlamentarischer Abend der BdB-Landesgruppe Hessen im Hessischen Landtag am 12.10.2016 um 18.00 Uhr.

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Mitgliederversammlung am 26.01.2016

Termin: 26.1.2016
Ort: „Pfarrer Hartmann Haus“, Altkönigstraße 26, 61440 Oberursel

Ablauf:
10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

10.00 Uhr Fortbildung zum Thema „Verbraucherrecht aktuell“
Welche Änderungen gibt es bei Haustür- undFernabsatzgeschäften?
Wie kann man am besten reagieren? Käufe und Bestellungen über
Telefon und Internet – kann ich die Verträge lösen?
Referentin: Katharina Lawrence Ass. Jur. Fachberaterin Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Frankfurt/M.

13:00 Uhr Mitgliederversammlung

Tagesordnung

  • Begrüßung
  • Wahl eines Protokollführers
  • Regularien-Feststellung der ordnungsmäßigen Einberufung
  • Feststellung der Tagesordnung
  • Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Thorsten Becker, Gießen, Bundesvorsitzender des BdB:
    „Rahmenbedingungen zur Professionalisierung“
    (Fachlichkeit, Standards, Kammer, Vergütung)
  • Harald Kalteier, Hadamar, Landessprecher des BdB:
    Bericht aus dem Landesvorstand
  • Wahlen
    • Wahlausschuss
    • 8 Delegierte für die Delegiertenversammlung des BdB
    • Ersatzdelegierte für die Delegiertenversammlung des BdB
    • 1 Delegierte/r für den Länderrat des BdB
    • 2 Ersatzdelegierte für den Länderrat des BdB
  • Verschiedenes
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Fortbildung zum Thema „Alle Menschen sind Gehirn-Besitzer, aber nicht alle Gehirn-Benutzer“

am Donnerstag, den 25.06.2015 9.00 – 17.00 Uhr

im Pfarrer Hartmann Haus in Altkönigstr. 26, 61440 Oberursel

Referentin: Monika Bylitza, Oer-Erkenschwick

Coach und Trainerin

 

Monolog oder Dialog?

Wirkungsvolle Gespräche in der Begleitung und Anleitung von Klienten und im Umgang mit öffentlichen Betreuungsbehörden

Sie wollen jemandem etwas Freundliches sagen und bekommen eine unangenehme Antwort?

Sie suchen das „kleine Gespräch“ und daraus wird ein unangenehmes „Ich weiß es besser?“

Sie wagen den Versuch einer Kritik und hören umgehend eine Verteidigung oder einen Gegenangriff?!

Sehr oft stehen uns nicht die Kommunikationsfähigkeiten zur Verfügung, die wir für Alltagssituationen oder berufliche Absprachen brauchen. Besonders in angespannten Situationen macht sich schnell Hilflosigkeit bemerkbar.

Viele Wichtige Themen im Berufsalltag entscheiden sich in Gesprächen. Dieses Seminar unterstützt Verantwortliche, die humorvoll und wertschätzend den persönlichen Kontakt und klare Zielorientierung suchen.

 

Ziel und Nutzen:

Sie bekommen Anregungen, wie Sie mit gehirn-gerechten Dialogen Gespräche mit Klienten und Entscheidungsträgern zufriedenstellender und effektiver führen können.

Sie lernen die entscheidenden Erfolgsfaktoren für zielorientierte Gespräche kennen.

Auch in schwierigen Situationen sind Sie in der Lage, Gesprächssituationen erfolgreich zu managen. Dazu gehören Kenntnisse über die Grundprinzipien der gewaltfreien Kommunikation sowie der Stress- und Konfliktbewältigung. Gewaltfreie Kommunikation übrigens ist keine Rhetorik-Strategie und erst recht keine Trickkiste zur Durchsetzung Ihrer Ziele. Sie ist eine Haltung von Respekt, Wertschätzung, Achtung und klarer Selbstvertretung.

 

Inhalte

Hirngespinste-

Alle Menschen sind Gehirn-Besitzer, aber nicht alle Menschen sind Gehirn-Benutzer.

Gewaltfreie Kommunikation im Alltag

Kommunikation mit schwierigen Gesprächspartnern

Umgang mit Killerphrasen und unfairen Angriffen

 

Trainerin:

Monika Bylitza weiß nach 20 Jahren Coaching und Training, dass alle Ressourcen im Menschen vorhanden sind, um anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Ihr Vertrauen in die Veränderungsbereitschaft ihrer Klienten ist grenzenlos.
Sie sieht ihre Aufgabe darin, Menschen darin zu unterstützen, diese Ressourcen einzusetzen. Dabei verbindet Sie ihre fröhliche Menschlichkeit mit der Standfestigkeit einer selbstständigen Managementtrainerin in eigner Firma.
Sie ist dankbar für 2 wundervolle erwachsene Töchter, wohnt mit ihrem Mann in Oer-Erkenschwick, mag gute Schokolade und intensive Unterhaltungen.
 Ihre Arbeitsweise: Herzlich, aber zielgerichtet mit dem Gespür für Außerordentliches.

Ihr Motto: Mensch gewinnt Mensch gewinnt Mensch

 

Veranstaltungsablauf:

 9.00 – 17.00 Uhr Seminar

(1 Std. Mittagspause, 2 Kaffeepausen)

 

Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars an die Geschäftsstelle in Hamburg bis 15.05.2015

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl vorgesehen ist, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme am Seminar.

Kosten für die Fortbildung betragen:         € 170,00 für Mitglieder

                                                            € 195,00 für Nichtmitglieder

Im Seminarpreis enthalten sind Mittagessen und Tagungsgetränke.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 25.06.2015 in Oberursel.

 

Mit kollegialen Grüßen

Harald Kalteier, Landesgruppensprecher

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Mitgliederversammlung und Fortbildung am 20.01.2015

im „Pfarrer Hartmann Haus“
in 61440 Oberursel, Altkönigstraße 26
um 10.00 Uhr Beginn der Fortbildung und
um 13.00 Uhr Beginn der Mitgliederversammlung

Ablauf:
10.00 bis 12.00 Uhr     Fortbildungsveranstaltung:

Thema:  „Der Heimbewohner im Spannungsfeld zwischen Heim und Betreuer - wie hilft die Heimaufsicht?“

Referentin:  Frau Karin Ohm-Winter, Dezernatsleiterin beim Regierungspräsidium Gießen                                
12.00 – 13.00 Uhr   Mittagspause (Imbiss)
13.00                       Mitgliederversammlung

Tagesordnung:

-    Begrüßung
-    Wahl eines Protokollführers
-    Regularien  Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung
     Feststellung der Tagesordnung
     Feststellung der Beschlussfähigkeit
-    Bericht aus dem Bundesvorstand von Thorsten Becker, Gießen- Stellvertretender Bundesvorsitzender des BdB
-    Bericht aus der Landesgruppe von Harald Kalteier – Landessprecher
-    Wahl des Wahlausschusses
-    Neuwahl des Landesvorstandes (Vorsitzender, Finanzverantwortlicher und bis zu 3 Beisitzer, 1 Stellvertreter für den Länderrat)
     Anträge

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme an der Fortbildung ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars bis zum 12.01.2015 an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Fortbildungsbeitrag incl. Imbiss:    20,00 € für Mitglieder des BdB e.V.
                                                      30,00 € Nichtmitglieder

Teilnahmebestätigungen werden vor Ort ausgegeben.
Für die Mitgliederversammlung ist keine Anmeldung erforderlich.

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Treffen mit MdB Wichtel

Am 05. Februar 2014 fand in den Büroräumen von Roland Bonaventura in Obertshausen/Hessen ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordeneten Peter Wichtel statt. Der Wahlkreis von Herrn Wichtel beinhaltet die Stadt Offenbach und einen Teil des Landkreises Offenbach. Mit beteiligt waren Herr Björn Simon, Referent von Herrn Wichtel, und der Berufskollege Herr Volker Dietzel, ebenfalls aus Obertshausen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen in erster Linie die Arbeitsbedingungen der Berufsbetreuung. Herr Wichtel konnte aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen aus dem Berufs-und Privatleben konkrete Rückfragen stellen. Besonders erstaunt zeigte er sich bezüglich zweier Faktoren:
1. dass seit den 90iger Jahren keine Anhebung der Vergütung mehr erfolgt ist
2. dass keine einheitlichen Qualitätsstandards bei der Auswahl von Berufsbetreuer/innen existieren. MdB Peter Wichtel versprach, sich der Sache anzunehmen und sie in den entsprechenden Ausschüssen bzw. Arbeitskreisen einzubringen. Die Runde endete mit der Vereinbarung sich jährlich einmal zum Austausch zu treffen.

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