Jahrestagung und Delegiertenversammlung abgesagt

Hamburg, 18. März 2020 – Der Vorstand hat heute Morgen in einer Telefonkonferenz beschlossen, die Jahrestagung vom 23. bis 25. April und auch die Delegiertenversammlung am 24. April ersatzlos abzusagen.

Entscheidungsleitend war dabei vor allem, Klarheit zu schaffen, weil keine realistische Möglichkeit einer Durchführung der Tagung mehr gesehen wird und der Verband damit auch seinen Beitrag zur baldigen Bewältigung der aktuellen Krisensituation leisten möchte. Die Delegiertenversammlung zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachzuholen scheint aus organisatorischen und Kostengründen nicht machbar. Wer sich zur Tagung bzw. zur Delegiertenversammlung angemeldet hat, findet hier Informationen zur Stornierung. 

Aktuelle Informationen zu weiteren Terminen finden Sie auch im Veranstaltungskalender.

 

Geschäftsstelle

Auch wir nehmen Corona sehr ernst. Aus diesem Grund werden wir die Präsenz im Büro weiter reduzieren. Die meisten Mitarbeiter/innen arbeiten derzeit im Home Office, aber sind nach wie vor telefonisch und per E-Mail zu den üblichen Sprechzeiten zu erreichen. Dies gilt auch für die Fach- und Rechtsberatung. Wir möchten Sie herzlich bitten, derzeit nur per E-Mail und Telefon mit uns in Verbindung zu treten und auf Briefpost und Fax zu verzichten. Wir bitten um Verständnis, sollte es in den kommenden Tagen oder Wochen zu Verzögerungen bei der Beanwortung Ihrer Anfragen kommen.

 

Tagesaktuelle Neuigkeiten

Über relevante Themen und Neuigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem Betreuungsalltag informiert der BdB tagesaktuell hier. Alle BdB-Mitglieder erhalten zudem in Kürze weitere Informationen zum Thema per E-Mail.

Der BdB erwartet, dass künftig die zuständigen Stellen in allen Bundesländern dem positiven Vorbild aus Brandenburg folgen: Hier sind Betreuer/innen von behandlungsbedürftigen Betreuten vom Betretungsverbot ausgenommen, das als kontaktreduzierende Maßnahme für Heime und ähnliche Einrichtungen in Kraft trat. In vergleichbarer Weise muss sichergestellt werden, dass Betreuer/innen als gesetzliche Vertreter/innen ihrer Klient/innen diese Funktion auch ausüben können. Diese Bitte wurde bereits an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz herangetragen.