Mitglieder erzählen

Darum sind wir im BdB


Franziska Kraut

Mit dem Gedanken, Berufsbetreuerin zu werden, habe ich schon länger gespielt. Nach vier Jahren als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte im Bereich Betreuungsrecht habe ich Jura mit Schwerpunkt Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht studiert, war anschließend in einem Verband tätig. Nun steht mein Eignungsgespräch als Betreuerin an.

Seit März 2019 bin ich im BdB. Als Berufseinsteigerin konnte ich auf der Jahrestagung erste Kontakte knüpfen, mich mit Kolleg/innen austauschen und die Ansprechpartner/innen des BdB zu Fachfragen kennenlernen. Es war ein sehr angenehmes kollegiales Miteinander.

Zum 25-jährigen Jubiläum wünsche ich dem BdB weiterhin viel Durchhaltevermögen im laufenden Reformprozess.

Frank Staeck

Berufsbetreuer bin ich geworden, weil es mir schon immer am Herzen lag, dass Menschen, die Unterstützung benötigen, diese auch bekommen. Ich habe als Diplompädagoge lange Jahre in der Behindertenarbeit gearbeitet, Selbsthilfegruppen initiiert und war zudem als Berater insbesondere in sozialrechtlichen Fragen tätig. Daraus ist dann der Entschluss entstanden, mich als Berufsbetreuer selbstständig zu machen.

Zum BdB bin ich über meine Kollegen gekommen. 2003 war ich das erste Mal auf der Jahrestagung in Augsburg, wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Der BdB macht sich stark für seine Mitglieder, so wie aktuell für die Vergütungserhöhung. Anders als in den Luftballons steckt hier keine heiße Luft drin, sondern der BdB bewegt etwas – im Sinne der Berufsbetreuer/innen.

Für die nächsten 25 Jahre wünsche ich dem BdB weiterhin einen langen Atem und dass er seine wichtige Arbeit für Betreuer/innen fortführt.

Thomas Buck

Zur Berufsbetreuung bin ich gekommen, da ich mich um die Angelegenheiten meines Vaters gekümmert habe. Ursprünglich gelernt habe ich Zahntechniker. Ich habe dann berufsbegleitend den  Kontaktstudiengang Betreuerqualifikation in Hamburg absolviert.

Der BdB bedeutet für mich, meine berufliche Heimat, meine Wurzel.

Über die politische Behandlung des Berufsstandes bin ich  so wütend, dass ich Ende des Jahres bis auf zehn Betreuungen alle meiner ursprünglich 55 Betreuungen abgebe.