28. und 29. März 2019 in Frankfurt/Main

Kongress "Rechtliche Betreuung"


Hessischer Betreuungskongress in Frankfurt/Main: Gesetzgeber muss Betreuungsrecht UN-BRK-konform reformieren

Eröffnete den Kongress: BdB-Landesvorstand Harald Kalteier

Die Staatsministerin für Soziales und Integration Anne Janz (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) beim Grußwort

Berichteten vom Alltag auf der "Baustelle Betreuung": Andrea Schwin-Haumesser und Klaus Fournell (beide LG Baden-Württemberg)

Sabine Normann-Scheerer, Referentin im BMJV und BdB-Vorstand Thorsten Becker diskutierten zum laufenden Reformprozess

Frankfurt/Hamburg, 29. März 2019 - „Die Teilnehmer des Kongresses stimmen darin überein, dass die rechtliche Betreuung als ein Instrument für die Unterstützung in der Rechts- und Handlungsfähigkeit gestaltet werden muss. Der Gesetzgeber (Bundestag und Bundesrat) wird aufgefordert, im gegenwärtigen Gesetzgebungsprozess zur Regelung der Betreuervergütung dafür zu sorgen, dass durch eine leistungsgerechte Vergütung die Betreuung hinreichend attraktiv ist, um auch künftig noch qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen zu können.“, darin stimmten die Teilnehmer/innen des 1. hessischen Betreuungskongresses in der Abschlusserklärung überein. In der „Frankfurter Erklärung“ fordern die Kongressteilnehmer/innen insbesondere die Verwendung eines modernen Behindertenbegriffs sowie die Festschreibung des Vorrangs der Unterstützung vor der Stellvertretung. Weitere Forderungen betreffen die Anerkennung der Betreuung als Beruf, bundeseinheitliche Zulassungskriterien und eine leistungsgerechte Vergütung.

 

Netzwerkveranstaltung mit eindrücklichen Vorträgen

400 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland, darunter berufliche Betreuer, Ehrenamtliche, Gerichte, Behörden, Politiker, Ärzte und Pflegeheime, hörten am 28. und 29. März in Frankfurt am Main im Audimax der Frankfurt University of Applied Sciences Vorträge zu einem breiten Themenspektrum aus allen Bereichen der rechtlichen Betreuung, tauschten ihre Perspektiven, ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus. Als besonders eindringlich beschrieben viele Teilnehmer den Redebeitrag der baden-württembergischen BdB-Landesvorstände Andrea Schwin-Haumesser und Klaus Fournell zur Situation auf der „Baustelle Betreuung“ und den Vortrag „Und dann trägst Du die Verantwortung für einen Menschen“ des ehrenamtlichen Betreuers Gerd Otto. Der 1. Hessische Betreuungskongress war zwei Jahre lang von der BdB-Landesgruppe Hessen unter Vorsitz Harald Kalteiers vorbereitet worden. Kooperationspartner waren das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Frankfurter Hochschule für Applied Sciences. Unterstützt haben außerdem das „Netzwerk rechtliche Betreuung Hessen“: Betreuungsgerichte Frankfurt und Wiesbaden, Landesarbeitsgemeinschaft der Betreuungsbehörden, Betreuungsbehörde Frankfurt, Landesarbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine Hessen, Bundesverband der Berufsbetreuer und Berufsbetreuerinnen e.V. (BdB) , Bundesverband Freier Berufsbetreuer (BVfB), kommunale Spitzenverbände und Betreuungsgerichtstag.

 

Die „Hessenschau“ hat berichtet

Die „Hessenschau“ nahm den Betreuungskongress zum Anlass, unter dem Titel „Wie Berufsbetreuer helfen“ den hessischen BdB-Landesvorstand Eberhard Marten bei seiner alltäglichen Arbeit mit Klienten zu begleiten. Im Anschluss war der BdB-Vorsitzende Thorsten Becker zu Gast im Studio. Herausgekommen ist ein sehenswerter Beitrag.

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Anmeldeliste geschlossen: Hessen-Kongress ausgebucht

Frankfurt/Hamburg, 14.02.2019 - Die Anmeldung zum Hessen Kongress ist geschlossen. Aus sicherheitstechnischen Gründen können die Veranstalter keine Anmeldungen mehr annehmen. Über 400 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland kommen am 28. und 29. März zum ersten hessischen Betreuungskongress nach Frankfurt am Main. Wir halten Sie an dieser Stelle über Neuigkeiten zum Kongress auf dem Laufenden!

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Hessen-Kongress fast ausgebucht

Frankfurt, 31.01.2019 - Knapp sechs Wochen vor Anmeldeschluss hat der Hessen-Kongress kaum noch freie Plätze. "Wir werden die Höchstteilnehmerzahl in den nächsten Tagen erreichen", berichtet Landessprecher Harald Kalteier. Wer sich noch einen der verbliebenen Plätze sichern möchte, kommt hier zum Anmeldeformular:

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Schon 300 Anmeldungen für ersten Hessischen Betreuungskongress | Noch sind Plätze frei

Frankfurt, 15.01.2019 – „75 Tage vor Veranstaltungsbeginn  haben sich bereits 300 Teilnehmer/innen für den Kongress angemeldet und täglich werden es mehr“, zeigt sich BdB Landessprecher Harald Kalteier zufrieden mit der Resonanz. Berufsbetreuer, Ehrenamtliche, Mitarbeiter von Betreuungsbehörden, Teilnehmer aus Politik, Justiz und Pflege aus ganz Deutschland haben sich schon ein Ticket für die Veranstaltung am 28. und 29. März 2019 gesichert. Sie können sich auf ein spannendes zweitägiges Programm zum Thema „Rechtliche Betreuung – auf dem Weg zu neuer Qualität und Anerkennung“ und wertvollen Austausch mit ihren Fachkolle/innen freuen.

In den kommenden Tagen rechnen die Veranstalter mit weiteren Anmeldungen aus der Justiz, da das Hessische Justizministerium den Kongress als Weiterbildung anerkennen wird. „Der Veranstaltungsort bietet insgesamt Platz für 500 Teilnehmer. Noch haben wir also Luft nach oben“, ermutigt Harald Kalteier alle Interessierten. Offizieller Anmeldeschluss ist der 15.03.2019.

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Zur Veranstaltung

In Hessen wird am 28. und 29. März 2019 erstmals ein Betreuungs-Kongress stattfinden. Unter dem Motto  "Rechtliche Betreuung - Auf dem Weg zu neuer Qualität und Anerkennung" bietet das Programm interessante Vorträge von 25 Referenten sowie zahlreiche Diskussionsforen. Die zweitägige Veranstaltung in Frankfurt am Main beleuchtet aktuelle Themen aus der gesetzlichen Betreuung wie Fallbeispiele, wissenschaftliche Studien, Schutz- und Freiheitsrechte, Bundesteilhabegesetz und Menschenrechte. Sie erfahren Neuigkeiten aus Wissenschaft und Praxis, Anregungen für den Berufsalltag und können sich mit Experten und Kollegen aus der rechtlichen Betreuung austauschen.

 

Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos.

 

Der Kongress findet statt

am 28. und 29. März 2019

an der Frankfurt Universitiy of Applied Sciences,
Nibelungenplatz 1,
60318 Frankfurt am Main

 

Anmeldeschluss ist der 15.03.2019.

 Veranstalter des Kongresses ist die BdB-Landesgruppe Hessen in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, dem Hessischen Ministerium der Justiz und der Frankfurt University of Applied Sciences.

 

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Programm Donnerstag, 28.03.2019

Schwerpunkt: Berufliche Rechtliche Betreuung - Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Hilfen

 

ab 9.00 Uhr Einlass und Anmeldung
9.30 Uhr Eröffnung und Grußworte
10.30 Uhr INTRO UND PERFORMANCE
Vertrauen und Verantwortung: Fallstudie zur Betreuungswirklichkeit
11.00 Uhr VORTRAG
Gefährdete Selbstachtung: Herausforderungen für die Rechtliche Betreuung
12.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr DISKUSSIONSFOREN (vorherige Anmeldung)
1. Rechtliche Bestimmungen des Bundesteilhabegesetzes für die Klientel und Einrichtungen der Versorgung
2. Qualität der Rechtlichen Betreuung: Die Forschungsergebnisse des BMJV und der weitere Diskussionsprozess
3. Kollegiale Beratung als Methode der Qualitätssicherung
4. Die Funktion der Schutz- und Freiheitsrechte – Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung
5. Methoden einer qualitativ hochwertigen Betreuung: unterstützte Entscheidungsfindung
6. Überlebensstrategie: Besorgungsmanagement
7. Rechtliche Betreuung und Flüchtlinge
15.30 Uhr Pause
15.45 Uhr PODIUM
Podiumsgespräch mit allen Referent/innen
16.45 Uhr Ende Tag 1
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Programm Freitag, 29.03.2019

Schwerpunkt: Ehrenamtliche und berufliche Rechtliche Betreuung - gemeinsamer Auftrag

 

ab 9.00 Uhr Einlass und Anmeldung
Justizchor Frankfurt
10.o0 Uhr Grußworte
10.45 Uhr Vorträge
1. Und dann trägst du die Verantwortung für einen fremden Menschen
2. Rechtliche Betreuung sichert Menschenrechte
3. Zwischen Freiheit und Verantwortung: Ethische Grundlagen guter Pflege
4. Erwachsenenschutzrecht
12.15 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr DISKUSSIONSFOREN (vorherige Anmeldung)
1. Das Ehrenamt in der Rechtlichen Betreuung: Praktische Hilfen für die Zusammenarbeit mit Gerichten und Betreuungsbehörden
2. Die Umsetzung des neuen Begutachtungsverfahrens zur Feststellung des Pflegegrades für Klient/innen und Institutionen
3. Aktuelles aus der Rechtsprechung: Wer sind die Akteure bei der Aufsicht und Kontrolle in der Rechtlichen Betreuung?
4. Umgang mit Psychopharmaka: „Nicht alles schlucken“
5. Richtig vorsorgen: Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht
15.00 Uhr Pause
15.15 Uhr PODIUM
Podiumsdiskussion mit allen Referent/innen sowie Vertreter/innen der Hessischen Landtagsfraktionen
16.30 Uhr Ende des Kongresses
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