Für den Berufsalltag


Als Berufsbetreuer arbeiten Sie in einem hochkomplexen Aufgabenbereich. Vorgaben und Bedingungen ändern sich schnell. Der BdB gibt Ihnen hier nützliche Tipps weiter.

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Neues Merkblatt für Behörden

November 2019 - Darf ein Bürger, für den eine Betreuung eingerichtet ist, selbst noch Anträge stellen oder zurücknehmen? Welche Aufgaben und Pflichten haben rechtliche Betreuer/innen gegenüber Behörden und Trägern von Sozialversicherungen? In Bezug auf den Umgang mit rechtlichen Betreuer/innen und deren ... »mehr zurück zum Seitenanfang

Bundesfinanzhof entscheidet: Keine Umsatzsteuerpflicht für Verfahrensbeistände!

Oktober 2019 - Berufsbetreuer sind schon länger von der Umsatzsteuerpflicht ausgenommen. Nun gibt es gute Nachrichten für alle Betreuer, die auch als Verfahrensbeistand tätig sind: Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Vergütung für beruflich tätige Verfahrensbeistände nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegt.

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Praktische Fragen, konkrete Antworten zum papierarmen Arbeiten: butler unterwegs zu BdB-Landesgruppen

Wie geht eigentlich papierarmes Arbeiten? Ist das im Betreuungsalltag überhaupt umsetzbar? Wo liegen meine Daten, wenn ich mit butler arbeite, und wie sicher ist das? Was bedeutet „mehr Mobilität“ konkret und was habe ich davon? – Zu diesen und weiteren Fragen steht Alexander Lemke von der prosozial GmbH in Koblenz Rede und Antwort. Er informiert unverbindlich über neue Möglichkeiten und deren Umsetzung in verschiedenen Betreuungsbüros. Wenn Sie es wünschen, gerne auch in Ihrer Region z.B. im Rahmen einer Mitgliederversammlung auf Landesebene. Dieses Angebot ist ein Service für die Landesgruppen des BdB und resultiert aus den Gesprächen zur Kooperation im Frühjahr mit Vorstand und Geschäftsführung. Interessierte können gerne Herrn Alexander Lemke direkt unter 0261-201615 605 oder 0151 72016125 kontaktieren. Oder schreiben Sie einfach eine E-Mail an alexander.lemke@prosozial.de.  

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16.7.2019

Neuer Ratgeber zum Pfändungsschutzkonto (P-Konto)

Betreuer/innen sind immer wieder auch mit überschuldeten Klient/innen konfrontiert. Der neu aufgelegte Ratgeber "Das Pfändungsschutzkonto in der Beratungspraxis" der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. vermittelt jede Menge Praxiswissen, das bei der Beratung von verschuldeten Menschen hilfreich ist. Der Ratgeber ... »mehr zurück zum Seitenanfang
23.5.2019

Anerkennung und Hilfe für Betroffene von Psychiatrie-Unrecht

Bund, Länder und Kirchen haben die Anmeldefrist der Stiftung "Anerkennung und Hilfe" verlängert. Die Stiftung unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der ... »mehr zurück zum Seitenanfang

23.4.2019

Berliner Pflegeversicherung erkennt Beihilfe an

Gute Nachrichten für Berliner Betreuer/innen und Klient/innen: Beihilfeberatung wird in Berlin ab sofort von der Pflegeversicherung anerkannt. Klient/innen profitieren von günstigeren Beiträgen. Mehr erfahren Sie in dem Beitrag unseres Kooperationspartners medirenta. Neues vom Beihilfeberater: Von der Pflegeversicherung ... »mehr zurück zum Seitenanfang

23.4.2019

Berufsausstieg: Neues Angebot der BdB-Fachberater und wichtige Informationen zu Ihrem Versicherungsschutz

Mit einem neuen Angebot der Fachberatung des BdB möchten wir Sie auch im Falle der Aufgabe Ihres Betreuungsbüros individuell und vertraulich unterstützen. Egal, ob Sie Ihr Büro kurzfristig oder über einen längeren Zeitraum hinweg auflösen, der BdB-Fachberater Eberhard Kühn steht Ihnen dabei in allen ... »mehr zurück zum Seitenanfang

12.2.2019

Email-Beratung für Ehrenamtliche in Baden-Württemberg

Kostenlose Beratung per Email: Ein Angebot des KVJS

Ehrenamtliche Betreuer/innen können ab sofort ein neues Beratungsangebot des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) nutzen.  Mitarbeiter/innen der überörtlichen Betreuungsbehörden und ein Rechtsanwalt beraten zur rechtlichen Betreuung -egal, ob es sich um allgemeine oder ... »mehr zurück zum Seitenanfang

18.12.2018

Abwicklung des Betreuungsbüro in 6 Schritten

Ob nun aus Altersgründen oder aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen: Viele Betreuer/innen schließen ihr Betreuungsbüro. Der BdB arbeitet an einem Leitfaden, um BetreuerInnen bei ihrer Büroaufgabe zu unterstützen. In der aktuellen aspekte-Ausgabbe 120 berichtet vorab BdB-Mitglied Uta Herzog, wie sie ihr Betreuungsbüro innerhalb eines halben Jahres aufgelöst hat. Herzogs Schritte waren:

  1. Information der Betreuungsgerichte, -behörden sowie der KlientInnen. Persönliches Gespräch mit den KlientInnen zum richtigen Zeitpunkt führen (nicht in einer Krisensituation).
  2. Anträge stellen auf „Entlassung aus dem Betreueramt sowie Betreuerwechsel“ (Mögliche Nachfolge mit Kontaktdaten ggf. vorschlagen. Viele KlientInnen von Uta Herzog kannten und mochten aufgrund langjähriger Vertretungssituationen einige KollegInnen, welche sehr geeignet erschienen und Kapazitäten frei hatten). Rechtsbegriff der Bindungswirkung: Der Wunsch der KlientInnen ist bindend für Betreuungsbehörden und -gerichte.
  3. Übergabeordner: Aushändigung an die jeweiligen Nachfolgebetreuer/innen gegen Unterschrift, inklusive Übergabeliste (Auflistung aller behördlichen Bescheide, Arztberichte, Verträge, vermögensrelevante Unterlagen usw.) und Schlussbericht in Kopie (somit war auch der Stand des Vermögens zum Stichtag „Betreuerwechsel“ bekannt).
  4. Rechnungslegungen umfassend vorbereiten (arbeitsintensiv!) und zum Stichtag des Betreuerwechsels ergänzen. So gelingt die Übergabe an die Kolleg/innen sowie das Einreichen der Schlussberichte stressfrei und zeitnah.
  5. Persönliche Übergabe: Einzelne Gespräche (ca. 1,5 – 2 Stunden) mit den jeweiligen Nachfolgebetreuer/innen, im Anschluss Herausgabe der Unterlagen gegen Empfangsbestätigung. Wichtig: Die Unterlagen nicht verschicken! Grundsätzlich haben Betreuer/innen die Pflicht, alle wichtigen und notwendigen Dokumente bzw. Unterlagen an die Nachfolgebetreuer/innen herauszugeben (diese wiederum haben eine Holschuld). Nicht ausgehändigt wird die Korrespondenz mit dem Betreuungsgericht. Aufbewahrungsfristen: Auch nach Weitergabe der Unterlagen sind Betreuer/innen gehalten, die Daten zehn Jahre aufzubewahren (gerechnet ab dem Jahr nach Beendigung der Betreuung, siehe Rechtsprechung diverser Oberlandesgerichte). Von allen weitergereichten Dokumenten sind also Kopien bzw. Scans zu erstellen. Ausnahmen: Unterlagen zur Gesundheitsfürsorge (insbesondere Einwilligungen in medizinische Eingriffe usw. sowie bei Freiheitsentziehung) sollten wegen möglicher Schadensersatzansprüche 30 Jahre archiviert werden.
  6. Abschließende Tätigkeiten: Das Ende der Betreuungstätigkeit/Schließung des Betreuungsbüros erfolgt an dem Tag des zuletzt zugestellten Beschlusses über Entlassung sowie Betreuerwechsel (hier sind auch andere Variationen denkbar).
  • Schlussbericht und Vergütungsantrag stellen. Diese enthalten als Stichtag das Datum der Zustellung des Beschlusses über Entlassung sowie Betreuerwechsel.
  • Vermögenshaftpflicht: Nachversicherung („Nachhaftung“) beantragen. Wichtig: Die Haftung endet nicht mit Beendigung der Betreuung! Verlängerung je nach Gesellschaft von zwei bis fünf Jahre möglich (weitere Beitragszahlungen).
  • Krankenversicherung informieren (evtl. anderen Versicherungsstatus beantragen)
  • Berufsgenossenschaft abmelden (diese erstattet restlichen Beitrag)
  • Gewerbe abmelden (kostenpflichtig)
  • Bankkarten, die auf Namen des Betreuers oder der Betreuerin ausgestellt sind, beim Geldinstitut abgeben und bestätigen lassen.
  • Abschiedsrunde: persönliche Verabschiedung von Klient/innen und ggf. von Personen des Betreuungsnetzwerks

„Für Ausbeutung stehe ich nicht mehr zur Verfügung“: Das vollständige Interview mit Uta Herzog finden BdB-Mitglieder auch online.

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1.10.2018

Beihilfe – ein rotes Tuch für Betreuer? Thema: Wahlleistungen im Krankenhaus

Von Albrecht Basse (Medirenta Berlin)   Viele Berufsbetreuer lehnen die Betreuung Beihilfeberechtigter ab. Natürlich ist es aufwendig, mit mehreren Kostenträgern verhandeln zu müssen, und auch die Prüfung von Bescheiden erfordert Fachkenntnisse – zumindest bei komplizierteren Fällen. Speziell, wenn der ... »mehr zurück zum Seitenanfang

18.9.2018

Patientenverfügung in leichter Sprache

Nach § 1901a Abs. 4 BGB soll der Betreuer den Betreuten in geeigneten Fällen auf die Möglichkeit einer Patientenverfügung hinweisen und ihn auf dessen Wunsch bei der Errichtung einer Patientenverfügung unterstützen. Dafür können Sie die Patientenverfügung in leichter Sprache nutzen, die das ... »mehr zurück zum Seitenanfang

Datenschutz: Informationen zur DSGVO

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung trat am 25. Mai in Kraft: Was sollten Berufsbetreuer und Berufsbetreuerinnen wissen? Wir haben einige Informationen für Sie zusammengestellt.

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7.6.2018

Banken: Müssen Berufsbetreuer/innen ihre Steuer-ID nennen?

Banken verlangen jüngst häufiger auch von Betreuern ihrer Kunden, dass sie ihre eigene Steuer-ID angeben. Grund dafür sind neue Vorschriften, die den Missbrauch von Bankkonten verhindern oder erschweren sollen. § 154 AO schreibt deshalb vor, dass Kontoinhaber aber auch Verfügungsberechtigte ihre Steuer-ID angeben ... »mehr zurück zum Seitenanfang

14.5.2018

Teilhabegesetz in der Praxis

Das Teilhabegesetz in die Praxis umzusetzen, dabei will das Projekt des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. begleiten. Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen und Austausch bietet das Portal der Initiative:

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17.5.2018

Stiftung Warentest vergleicht Konten

"Mehr als 60 Euro sollte niemand für ein Konto zahlen", zu dem Schluss kommt die Stiftung Warentest in ihrem Vergleich. Wo die Konten kostenlos sind führen die Tester auch auf.

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Häusliche Krankenpflege abgelehnt: Widerspruch

Kostenlose Unterstützung bei Widersprüchen gegen die Ablehnung von häuslicher Krankenpflege bietet das Projekt hkp-widerspruch.de. Für einen Widerspruch benötigt das Anwalt-Team die Unterlagen, eine Registrierung ist nicht notwendig. Innerhalb eines Werktages verspricht die Internetseite eine Antwort, ob das Anliegen Erfolgsaussichten hat. Wenn ja, legt das Team Widerspruch ein. Ist dieser erfolgreich, zahlt die Krankenkasse die Kosten der Anwälte. Den Bedarf für solche eine Dienstleistung stellte eine Studie der TU Dortmund fest. Das Wirtschaftsministerium hat das Projekt gefördert.