Landesgruppe Rheinland-Pfalz


Landesvorstand

 

Telefon
Joachim Sieger (Sprecher) 06732-9659020
Christine Rücker (Finanzen) 06355-965368
Gabriele Focken 0261-97357990
Heike Rieck 06241-306572
Annette Heisterkamp 06361-458161

 E-Mail: rheinland-pfalz@bdb-ev.de

Einladung zur Fortbildung und Mitgliederversammlung am 06.07.2018

Freitag, den 06.06.2018, 9:00 Uhr im Tageszentrum der Rheinhessen-Fachklinik Dautenheimer Landstraße 66, 55232 Alzey

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
am Bundesteilhabegesetz kommt kein Betreuer vorbei! Denn durch das BTHG wurden die Regelungen des Sozialgesetzbuch IX grundlegend geändert. Diese gehören zum absoluten Grundhandwerkszeug. Der erste Reform-Schritt des Bundesteilhabegesetzes trat bereits zum 30.12.2016 in Kraft; der zweite folgte zum 01.01.2018.

Frau Dr. Ursula Pitzner von PitznerConsult. www.pitzner-consult.de, wird zu den Neuerungen mit Relevanz und den Konsequenzen im Betreuungsrecht referieren.

 

Der zeitliche Ablauf ist wie folgt geplant:

  8:30 Uhr | Willkommens-Café
  9:00 Uhr bis 12:00 Uhr | 1. Teil zum Fachvortrag zum Bundesteilhabegesetz
12:00 Uhr bis 13:00 Uhr |
Mittagstisch, Sonne tanken und Durchatmen
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr | 2. Teil zum Fachvortag zum Bundesteilhabegesetz
17:10 Uhr bis ca. 18:30 Uhr |
Mitgliederversammlung
18:30 Uhr |
Ende der Veranstaltung

Tagesordnung für die Mitgliederversammlung:

-    Begrüßung
-    Bericht des Landesvorstandes
-    Aussprache
-    Sonstiges

Bitte senden Sie das beiliegende Formular für die Anmeldung zur Fortbildung bis zum Donnerstag, 28. Juni 2018 per Fax oder E-Mail an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen:
75,00€  für Mitglieder
100,00€ für Nichtmitglieder

In der Tagungspauschale sind die Seminargebühren, der Mittagstisch und die Getränke enthalten.
Bitte informieren Sie ihre Kolleginnen und Kollegen über diese Veranstaltung. Alle Gäste sind herzlich willkommen!
Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserer Mitgliederversammlung eingeladen.


Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Rheinland-Pfalz

 

 

 

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SWR-Beitrag

Der SWR Rheinland-Pfalz hat Christine Rückert begleitet. Herausgekommen ist ein sehenswerter Beitrag über Betreuung.

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14.6.2017

Aufruf zu Aktion in Deidesheim am 21.06.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 21. und 22. Juni 2017, findet die Justizministerkonferenz in Deidesheim (RLP) statt.

Leider gibt es seitens der Bundesländer immer noch Widerstand der am 18. Mai vom Bundestag beschlossenen Erhöhung unserer Vergütung um 15%, im Bundesrat zuzustimmen.

Derzeit werben alle Landesgruppen incl. des Bundesvorstandes, bei allen politisch Verantwortlichen, um Zustimmung der Bundesländer dieser Anpassung der Betreuervergütung am 7. Juli im Bundesrat zuzustimmen.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen plant die Landesgruppe Rheinland-Pfalz am 21. Juni eine Aktion und die Übergabe einer Petition an die Justizministerkonferenz.

Hierzu bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen (aus allen Landesgruppen), daran teilzunehmen.

Nur wenn wir zahlreich vertreten sind, werden unsere Forderungen auch ernst genommen.

Da die Aktion beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet wird, bitten wir um Rückmeldungen bei unserer Landesgruppensprecherin, Regina Geller (buero@regina-geller.de)

damit die ungefähre Teilnehmerzahl beim Ordnungsamt angeben werden kann.

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Einladung der Landesgruppe RLP zur Sommertagung 2017 - Fortbildung und Mitgliederversammlung - am 30.06.17 in Alzey

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie ganz herzlich zur Sommertagung nach Alzey ein!

Termin: Freitag, den 30. Juni 2017

Ort:       Tagungszentrum der Rheinhessen-Fachklinik

              Dautenheimer Landstr.66 in 55232 Alzey

Zeit:      9.00 Uhr- bis ca. 18.30 Uhr

Der Fokus der Sommertagung liegt in diesem Jahr zeitlich auf der Weiterbildung.

Für den informellen Austausch, den leckeren Mittagstisch und eine kompakt-konzentrierte Mitgliederversammlung bleibt aber selbstverständlich trotzdem ausreichend Raum!

Wir sind uns sicher: Dieser lange Tag lohnt! Wir begrüßen Sie um

8.30 h mit dem traditionellen „Willkommens-Cafe“ und starten  p ü n k t l i c h  um

9.00 h FB „Betreuung und Erbrecht“

          Es ist uns eine besondere Freude, für diesen Themenkomplex

          Herrn Dipl.Rpfl. Uwe Harm, AmtsG Bad Segeberg, Mitgl.i.V.d.BGT e.V., Autor

          zahlreicher Veröffentlichungen „rund ums Betreuungsrecht“ begrüßen zu dürfen!

          Die Bedeutung der Betreuung in Erbrechtsfällen nimmt zu. KlientInnen werden

          Alleinerben, sind Mitglied einer Erbengemeinschaft, Vorerbe, Nacherbe …

          Was ist zu beachten beim überschuldeten Erbe; welche Fristen und

          welche Genehmigungspflichten bestehen …?  ( inkl. Kaffeepause)

12.00 h Mittagstisch, Sonne tanken und Durchatmen

13.00 h - 16.30 h Fortbildung, 2.Teil (inkl. Kaffeepause)

17.00 h Mitgliederversammlung

 Tagesordnung:

   1. Berichte des Vorstands:

       Sitzung Länderrat Magdeburg

       Ergebnisse der Deligiertenversammlung Radebeul

       LAG Mainz

       Politische Gespräche

   2. Aussprache "Wir in RLP - was und bewegt - und: wie weiter??!!"

   3. Sonstiges, Mitteilungen

18.30 h Ende 

 

Tagungspauschale:

  • BdB-Mitglieder  60,00 €
  • Nichtmitglieder  80,00 €

Hierin enthalten sind die FB-Gebühr, die Getränke sowie die bekannt schöne Verpflegung und Gastfreundschaft des RFK-Catering-Service.

Bitte informieren Sie Ihre Kollegen und Kolleginnen über die Veranstaltung, denn Gäste sind willkommen! Wir freuen uns über das Interesse und die rege Teilnahme der BerufskollegInnen!!!

Wir bitten um Anmeldung per Fax bis zum 15.06.2017 bei der Geschäftsstelle in Hamburg auf dem beigefügten Anmeldeformular.

Wir freuen uns, Sie am 30. Juni 2017 in Alzey begrüßen zu dürfen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Heike Schultz, Christine Rücker, Regina Geller, Ralf Hachemer und Hans-Jürgen Schlief

Vorstandsgruppe LG RLP des BdB e.V.

 

Ergänzung: BITTE teilen Sie der Geschäftsstelle in Hamburg mit, wenn sich Ihre Mailadresse geändert hat. Nur dann können Sie aktuelle Mitteilungen erhalten. Danke sehr!

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Forderung nach Erhöhung des Stundensatzes trifft bei Justizminister Mertin auf offene Ohren (19.10.2016)

v.l.n.r.: Philipp Fernis, Herbert Mertin, Regina Geller, Thorsten Becker, Christine Rücker, Helmut Perne

Mainz, 19. Oktober 2016„Dass Sie nach elf Jahren eine Erhöhung herbeisehnen, ist verständlich.“ Das sagte Herbert Mertin (FDP), Justizminister von Rheinland-Pfalz, bei einem Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. in der Landeshauptstadt. Teilnehmer/innen des Treffens waren auch: Philipp Fernis, Staatssekretär im Ministerium der Justiz, Helmut Perne, Abteilungsleiter Zivilrecht sowie Regina Geller, Christine Rücker und Thorsten Becker vom BdB.

Der Minister sieht die Notwendigkeit einer Erhöhung der Vergütung der Berufsbetreuer, fordert jedoch ein Entgegenkommen von beiden Seiten: „Das Betreuungsgesetz ist ein Bundesgesetz, die Länder indes sind verpflichtet, die Kosten hierfür zu tragen. Ich persönlich habe Verständnis für Ihre Situation. Schließlich ist Ihre Vergütung seit 2005 nicht erhöht worden.“

Aktuell beträgt der Stundensatz für Berufsbetreuer/innen maximal 44 Euro. Der BdB fordert mindestens 54 Euro pro Stunde. Der Verbandsvorsitzende Thorsten Becker argumentiert: „In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an Berufsbetreuerinnen und –betreuer erheblich gestiegen, die Zahl der Aufgaben, die wir erfüllen, hat signifikant zugenommen und auch der bürokratische Aufwand ist umfassender geworden. Eine Erhöhung der Stundensätze und Zeitkontingente ist überfällig - auch vor dem Hintergrund, dass die wirtschaftliche Situation vieler Berufsbetreuer/innen und Betreuungsvereine existenzbedrohende Ausmaße angenommen hat. Hinzu kommt, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für den Nachwuchs abschreckend wirken. Faktoren, die in Summe das Betreuungssystem als Ganzes gefährden.“

Regina Geller und Christine Rücker vom BdB machten auch auf die Altersstruktur bei den Berufsbetreuern aufmerksam: „Wir erkennen einen eklatanten Mangel an qualifiziertem Nachwuchs in unserem Berufsstand. Rechtliche Betreuungen zu führen, ist für Personen mit akademischem Abschluss nicht mehr attraktiv. Damit besteht für die Menschen mit Unterstützungsbedarf die Gefahr der Schlechterstellung."

Herbert Mertin verwies auf die Situation des Landes. Denn wie alle Ausgaben muss nach dem Auftrag des Gesetzgebers auch der Finanzhaushalt der Justiz in Rheinland-Pfalz gekürzt werden, um 2020 einen annähernd ausgeglichenen Haushalt vorzuweisen. Das sei ein Spagat, der bewältigt werden müsse. Der Minister abschließend: „Rheinland-Pfalz hat 2017 den Vorsitz bei der Justizministerkonferenz inne. Die Ergebnisse der rechtstatsächlichen Untersuchung des BMJV werden vorliegen und zu diskutieren sein. Zwar werde ich nicht als Erster den Finger heben, wenn es um Ihre Vergütungswünsche geht, ich werde mich angemessenenForderungen aber auch nicht verschließen."

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Behindertenbeauftragter Matthias Rösch: „Ein selbstbestimmtes Leben ist für Behinderte von zentraler Bedeutung!“ (27.09.2016)

Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch (2.v.l.) mit der BdB-Delegation Regina Geller (l.), Ralf Hachemer und Annette Heisterkamp

Mainz, 27. September 2016 – „Sein Leben selbst bestimmen zu können, ist für Menschen mit Behinderungen ein hohes Gut. Gerade im Blick auf das Bundesteilhabegesetz halte ich es für wichtig, dass Menschen mit Behinderungen eine unabhängige Beratung und gute Unterstützung bekommen. Berufsbetreuerinnen und -betreuer spielen mit ihren Kompetenzen in diesem Prozess eine wichtige Rolle.“ Dies sagte der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch im Gespräch mit Vertretern der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz. An dem Termin in Mainz nahmen für den BdB Regina Geller, Annette Heisterkamp und Ralf Hachemer teil.

Matthias Rösch ist Gründer des „Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen“ in Mainz. Aus eigener Erfahrung und in seiner Arbeit als Landesbehindertenbeauftragter weiß Matthias Rösch, welche Schwierigkeiten es mit der Verwaltung geben und wie lange es dauern kann, um seine Rechte durchzusetzen.

Regina Geller: „Matthias Rösch kennt seine Rechte, und er kann sich durchsetzen. Unsere Klientinnen und Klienten sind mehrheitlich psychisch beeinträchtigt. Sie haben oftmals keine eigene Stimme mehr. Daher brauchen sie qualifizierte und „stimmgewaltige" Betreuungspersonen, die ihnen ihre „Stimme“ zurückgeben und ihre Rechte durchsetzen.“

Matthias Rösch hält neutrale Beratungsstellen und das sogenannte „Peer Counseling" – also die Beratung durch erfahrene Menschen, die selbst beeinträchtigt sind – und die unterstützte Entscheidungsfindung für zentrale Bausteine in einer gelungenen Beratung behinderter Menschen.

Ralf Hachemer, Mitglied im BdB-Landesvorstand: „Entsprechend unserer Leitlinien und der Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention verfolgen wir in unserer Arbeit das Prinzip der unterstützen Entscheidungsfindung: Wir ermitteln gemeinsam mit dem Klienten dessen Wünsche und handeln danach. Das ist aufwändig und kostet Zeit. Zeit, die wir nicht zur Verfügung gestellt bekommen.“

Aktuell können Berufsbetreuer/innen durchschnittlich 3,1 Stunden pro Klient/in und Monat abrechnen. Der Stundensatz beträgt maximal 44 Euro. Davon bestreiten Berufsbetreuer/innen sämtliche Ausgaben wie Büromiete oder Angestelltengehälter. Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen hinterfragt die Zeitkontingente und Stundensätze für diese wichtige Aufgabe: „Die Betreuerinnen und Betreuer haben eine bedeutende Aufgabe für Menschen mit Behinderungen. Sie sollen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eine unterstützte Entscheidungsfindung ermöglichen. Aus meiner Sicht ist kritisch, ob das unter diesen Rahmenbedingungen gelingen kann, besonders für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf oder beim Übergang in inklusive Wohnformen.“

Matthias Rösch wird 2017 auf einer Tagung der BdB-Landesgruppe Rheinland-Pfalz einen Vortrag über das Bundesteilhabegesetz (BTHG) halten.

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Protokoll der Mitgliederversammlung der Landesgruppe Rheinland-Pfalz am 08.07.2016