Landesgruppe Nordrhein-Westfalen


Landesvorstand

 

Telefon
Birgit Lordick (Sprecherin) 02065-8901541
Gustav Arnold (Finanzen) 02871-184070 
Petra Besche 0202-2462454 
Wilk Spieker 05253-975717 
Jörg Krüger 0234-35778412

 E-Mail: nordrhein-westfalen@bdb-ev.de

NRW-Politiker für Erhöhung der Stundensätze in der rechtlichen Betreuung

NRW Parlamentarisches Frühstück

Düsseldorf, 13. Februar 2017 – Rechts- und Sozialpolitiker aller Fraktionen im Landtag von NRW plädieren für eine Erhöhung der Stundensätze für Berufsbetreuerinnen und –betreuer. Dies ist das Fazit eines parlamentarischen Frühstücks, zu dem die Landesgruppe des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. geladen hatte. Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie Delegierte des BdB diskutierten über die Frage, wie Qualität in der rechtlichen Betreuung künftig gesichert werden kann. Der Verband kämpft seit vielen Jahren für eine Erhöhung der Stundensätze und Zeitkontingente, die seit 2005 unverändert sind. Die Studie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zu „Qualität und Vergütung“ belegt, dass Berufsbetreuer deutlich mehr arbeiten, als sie vergütet bekommen.

Erstmals seit zwölf Jahren soll nun die Vergütung von gesetzlichen Betreuer/innen angehoben werden – um 15 Prozent. Darauf haben sich die Rechtspolitiker/innen der Großen Koalition im Deutschen Bundestag gemeinsam mit Bundesjustizminister Heiko Maas geeinigt. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll in Kürze vorgelegt werden, so dass er noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden kann. Die Gesetzesänderung bedarf jedoch der Zustimmung der Länder, also des Bundesrates.

Inge Howe (SPD), Mitglied des Petitionsausschusses, sagte: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass NRW einer Erhöhung zustimmt.“ Die rechtspolitische Sprecherin Dagmar Hanses (B‘90/Die Grünen) ergänzte: „Das kursierende Gerücht, NRW sei gegen die Erhöhung der Stundensätze, stimmt nicht." Jens Kamieth von der CDU-Fraktion liegt die Zukunft der Betreuungsvereine am Herzen: „Die anerkannten Betreuungsvereine sind ein unverzichtbares Elemente in einem modernen Betreuungswesen: Ihre Arbeit zu erhalten und zu stärken, ist Anerkenntnis und Ansporn zugleich. Dabei ist die seitens der Bundesregierung geplante angemessene Vergütung ein wesentlicher Baustein, der möglichst schnell und ohne Verzögerungen durch die Länder erfolgen muss.“ Der rechtspolitische Sprecher Dirk Wedel (FDP), sieht die Notwendigkeit, die Höhe der Betreuervergütung und die Landesförderung der Querschnittsaufgaben aufeinander abzustimmen: „Finanzierungslücken sowie Querfinanzierungen müssen vermieden werden.“

Foto: v.re.n.li: Dagmar Hanses (Bü90/Grü), Torsten Sommer (Piraten), Dirk Wedel (FDP), Jens Kamieth (CDU), vor den beiden vorgenannten: Birgit Lordick (BdB), Angela Lück (SPD), Inge Howe (SPD), Tanja Wagener (SPD), Ina Spanier-Oppermann (SPD), Manuela Grochowiak-Schmieding (Bü90/Grü), Harald Wölter (Bü90/Grü) © BdB

Fortbildung zum Thema "Digitale Kommunikation und Datenschutz im Betreuungsbüro 2017.1"

am Mittwoch, 29.03.2017, von 10:00 bis 16:00 Uhr,
im Haus der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie/euch herzlich zu unserer Landesgruppen- Fortbildung zum Thema: Digitale Kommunikation und Datenschutz im Betreuungsbüro 2017.1 in Dortmund ein.

Im ersten Teil des Seminars wollen wir auf die SICHERE Nutzung von Diensten wie:
– Email
– Cloud
– Fax
– WhatsApp

eingehen.

Unter anderem wollen wir uns die Funktionsweise von Verschlüsselung praktisch anschauen und deren Nutzen in der Kommunikation diskutieren.
Schwerpunkt dieses praktischen Teils wird auch die Vernetzung der verschiedenen Geräte im Betreuungsbüro und die Cloudnutzung sein.
Betreuungssoftware-Programme werden hier auch auf ihre Funktionsweise kurz angesprochen.

Im zweiten Teil des Seminars wollen wir uns mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz auseinandersetzen. Die Ziele der EU-DSGVO sind der Schutz der Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten. Zum Abschluss des Seminartags wird ein Datenschutzaudit durchführen.

Veranstaltungsablauf:

09.00 Uhr bis 16.00 Uhr             Fortbildung
(inkl. 1 Std Mittagspause, 2 Kaffeepausen)

Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 20.03.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Faxformulars an die Geschäftsstelle des BdB/ipb) in Hamburg.

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl vorgesehen ist, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme am Seminar.

Die Kosten für die Fortbildung betragen: 
€ 70,00 für Mitglieder
€ 95,00 für Nichtmitglieder

 

Einladung zur Mitgliederversammlung und Fortbildung

am Samstag, 11.02.2017, von 10:00 bis 16:30 Uhr,
im HDT (Haus der Technik, Hollestr. 1, Essen)

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie/euch herzlich zu unserer Landesgruppenversammlung mit nachgelagerter Fortbildung in Essen ein.

Zu unseren üblichen Berichten von der Vorstandsarbeit ist die Delegiertenversammlung vorzubereiten. Anträge können hier besprochen und auch noch rechtzeitig gestellt werden.

Ferner wollen wir den Ablauf bezüglich der politischen Arbeit zu der Landtags- und Bundestagswahl im Jahr 2017 besprechen, damit wir auch hier nochmals Gehör finden. Darum brauchen wir Ihre/Eure Hilfe.

 

Die geplante Fortbildung zum Bundesteilhabegesetz konnten wir leider nicht umsetzen. Wir konnten Herrn Arnold gewinnen eine Fortbildung zum Thema "Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung" anzubieten.


Tagesablauf:

10.00 – 13.30 Uhr Landesgruppenversammlung

13:30 – 16:30 Uhr Fortbildung

Für den Zeitraum der Veranstaltung steht kostenlose Verpflegung zur Verfügung.

Landesgruppenversammlung

Tagesordung:

TOP 1                              Begrüßung durch den Landesvorstand / Abstimmung der Tagesordnung

TOP 2                              Genehmigung des Protokolls vom 26.11.2016

TOP 3                              Bericht des Landesvorstandes

TOP 4                              Vorbereitung Delegiertenversammlung

TOP 5                              Kampagne und Informationen zur Umfrage

TOP 6                              Termine

TOP 7                              Verschiedenes

 

Fortbildung

 

"Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung"

Referent: Gustav Arnold

Eine Betreuung ist nur dann vom Gericht anzuordnen, wenn anderweitige Hilfen (Unterstützung aus dem privaten Umfeld, Verwandte, kirchliche oder soziale Dienste usw.) nicht ausreichen.

 

Die eigene Vorsorge macht in der Regel den staatlichen Eingriff überflüssig. Sie kann schon frühzeitig im Hinblick auf eine zu befürchtende spätere Geschäftsunfähigkeit erstellt werden.

 

Im Rahmen einer Vorsorgevollmacht regelt der Verfasser, welche Personen stellvertretend für ihn Entscheidungen treffen sollen, wenn er selbst nicht dazu in der Lage ist. Besonders wichtig sind dabei Entscheidungen über medizinische Behandlungen und Vermögen sowie die Vertretung bei Behörden.

 

Damit eine Vorsorgevollmacht erstens korrekt und zweitens für alle Parteien wunschgemäß verfasst werden kann, ist eine Reihe von Bedingungen zu beachten.

 

  • Was spricht für eine Vollmacht zur Vorsorge?
  • Was ist eine Generalvollmacht?
  • Muss eine Vollmacht eine bestimmte Form haben?
  • Muss man einen Missbrauch der Vollmacht befürchten?
  • und vieles mehr.

 

In einer Patientenverfügung kann schriftlich für den Fall einer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festgelegt werden, ob und wie in bestimmten Situationen ärztlich gehandelt werden soll.

 

Mit einer Patientenverfügung kann Einfluss auf eine spätere ärztliche Behandlung genommen werden und das Selbstbestimmungsrecht gewahrt werden, auch wenn zum Zeitpunkt der Behandlung der Patient nicht mehr ansprechbar und nicht mehr einwilligungsfähig ist.

 

Damit eine Patientenverfügung rechtlich verbindlich wird, sind einige Bedingungen zu beachten.

 

  • Was muss man bei einer Patientenverfügung bedenken
  • Welche Form muss eine Patientenverfügung haben?
  • Muss eine Patientenverfügung beachtet werden?
  • Muss eine Patientenverfügung persönliche Wertvorstellungen enthalten?
  • und vieles mehr.

 



Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 02.02.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des unten stehenden PDF-Formulars per Fax an die BdB-Geschäftsstelle in Hamburg. Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen:
€ 40,00 für BdB-Mitglieder
€ 60,00 für Nichtmitglieder


Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme

Der Landesvorstand NRW
Birgit Lordick
Landessprecherin

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Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung und Fortbildung am 11.02.2017 in Essen

Einladung zur Fortbildung „Pflegestärkungsgesetz (PSG)“ der BdB-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

am Mittwoch, 18.01.2017, 10:00 bis 16:00 Uhr,

im Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen

Referent: Wilk Spieker

 

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Sie zur Fortbildung zum Thema Pflegestärkungsgesetz (PSG) ein.

Das PSG hat einen Paradigmenwechsel eingeläutet, ähnlich wie bei der Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1992.

Für jeden unserer Klienten wird es im nächsten Jahr zu Veränderungen kommen:

- fast alle unsere Klienten könnten in den Pflegegrad 1

- Empfänger der Pflegestufe 0 werden deutlich mehr Geld im Pflegegrad 2 zur Verfügung haben,

- mehr Klienten werden ambulant versorgt werden

Die größte Herausforderung für Berufsbetreuer wird das NBA (Begutachtungsassessment) sein! Bisher war für uns Betreuer zumeist jedoch nur die Frage: „Pi mal Daumen“ mehr/weniger als 45 Minuten Grundpflege? In Zukunft wird dieses Vorgehen so nicht mehr funktionieren. Ab 2017 müssen wir uns mit einer komplexen Fragestellung der Fähigkeiten unserer Klienten auseinandersetzen, um hier auch gegebenenfalls Widersprüche formulieren zu können.

In diesem Seminar werden wir uns mit folgenden Themen auseinandersetzen:

- Pflegestufen zu Pflegegrade

- das neue NBA (Begutachtung)

- Fallbesprechung NBA

- EEE - der einrichtungseinheitliche Eigenanteil

- wie wird der EEE berechnet

- welche Unterschiede gibt es innerhalb der Einrichtungen

- Fallbeispiele Berechnung EEE

- Fallbeispiele Berechnung Vermögenseinsatz

- Fallbeispiele Übergangsregelung

- Versicherungspflicht Pflegepersonal

 

Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des untenstehenden PDF-Formulars an die Geschäftsstelle in Hamburg bis zum 06.01.2017.

Die Kosten für die Fortbildung betragen:

€ 70,00 für Mitglieder

€ 95,00 für Nichtmitglieder

Für den Zeitraum der Fortbildung steht Ihnen kostenlos Verpflegung zur Verfügung.

Achtung: Da nicht mehr als 40 Personen teilnehmen können, entscheidet bei großer Nachfrage das Eingangsdatum Ihrer Anmeldung über Ihre Teilnahme; ggf. findet dann ein weiterer Termin zu diesem Thema statt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Mit kollegialen Grüßen

Landesgruppenvorstand

Einladung zur Mitgliederversammlung und Fortbildung „Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung″

am Samstag, 26.11.2016, von 10:00 bis 16:30 Uhr
im HDT (Haus der Technik), Hollestr. 1, Essen

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Sie/Euch herzlich zu unserer Landesgruppenversammlung mit nachgelagerter Fortbildung in Essen ein.

Zu unseren Berichten von der Vorstandsarbeit und der Delegiertenversammlung steht die  Nachwahl von 5 Delegierten an. Kandidatenvorschläge sind willkommen und können auch in der Versammlung vorgeschlagen werden.

Bedauerlicherweise ist es zu einem Protokollfehler gekommen, der Euch in der Mitgliederver-sammlung erläutert wird. Damit eine fachliche Erläuterung gewährleistet ist, wird BdB-Jurist Kay Lütgens an unserer Mitgliederversammlung teilnehmen.

Wir begrüßen daher eine zahlreiche Teilnahme an der Landesgruppenversammlung.

Ferner wollen wir den Fokus auf die Landtags- und Bundestagswahl im Jahr 2017 richten, damit wir hier auch nochmals Gehör finden. NRW  und Schleswig Holstein sind die Bundesländer, die sich gegen die Erhöhung der Vergütung stellen. Darum brauchen wir Eure Hilfe!

Tagesablauf:

10.00 – 13.30 Uhr Landesgruppenversammlung
13.30 – 16.30 Uhr Fortbildung

Für den Zeitraum der Veranstaltung steht kostenlose Verpflegung zur Verfügung.

Landesgruppenversammlung
Tagesordnung:

TOP 1   Begrüßung durch den Landesvorstand / Abstimmung der Tagesordnung

TOP 2   Genehmigung des Protokolls vom 28.02.2016

TOP 3   Bericht des Landesvorstandes

TOP 4   Wahl der Delegierten

TOP 5   Termine

TOP 6   Verschiedenes


Fortbildung:

Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung

Referent: Kay Lütgens, Jurist in der BdB-Geschäftsstelle in Hamburg.

Derzeit gibt es etliche Aktivitäten des Gesetzgebers, die Auswirkungen auf die Betreuungsarbeit haben könnten:

Nach Abschluss der ISG-Studie wird auf Grundlage der dort ermittelten Ergebnisse darüber entschieden werden, ob und ggf. in welchem Umfang Veränderungen bzgl. der Betreuervergütung vorgenommen werden und ob das noch im Laufe der gegenwärtigen Legislaturperiode geschehen kann.

Ein zweiter im Rahmen der Studie gefragter Aspekt ist die Sicherung der Qualität der Betreuungs-arbeit. Änderungen (z.B. genauere im Gesetz enthaltene Anforderungen an Berufsbetreuer) werden diesbezüglich vermutlich aber erst in der folgenden Legislaturperiode erfolgen.

Dem Bundesrat liegt jetzt ein Gesetzesantrag zur Vertretung unter Ehegatten im Bereich der Gesundheitssorge vor (BR-Drucks. 505/16). Falls der Bundesrat dem zustimmt, wird der Entwurf in den Bundestag eingebracht werden. Inhalt des Entwurfs ist eine gesetzliche Beistandschaft unter Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern, die neben der Vertretung in Fragen der Gesundheitssorge auch die Befugnis enthält, auch die „Hintergrundarbeit“ – Stellen von Beihilfe-anträgen und Anträgen auf Sozialleistungen, Abschluss von Verträgen mit Leistungserbringern usw. – zu leisten.

Bzgl. der Frage von klinischen Tests an nicht einwilligungsfähigen Patienten (die möglicher-weise zulässig sein sollen, wenn der Betroffene vor Eintritt der Einwilligungsfähigkeit in einer Patientenverfügung eingewilligt hat) soll es im November im Bundestag zur Abstimmung kommen. Sollte der Gesetzesvorschlag dort angenommen werden würde das auch Bedeutung für die Betreuungsarbeit haben - Betreuer müssten dann ggf. über die Teilnahme von Klienten an solchen Tests entscheiden.

In einem ersten Teil der Fortbildung wird über den dann eingetretenen  Sachstand und die Hintergründe berichtet werden. Gegenstand eines zweiten Teils werden aktuelle Gerichts-entscheidungen zu betreuungs-rechtlichen Themen (z.B. die Entscheidung des BVerfG zur Zwangsbehandlung, Entscheidungen des BGH zu Vergütungsfragen usw.) sein.

Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 20.11.2016 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars (siehe Download unten) per Fax an die Geschäftsstelle in Hamburg. Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 40,00 für BdB-Mitglieder / € 55,00 für Nichtmitglieder

 

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme.

Der Landesvorstand NRW

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Anmeldung zur Landesgruppenversammlung und Fortbildung „Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung″ am 26.11.2016 in Essen

Einladung zur Fortbildung „Mobile Datennutzung im Betreuungsbüro 2.16 Update“

am Mittwoch, 26.10.2016 von 10:00 bis 17:00 Uhr
im HDT (Haus der Technik, Hollestr. 1, Essen)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
hiermit laden wir Sie herzlich zu unserer Fortbildung „Mobile Datennutzung im Betreuungsbüro 2.16 Update“ ein.
Bereits seit 2 Jahren unterrichten wir BetreuerInnen zum Thema Datenschutz.
In der Vergangenheit dieses Seminars wurden alle Betriebssysteme kurz angesprochen, in diesem Seminar wollen wir aber die Möglichkeit der Arbeit im Betreuungsbüro mit dem Apple Betriebssystem IOS vorstellen. Die Nutzung von Diensten wie Email, Cloud, Fax, SMS, WhatsApp unter Apple stationär/mobil ist zwar sicherer als unter anderen Betriebssystemen, jedoch ist das Angebot an Software geringer. So können die bisherigen Betreuungssoftware-Programme nur eingeschränkt genutzt werden. In dieser Einheit wollen wir Möglichkeiten der sicheren Nutzung von Apple-Produkten im Betreuungsbüro erläutern. Aber auch für BenutzerInnen anderer Betriebssysteme bleibt dieses Seminar interessant, denn wir setzen uns im zweiten Block des Seminars nochmals intensiv mit dem Datenschutz und auch mit dem Bundesdatenschutzgesetz auseinander.

Zusammenfassung:
− Email unter IOS – Thunderbird und Co.
− Verschlüsselung und IOS
− Cloudcomputing – Spideroak, Epostcloud, IcloudDrive
− mobile Kommunikation mit WhatsApp und Alternativen wie Threema und Telegram
− Googlenutzung unter IOS
− Faxnutzung, PDF-Implementierung
− Zwei-Phasen-Anmeldung unter div. Anwendungen
− Werbung für das Betreuungsbüro unter Twitter und Google
− Datenvernichtung unter IOS
− Datenvernichtung analog
− Bundesdatenschutzgesetz
− Datenschutz, Passwortschutz, rechtliche Neuerungen 2016

Veranstaltungshinweise
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 19.10.2016 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des Formulars (siehe Download unten) per Fax an die Geschäftsstelle in Hamburg.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.
Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 70,00 für BdB-Mitglieder / € 95,00 für Nichtmitglieder
Bitte mitbringen:
- Handy wäre wünschenswert (i-Phone oder Smartphone) oder Tablet

Mit freundlichen Grüßen
Landesgruppenvorstand Nordrhein-Westfalen

"Es muss sich etwas ändern!" - SPD-Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze fordert Novellierung des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetzes

Foto (c) Anette Koroll

Bad Oeynhausen, 26. August 2016 - „Die Arbeit der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer ist von immenser gesellschaftlicher Bedeutung. Dank ihres vorbildlichen Einsatzes erfahren Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen Hilfe benötigen, notwendige Unterstützung, um wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Der Aufwand für eine gut geführte Betreuung steht allerdings in keinem Verhältnis zu den gewährten Stundenkontingenten und der Vergütung von Berufsbetreuer/innen. Das muss sich dringend ändern, wenn die Qualität in der rechtlichen Betreuung auch in Zukunft gesichert werden soll.“ Dieses Fazit zog der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen Stefan Schwartze am Ende seines Praxistages, den er mit Berufsbetreuer Günter Krüger aus Bad Oeynhausen verbrachte.

Günter Krüger arbeitet seit 2006 als Berufsbetreuer. Zu seinen Klientinnen und Klienten zählen psychisch Kranke, Drogenabhängige, ehemals Obdachlose oder Menschen, die in die Schuldenfalle geraten sind. Krüger sagt: „Es kann jeden von uns treffen. Lebensumstände können sich so dramatisch verändern, dass ein Mensch sein Leben nicht mehr selbst regeln kann. Meine Aufgabe ist es, die Betroffenen in einem möglichst selbstbestimmten Leben zu unterstützen, ihrem Leben wieder Struktur zu geben und ihre Rechte gegenüber Behörden durchzusetzen.“

Günter Krüger stellte dem SPD-Politiker mehrere Klienten vor und zeigte ihm unterschiedliche Einrichtungen. In einem Heim für betreutes Wohnen lernte Schwartze einen Klienten kennen, dessen psychische Probleme durch Substanzmissbrauch verursacht wurden. Günter Krügers Ziel ist es, den Mann zunächst über das ambulant betreute Wohnen so weit zu stabilisieren, dass er langfristig wieder in einer eigenen Wohnung leben kann. Eine Fülle von Anträgen ist zu stellen. Dank jahrelanger Erfahrung weiß Günter Krüger, welche bürokratischen Wege er gehen muss, um für seine Klienten zum Ziel zu kommen. Erreicht hat er dies bei einer Klientin, die hoch verschuldet war. Ohne die Unterstützung durch Günter Krüger wäre sie längst auf der Straße gelandet, sagt sie. Die Betreuung erlebt sie als etwas „absolut Positives. Dank Herrn Krüger habe ich die Kontrolle über mein Leben zurück gewonnen.“

Günter Krüger sagt: „Betreuung ist ein Vertrauensberuf. Ich muss herausfinden, welche Ziele meine Klientinnen und Klienten im Leben haben. Ich will nicht stellvertretend handeln, sondern den Klienten in eigenen Entscheidungen unterstützen. Das kostet Zeit. Im Schnitt habe ich 3,1 Stunden pro Klient und Monat, was hinten und vorne nicht reicht, um einem Menschen würdevoll zur Seite zu stehen. In der Regel arbeite ich pro Monat 30 Prozent mehr als ich abrechnen darf.“ Alle Auslagen – von der Büromiete über Dienstfahrten bis zu den Telefonaten – trägt der studierte Sozialpädagoge selbst.

Stefan Schwartze hält die Arbeit der Berufsbetreuer/innen für gesellschaftlich notwendig. Eine fundierte Ausbildung müsse Grundlage für die Ausübung des Berufes sein: „Man muss unheimlich viel wissen und gut vernetzt sein. Die Rahmenbedingungen stimmen aus meiner Sicht nicht. Wenn sich das nicht ändert, wird es schwer werden, auch in Zukunft Menschen für den Beruf zu begeistern. Die Zahl der Menschen, die eine Betreuung brauchen, wächst stetig. Dem muss sich die Politik stellen.“ Der Politiker will sich für eine Novellierung des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetzes einsetzen.

 

Lobbying-Seminar am 20.05.2016

Seminar Lobbyarbeit für unsere aktiven Mitglieder

Ziel die politische Arbeit des BdB erfolgreich gestalten, Druck auf die Politik zielgerichtet erhöhen

Das Seminar wurde bei der letzten Landesgruppenveranstaltung kurz vorgestellt. Eine ausführliche Ausschreibung wird in Kürze zur Verfügung gestellt.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir bei Interesse um eine kurze Rückmeldung an Petra Besche, Email:  betreuung.pebe@t-online.de
Wenn die Teilnehmerzahl überschritten wird, besteht die Möglichkeit, das Seminar nochmal anzubieten.

Landesgruppenversammlung am 26.11.206

Bitte Termin vormerken:

Samstag, 26.11.2016, Haus der Technik in Essen, Landesgruppenversammlung
inklusive Fortbildung: Neues aus der Rechtsprechung. Mit BdB-Jurist Kay Lütgens.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular für die Fortbildung folgen.


Einladung
zur Fortbildung
Digitale Kommunikation und Datenschutz im Betreuungsbüro

Termin: 25. Februar 2016, 10.00 - 16.00 Uhr
Ort: Haus der Technik, Hollestraße 1, 45127 Essen
Referent: Wilk Spieker, Bad Driburg
Anmeldung: bis zum 11.02.2016 (Anmeldeformular: siehe PDF unten)
Kostenbeitrag: Mitglieder 70,00 Euro, Nichtmitglieder 95,00 Euro

Digitale Kommunikation und Datenschutz im Betreuungsbüro. Die Nutzung von Smartphones und Tablets im Betreuungsbüro ist nicht mehr wegzudenken. Der Berufsbetreuer ist hier Nutzer dieser neuen Medien, ohne zu wissen, was mit den Daten eigentlich passiert. Dies wollen wir in diesem Seminar ändern. Natürlich wird man nach diesem Seminar kein Informatiker sein, jedoch bekommen wir viele wertvolle Tipps, wie in Zukunft die Daten des Betreuungsbüros geschützt werden können.

Inhalte:
- Klassifikation von Daten im Betreuungsbüro
- Verschlüsselung von Daten für den Mailverkehr
- sicheres Cloudcomputing
- sicherer Onlinezugang unterwegs
- Betreuungssoftware im Test
- Bundesdatenschutzgesetz
- sicheres Löschen von Daten
- Kommunikation mit Messanger und Co.
- Tools und Apps
- Datenschutzprüfung

Aufgrund des hohen praktischen Anteils ist die Mitnahme von Laptop, Smartphone und Tablet erforderlich.

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Anmeldung zur Fortbildung „Digitale Kommunikation und Datenschutz im Betreuungsbüro″ am 25.02.2016 in Essen

Einladung
zur Landesgruppenversammlung
und Fortbildung

„Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Sexualität″

Termin: 20. Februar 2016, 10.00 - ca. 16.00 Uhr
Ort: Haus der Technik, Hollestraße 1 (gegenüber dem Hauptbahnhof), 45127 Essen
Referent der Fortbildung: Martin Nolte (Psychologe, Leiter der Fachdienste Stiftung Haus Hall – Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen)
Kostenbeitrag: für BdB-Mitglieder 35,00 Euro / für Nichtmitglieder: 45,00 Euro
Anmeldung: bis zum 15.02.2016

Information zur Fortbildung:

Die Sexualität des Menschen ist untrennbarer Teil seines Lebens und seiner Entwicklung. Jeder Mensch existiert als Mann oder als Frau und hat sexuelle Bedürfnisse. Das gilt auch für Menschen mit geistigen Behinderungen. Gleichwohl zeigen sich  Besonderheiten. Die Sexualität des Menschen hat in jeder in jeder Lebensphase Bedeutung. Ein gesundes, angstfreies Verhältnis zum eigenen Körper und zur Sexualität ist eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung der Persönlichkeit und deshalb ein Wert, der nicht vernachlässigt oder verdrängt werden darf.
Das Recht auf Sexualität auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist heute allgemein anerkannt. Dennoch tun sich oftmals Angehörige, Betreuer und Einrichtungen sehr schwer, sexuelle Bedürfnisse der betreuten Menschen anzuerkennen und zuzulassen. Die Gründe sind vielfältig. Somit ist Sexualität von Menschen mit Behinderungen für viele Menschen nach wie vor ein heikles Thema, das viel Sensibilität und auch Toleranz erfordert.

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Einladungschreiben mit Tagesordnung zur Landesgruppenversammlung und Fortbildung „Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Sexualität″ am 20.02.2016 in Essen

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Anmeldung zur Landesgruppenversammlung und Fortbildung „Menschen mit geistiger Behinderung″ am 20.02.2016 in Essen

Auskünfte über Betreuer

Die von einigen Amtsgerichten routinemäßig eingeholten Auskünfte zur Überschuldung von Berufsbetreuern werden zukünftig möglicherweise als Pflicht der Gerichte im Gesetz festgelegt. So könnte man jedenfalls dieses Antwortschreiben des Justizministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen auf die Anregungen des POLG Hamm vom 10.03.2009 und vom 28.02.2013 verstehen.

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DOWNLOADS

Stellungnahme der BdB-Landesgruppe zum Antrag der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag „Vorsorgen. Vermögen sichern. Betreuung regeln: Nordrhein-Westfalen braucht ein modernes Betreuungswesen!“