Landesgruppe Nordrhein-Westfalen


Landesvorstand

 

Telefon
Birgit Lordick (Sprecherin) 02065-8901541
Gustav Arnold (Finanzen) 02871-184070 
Petra Besche 0202-2462454 
Wilk Spieker 05253-975717 
Jörg Krüger 0234-35778412
Pia Konrad 02131-3839046
Kajetan Kubik 0241-4638540

 E-Mail: nordrhein-westfalen@bdb-ev.de

Mitgliederversammlung und Fortbildung „Aktuelles DSGVO“ der BdB-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

Termin: Samstag, den 10.11.2018 10:00 – 16:30 Uhr
Ort: Haus der Technik, Hollestr. 2, 45127 Essen

Liebe Mitglieder,
wir laden Sie/euch herzlich zu unserer Landesgruppenversammlung in Essen ein.
Wir möchten über unsere umfangreiche Vorstandsarbeit berichten und auch die Termine und Reaktionen auf der politischen Seite darstellen.
Am 15.11.2018 findet die Justizministerkonferenz in Berlin statt und am 23.11.2018 tritt der Bundesrat erneut zusammen. Hierzu möchten wir weitere Informationen geben und die geplanten Aktionen vorstellen.

Die Fortbildung hat das Thema „Aktuelles zur DSGVO“
Für den Fortbildungsteil erheben wir für BdB-Mitglieder einen Kostenbeitrag in Höhe von 40,00 €.
Wir freuen uns auf Ihre/eure Teilnahme.

Veranstaltungsablauf:
10.00 – 13.00 Uhr Mitgliederversammlung
13:00 – 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 – 16:30 Uhr Fortbildung

Information zur Fortbildung
Thema: Aktuelles zur DSGVO
Referent: Herr Wilk Spieker
Nähere Informationen werden auf der Homepage veröffentlicht.

Die Kosten für die Fortbildung betragen:
€ 40,00 für BdB-Mitglieder
€ 55,00 für Nichtmitglieder

Für den Zeitraum der Veranstaltung stehen kostenlose Getränke und Snacks zur Verfügung.

Tagesordnung für die Mitgliederversammlung
Landesgruppenversammlung
TOP 1 Begrüßung durch den Landesvorstand
Abstimmung der Tagesordnung
TOP 2 Genehmigung des Protokolls vom 03.03.2018
TOP 3 Bericht des Landesvorstandes
TOP 4 Vorstellung Kampagne Berlin (Jumiko, Bundesrat)
TOP 5 Termine
TOP 6 Verschiedenes

Mitglieder werden gebeten, Themenwünsche für den TOP „Verschiedenes“ bis zum 31.10.2018 an den Landesvorstand unter nordrhein-westfalen@bdb-ev.de zu schicken.
Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserer Mitgliederversammlung eingeladen.

Veranstaltungshinweise
Bitte senden Sie das beiliegende Formular für die Anmeldung zur Fortbildung bis zum 02.11.2018 per Fax oder E-Mail an die Geschäftsstelle in Hamburg. Da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen verfügbar ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.
Für die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist eine vorherige Anmeldung nicht zwingend erforderlich, aus organisatorischen Gründen sind wir aber auch hier für eine Anmeldung dankbar (siehe Anmeldeformular).
Geben Sie diese Einladung gern an interessierte Berufskollegen weiter.

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Nordrhein-Westfalen

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Einladung zur Fortbildung am 12.11.2018 in Essen

Montag, 12.11.2018, von 10 bis 17 Uhr im Haus der Technik e.V., Hollestraße 1, 45127 Essen

 

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die BdB-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen möchte Sie ganz herzlich zu einer Fortbildung zum Thema „Todesfälle und erbrechtliche Fragen in der Betreuung“ mit dem renommierten Fachbuchautor und Betreuungsrechtsexperten Horst Deinert einladen:

Rechtliche Betreuer werden immer wieder mit dem Tod der betreuten Person oder mit dem Tod von Angehörigen, zu deren Erbschaft der Betreute berufen ist, konfrontiert. Inhalt des Seminars ist eine zusammengefasste Darstellung der diesbezüglichen Rechte und Pflichten des Betreuers.


Seminarschwerpunkte:
• Todesdefinition, Todesfeststellung, Leichenschau, Sterbebeurkundung
• Abschließende Tätigkeiten gegenüber dem BetrG, Rechnungslegung, Vermögensübersicht, Abschlussbericht
• Notgeschäftsführung, Beispiele, Grenzen, Haftung, Aushändigung von Vermögenswerten und sonstigen Unterlagen an Erben/Nachlasspfleger/Nachlassgericht
• Bestattung des ehemals Klienten als Betreueraufgabe ?
• Erbrechtliche Fragen im Rahmen der Betreuung
• Überblick gesetzliche Erbfolge und gewilllkürte Erbfolge
• Testierfähigkeit und Betreuung, Der Betreuer als Erbe des Betreuten, Mitwirkung des Betreuers im Bereich von Erbverträgen
• Was gehört zum Nachlass? Pflichtteilsrecht, Pflichtteilsentzug und Erbunwürdigkeit
• Erbannahme und Ausschlagung, Anfechtung der Erbannahme, sonstige Haftungsbeschränkungen

 

Veranstaltungsablauf:

10 Uhr bis 13 Uhr  Erster Teil der Fortbildung (inkl. 1 Kaffeepause)
13 Uhr bis 14 Uhr  Gemeinsames Mittagessen
14 Uhr bis 17 Uhr  Zweiter Teil der Fortbildung (inkl. 1 Kaffeepause)

 

Hinweise zur Anmeldung:

Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 109,- für Mitglieder
 € 139,- für Nichtmitglieder

Im Seminarpreis enthalten sind Snacks und die Tagungsgetränke.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 01.11.2018 erforderlich.
Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl vorgesehen ist, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme am Seminar.

Ihre Anmeldung bearbeitet für uns die ipb gGmbH (Tochtergesellschaft des BdB e.V.). Bitte senden Sie das beiliegende Anmeldeformular direkt ans Veranstaltungsmanagement des ipb:
Fax; 040-3862903-10
Email: kontakt@ipb-weiterbildung.de
Post: ipb gGmbH, Schmiedestr. 2, 20095 Hamburg
Tel.: 040-3862903-7
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 12.11.2018 in Essen!


Mit kollegialen Grüßen

Petra Besche
(Landesgruppenvorstand Nordrhein-Westfalen)

 

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Fachtagung der ÜAG NRW am 7.11. 2018 in Essen

Anbei finden Sie die Einladung zur Fachtagung mit dem Thema: "Die Würde des Menschen ist unantastbar
Freiheit und (oder) Sicherheit – ein Widerspruch?"

Gedanken und Aspekte zu freiheitserhaltenden und freiheitsentziehenden Maßnahmen im Pflege- und Betreuungsalltag

 

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1. NRW Mitgliedertag - ein Gewinn für alle Beteiligten

Rückblick:

Am 23.06.2018 fand der erste BdB-NRW-Mitgliedertag in Duisburg statt. Das Orga-Team hat den Tag als Kontaktschnittstelle zu den BdB Mitgliedern in NRW geplant. Bei anderen Veranstaltungen der Landesgruppe NRW stehen immer so viele verbandspolitische Themen auf der Tagesordnung, dass für die Themen der Mitglieder und den Austausch untereinander oft wenig Zeit bleibt. 

Deshalb haben wir den Mitgliedertag ins Leben gerufen. Als Forum, Kontaktbörse, um Wissensaustausch zu ermöglichen und den BdB auch als Gemeinschaft zu erleben.  

In gemütlicher Atmosphäre und von kulinarischen Köstlichkeiten gestärkt, konnten die Mitglieder sich kennen lernen, gemeinsame Themen erarbeiten, diskutierten und sich gegenseitig Hilfestellungen geben. Inhalte waren z.B. die DSGVO, Abgrenzung oder auch Bürogemeinschaft.  

Natürlich war auch unsere Vergütung wieder ein wichtiges Thema. Hier konnten die anwesenden Landesgruppenvorstände zur aktuellen politischen Situation Auskunft geben und erläutern, welche Anstrengungen der BdB für unsere Vergütungserhöhung unternimmt.  

Als eins von vielen Ergebnissen des ersten NRW Mitgliedertages, lässt sich festhalten, dass die regionale Vernetzung in Arbeitskreisen oder sog. Stammtischen hilfreich sein kann, um eine regional einflussreiche Gruppe von Berufsbetreuern zu bilden, die z.B. mit JobCentern vereinfachte Arbeitsabläufe für Berufsbetreuer vereinbaren kann.

 

Wir, das Orga-Team, haben diesen Tag als Gewinn erlebt und bekamen auch von den Teilnehmern viele positive Rückmeldungen. Deshalb haben wir uns entschieden, auf Hochtouren an einem zweiten NRW Mitgliedertag, der voraussichtlich noch in diesem Jahr stattfinden wird, zu arbeiten. Eine persönliche Einladung wird noch folgen.

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Einladung zur Fortbildung und Landesgruppenversammlung am 03.03.2018

Samstag, 03.03.2018, 10:00 Uhr im
Haus der Technik, 45127 Essen, Hollestr.1 (gegenüber dem Hauptbahnhof)


Liebe Mitglieder,
wir möchten Sie herzlich zu unserer Landesgruppenversammlung in Essen einladen.
Zu unseren Berichten von der Vorstandsarbeit wollen wir den weiteren Ablauf bezüglich der politischen Arbeit besprechen. Die Ergebnisse der Studie sind veröffentlicht. Des Weiteren gilt es die Delegiertenversammlung in Berlin vorzubereiten. Für den Zeitraum der Veranstaltung steht kostenlose Verpflegung zur Verfügung.
Die Fortbildung hat das Thema: „Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) – Veränderungen im Kontext der gesetzlichen Betreuung von Menschen mit Behinderung“
Referent ist Kilian Krämer.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.



Ablauf:

10:00 - 13:00 Uhr Landesgruppenversammlung
13:00 - 16:30 Uhr Fortbildung

 

Landesgruppenversammlung
Tagesordnung:
TOP 1     Begrüßung durch den Landesvorstand Abstimmung der Tagesordnung
TOP 2     Genehmigung des Protokolls vom 17.11.2017
TOP 3     Bericht des Landesvorstandes
TOP 4     Planung der weiteren politischen Arbeit
TOP 5     Vorbereitung und Anträge Delegiertenversammlung
TOP 6     Termine
TOP 7     Verschiedenes

 

Fortbildung:
Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) – Veränderungen im Kontext der gesetzlichen Betreuung von Menschen mit Behinderung Kilian Krämer

Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes im Dezember 2016 hat eine stufenweise, tiefgreifende Reform der Behindertenhilfe begonnen. Nahezu alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderung werden von diesem Veränderungsprozess betroffen sein. In diesem Workshop soll zunächst genauer erklärt werden, was genau sich durch das BTHG verändert und welche der Änderungen die gesetzliche Betreuung von Menschen mit Behinderungen betreffen. Anschließend soll in Dialog und Diskussion über die Auswirkungen in der Praxis diskutiert werden und wie diese sich positiv gestalten lassen.
Veranstaltungshinweise.


Die Rücksendung des unten stehendes Formulars für die Anmeldung zur Fortbildung senden Sie bitte bis zum 23. Februar 2018 per Fax oder E-Mail an die Geschäftsstelle in Hamburg.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.


Die Kosten für die Fortbildung betragen:
€ 40,00 für Mitglieder
€ 75,00 für Nichtmitglieder

Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserer Mitgliederversammlung eingeladen.
Wir freuen und über Ihre Teilnahme!

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Nordrhein-Westfalen

 

 

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Antwort der Parteien zu den BdB-Wahlprüfsteinen

Wir haben die zum Landtag kandidierenden Parteien mit Wahlprüfsteinen zu unseren Forderungen als Berufsverband befragt. Hier finden Sie eine Übersicht aller Parteienstatements als PDF-Dokument.

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NRW-Justizminister Kutschaty (SPD) empfängt BdB-Vertreter (28.04.2017)

v.l.n.r: Heike Looser, Harald Freter, Thomas Kutschaty, Birgit Lordick, Hennes Göers

Düsseldorf, 28. April 2017 – „Ich werbe ausdrücklich dafür, zeitnah nach Beendigung der Forschungsvorhaben des BMJV – und hierzu gehören auch die Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben zum Erforderlichkeitsgrundsatz – eine Struktur- und Qualitätsdiskussion zu führen.“ Das sagte Thomas Kutschaty (SPD), Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, bei einem Treffen mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen im Düsseldorfer Landtag.

Bei dem Gespräch ging es um die Gesetzesinitiative der Regierungsfraktionen, in der CDU/CSU und SPD eine 15-prozentige Erhöhung der Stundensätze für Berufsbetreuer/innen vorschlagen. BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter, Vorstandsmitglied Hennes Göers, Heike Looser vom Bundesvorstand und Birgit Lordick als Sprecherin der Landesgruppe NRW trugen dem Minister die Anliegen des BdB vor. Dazu gehören neben einer Erhöhung der Stundensätze auch mehr Zeit für die Klienten. Grundlage für die Forderungen sind die Ergebnisse der BMJV-Studie, die zeigen, dass Berufsbetreuer aktuell 4,1 Stunden pro Klient und Monat arbeiten, aber nur 3,3 Stunden vergütet werden.

Die Fraktionen der Großen Koalition setzen sich dafür ein, dass noch in dieser Legislaturperiode die Erhöhung der Vergütung gesetzlicher Betreuer/innen beschlossen wird. Der Gesetzesänderung muss neben dem Bundestag auch der Bundesrat zustimmen. Dafür sind die Stimmen der einzelnen Bundesländer wichtig.

NRW möchte zunächst den Abschlussbericht abwarten und nicht vorher einer Erhöhung der Vergütung zustimmen. Anschließend möchte man die Ergebnisse gesamt diskutieren und bewerten. Ziel derVergütungserhöhung und der Erhöhung der Zeitkontingente ist, eine möglichst hohe Qualität der rechtlichen Betreuung im Sinne der UN-BRK (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen) und damit das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen sicherzustellen.

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„Das Steueraufkommen ist da“ - Podiumsdiskussion zu geplanter Vergütungserhöhung für Berufsbetreuer (30.03.2017)

v.l.n.r. Oliver Krischer, Thomas Rachel, Gustav Arnold, Dietmar Nietan, Birgit Lordick © BdB

Düren, 30. März 2017„Ich unterstütze den Gesetzesentwurf, und ich unterstütze weitere Diskussionen um das Berufsbild und die Idee einer Kammer“, sagte Thomas Rachel, Mitglied des Bundestages (MdB) und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Er folgte der Einladung des Vereins der Berufsbetreuer für den Kreis Düren e.V. zu einer Podiumsdiskussion im nordrhein-westfälischen Düren. Mit dabei waren auch Dietmar Nietan, Bundesschatzmeister der SPD und MdB sowie Oliver Krischer, MdB und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen. Die Veranstaltung wurde von den BdB-Vertretern Birgit Lordick und Gustav Arnold moderiert.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Gesetzesentwurf, der am 12. Mai 2017 im Bundesrat zur Entscheidung ansteht. In dem Änderungsantrag schlagen CDU/CSU und SPD eine 15-prozentige Erhöhung der Stundensätze für Berufsbetreuer/innen vor. Bei der Abstimmung geht es vor allem um die Zustimmung durch die Länder.

Alle Politiker waren besonders interessiert an den Schilderungen der Vereinsvertreter über die Problematiken des täglichen Betreuer- und Betreutenwesens sowie an den bereits beim BdB vorhandenen Konzepten. Zu den zentralen Themen des BdB zählen neben mehr Zeit für Klienten und höheren Stundensätzen auch die Gewährleistung einer qualitätsvollen Betreuung in Hinblick auf Ausbildung, Standards, Fachlichkeit und Berufskammer.

Die vom BdB erarbeiteten Modelle haben eine zukunftsorientierte, der UN-BRK (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen) entsprechende Betreuung bei fachlich hochwertiger personeller Ausstattung zum Ziel.

Die Politiker sprachen sich dafür aus, die Forderungen des BdB nach einer Erhöhung der Vergütung zu unterstützen.

„Das Gesetz muss durchlaufen“, sagte Oliver Krischer. „Ich bin außerdem für eine Verankerung im Koalitionsvertrag zur weiteren Qualitätsdiskussion.“

Dietmar Nietan ergänzte: „Ich bin nicht nur dafür, den Gesetzesentwurf durchzubringen, sondern auch offen für weitere Diskussionen über das Vergütungssystem und die Haftungsrisiken von Berufsbetreuer/innen.“

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NRW-Politiker für Erhöhung der Stundensätze in der rechtlichen Betreuung (13.02.2017)

NRW Parlamentarisches Frühstück

Düsseldorf, 13. Februar 2017 – Rechts- und Sozialpolitiker aller Fraktionen im Landtag von NRW plädieren für eine Erhöhung der Stundensätze für Berufsbetreuerinnen und –betreuer. Dies ist das Fazit eines parlamentarischen Frühstücks, zu dem die Landesgruppe des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. geladen hatte. Mitglieder des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie Delegierte des BdB diskutierten über die Frage, wie Qualität in der rechtlichen Betreuung künftig gesichert werden kann. Der Verband kämpft seit vielen Jahren für eine Erhöhung der Stundensätze und Zeitkontingente, die seit 2005 unverändert sind. Die Studie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zu „Qualität und Vergütung“ belegt, dass Berufsbetreuer deutlich mehr arbeiten, als sie vergütet bekommen.

Erstmals seit zwölf Jahren soll nun die Vergütung von gesetzlichen Betreuer/innen angehoben werden – um 15 Prozent. Darauf haben sich die Rechtspolitiker/innen der Großen Koalition im Deutschen Bundestag gemeinsam mit Bundesjustizminister Heiko Maas geeinigt. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll in Kürze vorgelegt werden, so dass er noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden kann. Die Gesetzesänderung bedarf jedoch der Zustimmung der Länder, also des Bundesrates.

Inge Howe (SPD), Mitglied des Petitionsausschusses, sagte: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass NRW einer Erhöhung zustimmt.“ Die rechtspolitische Sprecherin Dagmar Hanses (B‘90/Die Grünen) ergänzte: „Das kursierende Gerücht, NRW sei gegen die Erhöhung der Stundensätze, stimmt nicht." Jens Kamieth von der CDU-Fraktion liegt die Zukunft der Betreuungsvereine am Herzen: „Die anerkannten Betreuungsvereine sind ein unverzichtbares Elemente in einem modernen Betreuungswesen: Ihre Arbeit zu erhalten und zu stärken, ist Anerkenntnis und Ansporn zugleich. Dabei ist die seitens der Bundesregierung geplante angemessene Vergütung ein wesentlicher Baustein, der möglichst schnell und ohne Verzögerungen durch die Länder erfolgen muss.“ Der rechtspolitische Sprecher Dirk Wedel (FDP), sieht die Notwendigkeit, die Höhe der Betreuervergütung und die Landesförderung der Querschnittsaufgaben aufeinander abzustimmen: „Finanzierungslücken sowie Querfinanzierungen müssen vermieden werden.“

Foto: v.re.n.li: Dagmar Hanses (Bü90/Grü), Torsten Sommer (Piraten), Dirk Wedel (FDP), Jens Kamieth (CDU), vor den beiden vorgenannten: Birgit Lordick (BdB), Angela Lück (SPD), Inge Howe (SPD), Tanja Wagener (SPD), Ina Spanier-Oppermann (SPD), Manuela Grochowiak-Schmieding (Bü90/Grü), Harald Wölter (Bü90/Grü) © BdB

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Geschäfts- und Wahlordnung der Landesgruppe


Stellungnahme der BdB-Landesgruppe zum Antrag der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag „Vorsorgen. Vermögen sichern. Betreuung regeln: Nordrhein-Westfalen braucht ein modernes Betreuungswesen!“