Landesgruppe Thüringen


Landesvorstand

 

Telefon
Siegmar Mücke (Sprecher) 0361-2192378
Daniela Esefeld (Finanzen) 03622-903584
Dagmar Brink 0361-2629605
Hartmut Lerch 036084-80543
Martin Kristen 03643-7402324

 E-Mail: thueringen@bdb-ev.de

 

Einladung zur Mitgliederversammlung und Fortbildung zum Thema BHTG am 01.03.2017 in Erfurt

Ort: IHK in der Arnstädter Straße 34, 99096 Erfurt


Liebe Landesgruppenmitglieder,

die BdB-Landesgruppe Thüringen lädt Sie herzlich zur Landesgruppen-Mitgliederversammlung und zu einer Fortbildung am Mittwoch, den 01.03.2017 in Erfurt ein und würde sich freuen, Sie hierzu zahlreich begrüßen zu können.

Mitgliederversammlung (9:00 – 10:30 Uhr)

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Festlegung der Tagesordnung
  2. Wahl eines Versammlungsleiters und Protokollführers
  3. Bericht des Vorstands
  4. Bericht der Finanzverantwortlichen
  5. Bericht aus den Gremien; LAG Betreuungswesen, Länderrat
  6. Vorbereitung Delegiertenkonferenz, eigene Anträge?
  7. Sonstiges, Fortbildungsbedarf, aktueller Stand Berufspolitik, Vergütung, Studie Qualität, Kammer

 

Fortbildung (11:00 – 17:00 Uhr)

Thema:
„Betreuung und Bundesteilhabegesetz, Neue Aufgaben und Herausforderungen für die Rechtliche Betreuung durch die Reform der Eingliederungshilfe.″
Referent: Dr. Harry Fuchs
Er war maßgeblich mit am BTHG beteiligt

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars (siehe untenstehendes PDF) an die BdB-Geschäftsstelle in Hamburg bis zum 17.02.2017.

Teilnahmebeitrag:
Mitglieder des BdB:     95,00 EUR
Nichtmitglieder:          115,00 EUR
(Kostenbeitrag beinhaltet Tagungsgetränke und Mittagessen)

Wegbeschreibung:
Anreise mit dem PKW
Ausreichend Parkplätze finden Sie im „Parkhaus Am Stadion“ Johann-Sebastian-Bach-Straße, 99096 Erfurt. Das Parkhaus befindet sich ca. 300 m von der IHK Erfurt entfernt. Auf dem Gelände der IHK Erfurt befinden sich keine Parkmöglichkeiten.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Ab Hauptbahnhof Erfurt mit der Straßenbahn 5 Minuten (Linie 1 Richtung Thüringenhalle bis Haltestelle Landtag/IHK)

Zu Fuß
laufen Sie ab Erfurter Hauptbahnhof circa 15-20 Minuten.


Mit kollegialen Grüßen
Der BdB-Landesgruppenvorstand Thüringen

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Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung und Fortbildung am 01.03.2017 in Erfurt

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„Qualität der Betreuung muss gesichert sein“ - Justizminister Dieter Lauinger offen für eine Diskussion über Betreuervergütung (15.12.2016)

v.l.n.r. Martin Kristen, Thorsten Becker, Daniela Esefeld, Dieter Lauinger, Siegmar Mücke

Erfurt, 15. Dezember 2016 – „Die Tätigkeit der Betreuer/innen in Deutschland ist für unsere Gesellschaft enorm wichtig“, sagte Dieter Lauinger (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz bei einem Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB).

Bei dem Treffen im Ministerium informierten Thorsten Becker (Bundesvorsitzender) und von der Landesgruppe Thüringen Daniela Esefeld (Vorstand Finanzen), Siegmar Mücke (Sprecher) sowie Martin Kristen (Vorstandsmitglied/Vertreter der Betreuungsvereine) den Politiker über die Themen, die dem Verband besonders wichtig sind: Vergütung, Zeit für Klienten, die bedrohliche Situation der Betreuungsvereine, Qualität in der Betreuung, das Berufsbild, die Erforderlichkeit der Professionalisierung und Probleme mit der Nachwuchsgewinnung.

Thorsten Becker: „Die Diskrepanz zwischen dem gesellschaftlichen Wert der rechtlichen Betreuung und den wachsenden Anforderungen ist in den letzten Jahren immer größer geworden, beispielsweise durch die Maßgaben der UN-Behindertenrechtskonvention oder den stetig steigenden Verwaltungsaufwand. Dem entspricht die Vergütung schon lange nicht mehr.“ Siegmar Mücke ergänzte: „Wir brauchen 2017 dringend eine Erhöhung der Stundensätze, sonst droht der Verlust professioneller Strukturen: Betreuungsvereine werden schließen und Berufsbetreuer aus purer Not aufgeben.“

Der Minister zeigte Verständnis für die Anliegen des BdB und verwies auf die Studie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG). Wenn sie die erforderlichen Ergebnisse liefere, stehe auch er einer Diskussion über eine Erhöhung der Betreuervergütung positiv gegenüber: „Es ist klar, dass es Qualität nicht zum Nulltarif gibt. Es ist ebenso klar, dass diese Qualität belegt sein muss, weshalb ich die wissenschaftliche Analyse sehr begrüße. Letztlich muss aber trotz aller menschlichen Aspekte auch die Wirtschaftlichkeit der Angebote im Blick behalten werden.“

Der Justizminister fand insbesondere die Themen Zulassung zum Beruf und eine Mindestqualifikation der Berufsinhaber diskussionswürdig. Rechtliche Betreuung, so Dieter Lauinger, brauche ein abgesichertes Qualitätsniveau: „Es ist wichtig, dass alle, die den Beruf ausüben, Mindeststandards erfüllen. Denn Betreute und Angehörige müssen sich auf die Kompetenz der Betreuerinnen und Betreuer verlassen können.“ Die Vertreter des BdB machten deutlich, dass der Verband Konzepte entwickelt hat, die eine qualitätsvolle und fachliche Betreuung gewährleisten – im Hinblick auf Ausbildung, Standards, Fachlichkeit und Berufskammer.

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Einladung zur Mitgliederversammlung und Fortbildung "Sozial- und Verwaltungsrecht" am 12.2.2016 in Erfurt

Termin: 12.2.2016

Ort: Augustiner Kloster zu Erfurt, Augustinerstr. 10, 99084 Erfurt

Tagesordnung der Mitgliederversammlung:

  • Bericht des Landesvorstandes
  • Finanzbericht
  • Diskussion und Aussprache zu den Berichten
  • Wahl des Vorstandes der Landesgruppe (Sprecher, Finanzen, 3 weitere Mitglieder)
  • Wahl der 2 Länderratsmitglieder
  • Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten
  • Vorschau über Aktivitäten 2016
  • Sonstiges

 

Im Rahmen der Fortbildung wird der Fachdozent des ipb RA Stefan Stroh zum Thema „Sozial- und Verwaltungsrecht“ referieren.

Inhalte der Fortbildung:

  • Das Verwaltungsverfahren bis zur Entscheidung – Möglichkeiten des Betreuers außergerichtlich Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen
  • Das Wiedereinsetzungsverfahren – Wiederaufnahme in den vorigen Stand
  • Einstweiliger Rechtschutz – Regelklageverfahren

Anmeldung: bis zum 15.1.2016 an die BdB-Geschäftsstelle (Anmeldeformular siehe PDF)

 

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Erfurt, 24.9.2015

Fachlichkeit, Professionalisierung und bessere Rahmenbedingungen – Im World Café Erfurt wurde über Qualität in der Betreuung diskutiert (24.09.15)

„Schreibtisch" beim World Café in Erfurt

Mehr als 30 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt - darunter Abgeordnete der meisten im thüringischen Landtag vertretenen Fraktionen: die Vorsitzende des Sozialausschusses Birgit Pelke (SPD), Justizausschussmitglied Beate Meißner (CDU), Cordula Eger und Karola Stange (DIE LINKE) sowie Beate Herold (AfD). Der stellvertretende Leiter des Referats Betreuungswesen Frank Schulze vertrat Heike Werner (DIE LINKE), Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit Frauen und Familie. Weitere Gäste kamen aus Fachschaften der Pflege und Behindertenbetreuung sowie von Betreuungsvereinen.

Der BdB-Landesgruppensprecher Martin Kristen eröffnete das World Café. Margit Jung (DIE LINKE), Vizepräsidentin des thüringischen Landtags und Schirmherrin des World Cafés, betonte, dass sie die Problematik Betreuung sehr gut kenne und weiter für den BdB als erste Ansprechpartnerin zur Verfügung stehe. Prof. Dr. Rainer Adler vom Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena hielt ein Impulsreferat zum Thema „Gesetzliche Betreuung – Profession, Qualitätsanspruch und Erwartungen aus gesellschaftlicher Sicht“. Tenor seines Vortrags: Ohne Professionalisierung ist gesetzliche Betreuung in Gefahr.

In drei Diskussionsrunden wurden die Themen erarbeitet, die im Zusammenhang mit Betreuung besonders auf den Nägeln brennen. So äußerten zahlreiche Diskussionsteilnehmer Unverständnis darüber, dass für berufliche Betreuung nicht genug Geld zur Verfügung steht, obwohl Deutschland ein so reiches Land ist. Betreuer/innen, so die einhellige Überzeugung, erbringen eine wichtige soziale Arbeit, indem sie Menschen, die ihr Leben nicht mehr selbst managen können, in der Verwirklichung ihrer Lebensentwürfe unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Lebhaft diskutiert wurde die Frage, inwieweit Betreuer/innen künftig sozialanwaltlich tätig werden müssen. Deutlich wurde, dass Qualität ihren Preis hat, die aktuellen Rahmenbedingungen aber den Anforderungen und Aufgaben bei weitem nicht entsprechen. Der Gesetzgeber fördere durch Einsparungen die Deprofessionalisierung der Betreuung. Doch Fachlichkeit ist aus Sicht der Teilnehmer eine zwingende Voraussetzung für die Ausübung des Berufs. Die Forderung des BdB nach Professionalisierung stieß auf breite Zustimmung.

Ein großes Problem: Aufgrund der unattraktiven Rahmenbedingungen fällt es zunehmend schwer, junge Menschen für den Beruf Betreuer zu interessieren. Die Folge: Der Kollegenstamm überaltert. Auch Vorbehalte in der öffentlichen Meinung gegenüber rechtlicher Betreuung tragen dazu bei, dass die Nachwuchsgewinnung schleppt. Viele haben falsche Vorstellungen davon, was rechtliche Betreuung leistet und wie der gesamte Prozess funktioniert: „Jeder Mensch erwartet in Notsituationen eine professionelle Unterstützung und Entscheidungen. Doch ohne die Professionalisierung von Betreuung wird es in Zukunft keine Rechtssicherheit für unterstützungsbedürftige Menschen geben“, sagte Siegmar Mücke, Koordinator der Veranstaltung.

Die Abgeordneten kündigten an, die Ergebnisse des World Cafés in den Fachausschüssen des Landtags auf die Agenda zu setzen. Die Gespräche mit den Vertretern des BdB sollen vertieft werden.

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Mitgliederversammlung und Fortbildung am 04.02.2015

Termin: 04.02.2015

Ort: Augustiner Kloster zu Erfurt, Augustinerstr. 10, 99084 Erfurt

Thema der Fortbildung: Der verschuldete Betreute und die Neuerungen im Privatinsolvenzrecht

Referent/-in: Mitarbeiter/-in des KiK (Kontakt in Krisen Erfurt)

 

Tagesordnung der Mitgliederversammlung:

  1. Bericht des Landesvorstandes
  2. Finanzbericht
  3. Diskussion und Aussprache zu den Berichten
  4. Vorschau über Aktivitäten 2015
  5. Sonstiges

Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars an die Geschäftsstelle in Hamburg bis 15.01.2015.

 

Teilnehmerbeitrag:

Mitglieder des BdB :   79,00 EUR

Nichtmitglieder:          89,00 EUR

(Kostenbeitrag beinhaltet Verpflegung)

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