Landesgruppe Berlin


Landesvorstand

 

Telefon
Thomas Behrendt (Sprecher) 030-69519281
Siegfried Kaufmann (Finanzen) 030-39740646
Frank-Dieter Zielke   030-78714583
Fred Rehberg   030-54718125
Gabi Baringer 030-40696932

 E-Mail: berlin@bdb-ev.de

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 27.08.2018 in Berlin

Termin:          Montag, den 27.08.2018, 19:00 – 21:00 Uhr

Ort:                Pro Seniore, Kurfürstendamm 100,  1. OG

 

Liebe Berlinerinnen, liebe Berliner,

 

wir sind gehalten, alljährlich eine Mitgliederversammlung durchzuführen. So auch diesmal. Wahlen stehen jedoch nicht an, deshalb kann die Tagesordnung knapp gehalten werden.

 

TOP 1    Begrüßung

TOP 2    Bericht des Vorstands und Information über die aktuellen Gespräche mit der Politik

TOP 3    Geplante Aktivitäten der Landesgruppe bzw. des Bundesverbandes

TOP 4    Sonstiges

TOP 5    Kollegialer Austausch beim Barbecue.

 

Veranstaltungshinweise

Für die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist eine vorherige Anmeldung nicht zwingend erforderlich. Jedoch: Damit wir das Barbecue planen können, bitte ich Sie trotzdem, sich bis zum 18. August bei der Geschäftsstelle in Hamburg (z.H. Frau Rachel Fey) unter folgender E-Mail    rachel.fey@bdb-ev.de    anzumelden und die Zusage dann auch einzuhalten.

 

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

gez.

Siegfried Kaufmann

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Infoabende: Termine 2018

Liebe Berliner Kolleginnen und Kollegen,

ich lade Sie zu unseren ersten Info-Abend dieses Jahres am Montag, den 26. Februar, Beginn 19 Uhr ins Pro Seniore, Ku-Damm 100 ein.
Unser Verbandsmitglied, Frau Rechtsanwältin Vandrey wird zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz referieren und Fragen beantworten.

Am 30. April wird der Klinische Psychologe Dr.  Bechem wieder Praxiserfahrung und Studienergebnisse zur "verrückten Psychiatrie" präsentieren.

Für den 24. September hat Frau Sylvia Pfeiffer wieder ihr Kommen zugesagt. Da gibt es dann Neues und Wissenswertes aus SGB II und X.

Für die voraussichtlichen Termine 25. Juni und 26. November suchen wir noch interessante Themen und Referenten /-innen.
Anregungen und Personenvorschläge sind willkommen.

Bitte schauen Sie gelegentlich auch auf unsere Internetseite, wo wir aktuelle Informationen einstellen.

Beste Grüße und Wünsche für ein gutes Jahr 2018
Ihr
Siegfried Kaufmann
kaufmannlugano@gmx.de

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Flyer: Psychosoziale Versorgung von geflüchteten Menschen in Berlin

Der Flyer zeigt Kontaktadressen zu kostenlosen Beratungsstellen für geflüchtete Menschen, die aufsuchende psychosoziale Arbeit leisten. Dies kann für Kolleginnen und Kollegen interessant sein, die mit geflüchteten Menschen zu tun haben.

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„Qualität und Vergütung korrelieren“ - Abgeordnete Canan Bayram (Bündnis 90/Die Grünen) setzt sich für Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Berufsbetreuung ein (21.03.2017)

v.l.n.r. Frank-Dieter Zielke, Canan Bayram, Eveline Kietz-Dierichen

Berlin, 21. März 2017 – „In meiner Anwaltspraxis hatte ich Mandanten, die aufgrund psychischer Umstände die Unterstützung von Berufsbetreuern brauchten. Daher weiß ich, wie vielfältig und anspruchsvoll die Aufgaben sind, die Sie übernehmen, und wie wertvoll für ein selbstbestimmtes Leben der Klienten.“ Das sagte die Sprecherin für Integrations-, Migrations- und Flüchtlingspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Canan Bayram, bei einem Gespräch mit Eveline Kietz-Dierichen und Frank-Dieter Zielke vom Landesvorstand Berlin des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. im Berliner Abgeordnetenhaus.

Ziel des Treffens war, die Grünenfraktionen zu motivieren, sich für die anstehende Gesetzesänderung für die Erhöhung der Stundensätze um 15 Prozent einzusetzen. „15 Prozent mag sich viel anhören – Abgeordnete jedoch haben im selben Zeitraum 30 Prozent mehr bekommen“, sagte Frank-Dieter Zielke.

Canan Bayram hält eine Gesetzesinitiative für notwendig und die Argumente für eine Erhöhung für berechtigt. Die Rechtsanwältin: „Ich kenne die Thematik von Anwaltskollegen, die Betreuungen übernehmen. Vergütung korreliert mit Qualität: Wenn ich so viel verdiene, dass ich mehr ins Detail gehen kann, mehr Zeit für Klienten habe, dann dient das der Qualität. Es kann nicht sein, dass Berufsbetreuer ihr privates Zeitkonto einsetzen – da müssen Sie mich nicht überzeugen.“

Die Argumente, die die BdB-Vertreter für eine Erhöhung vorbrachten, sind vielfältig: Seit 2005 wurden die Stundensätze nicht erhöht. Gleichzeitig stiegen jedoch die Anforderungen an Aufgaben, Verantwortung und Bürokratie. Das derzeitige System fördert stellvertretendes Handeln und eine Vernachlässigung der persönlichen Betreuungsführung. Damit steht es im Widerspruch zu den Vorgaben der UN-BRK (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen). 

Dazu sagte Eveline Kietz-Dierichen vom BdB: „Kontakte mit Klienten sind das Wichtigste. Dafür brauche ich Zeit. Das Stichwort heißt hier Inklusion im Sinne der UN-BRK. Unsere Aufgabe dabei ist, den Willen zu ermitteln. Das geht nicht mit einem Gespräch alle halbe Jahr.“

Nach den bisherigen Ergebnissen zeigt die BMJV-Studie eindeutig, dass die Forderung des BdB nach höheren Stundensätzen zu Recht bestehen. Auch die Rahmenbedingungen müssen verbessert werden, um den Beruf für junge Menschen attraktiver zu machen. In den kommenden Jahren gehen viele Berufsbetreuer/innen in Rente. Das System Betreuung ist auch an dieser Stelle bedroht.

Canan Bayram schätzt die Arbeit der Berufsbetreuer/innen und will sich für eine bessere Vergütung einsetzen, unabhängig davon, ob es durch das vom Bundestag verabschiedete Gesetz oder durch eine am Ende einer Strukturdebatte gefundenen Lösung erfolgt. Dafür will ich werben und darüber mit Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) sprechen.“

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Leitfaden für Mitarbeiter der Berliner Jobcenter mit Berufsbetreuern

Die Geschäftsführungen der Berliner Jobcenter haben einen Leitfaden zur Zusammenarbeit mit Berufsbetreuern abgestimmt, den wir hier als Download bereitstellen.

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Jobcenter-Leitfaden Berlin

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Das System bewahren und notwendige Veränderungen angehen (14.10.2016)

Annette Schnellenbach, Referatsleiterin Betreuungsrecht im BMJV

Berlin, 14. Oktober 2016 – „Ziel aller Reformbemühungen muss es sein, eine qualitativ hochwertige Betreuung auch in Zukunft zu gewährleisten. Wir untersuchen, was eine qualitätsvolle Betreuungspraxis ermöglicht und braucht, damit Betreute ein selbstbestimmtes Leben führen können und ihnen gleichzeitig der erforderliche Schutz im Rechtsverkehr zukommt.“ Über Ziele und Stand der beiden rechtstatsächlichen Untersuchungen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz berichtete Referatsleiterin Annette Schnellenbach auf dem 16. Berliner Forum zum Betreuungsrecht.

Der Teil der Studie zur Qualität der rechtlichen Betreuung, der der quantitativen Evaluierung des Vergütungssystems (Zeitbudgetforschung, Einkommensentwicklung) dient, werde prioritär behandelt, so Annette Schnellenbach, „denn bisher fehlt es an den notwendigen empirischen Erkenntnissen zur Vergütung. Wir untersuchen, ob die pauschale Vergütung, wie sie 2005 festgeschrieben wurde, die richtigen Anreize für eine Betreuung setzt, die das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen hinreichend achtet.“ Die umfangreichen Online-Befragungen von Berufsbetreuer/innen mittels Fragebogen seien nun abgeschlossen, die Ergebnisse seien bis Ende November dem Ministerium vorzulegen und der Beirat des BMJV werde sich dann Mitte Dezember damit befassen.

Ziel des BMJV sei es, das bewährte System der rechtlichen Betreuung in Deutschland zu bewahren und so zu modernisieren, dass die Maßgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in der Praxis auch umgesetzt werden: „Jede künftige Fortentwicklung des Betreuungsrechts in Deutschland muss auf das Ziel ausgerichtet sein, die konsequente Orientierung an Wunsch und Willen der Betreuten und am Erforderlichkeitsgrundsatz sicherzustellen“, kündigte Annette Schnellenbach an.

Der BdB-Vorsitzende Thorsten Becker forderte in seinem Vortrag die Professionalisierung von Betreuung: „Wir leisten unter schwierigen Bedingungen gute Arbeit. In Anbetracht der hohen Verantwortung, die Berufsbetreuer/innen innehaben, ist es geboten, dass der Beruf endlich anerkannt wird. Wir brauchen eine geregelte Ausbildung, verbindliche – also haftungsrelevante – Standards und Leitlinien sowie eine sachkundige Berufsaufsicht“, so Becker.

Qualitätsvolle Betreuung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sei ein Unterstützungsprozess zur Gewährleistung der Rechts- und Handlungsfähigkeit, dessen Kern Menschenwürde und Selbstbestimmung bilden. „Unser Leitbild ist es, unterstützend zu handeln und gemeinsam mit den Klienten Entscheidungen zu treffen. Wenn wir stellvertretend agieren, dann nur im Auftrag des Klienten oder zu dessen Schutz vor Selbstschädigung. Dieser Unterstützungsprozess kostet Zeit. Zeit, die wir mit durchschnittlich 3,1 Stunden pro Klient und Monat nicht zu Verfügung haben. So schafft das aktuelle Vergütungssystem die falschen Anreize. Ich bin optimistisch, dass die Studie des BMJV dies belegen wird.“

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