Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern


Landesvorstand

 

Telefon
Isabel Simon (Sprecherin) 0173-5217151
Christine Bartelt (Finanzen) 0381-7684623
Tom Arenski 0385-39360281
Andrea Klein 038206-13633
Manfred Wegner 03971-210185

 E-Mail: mecklenburg-vorpommern@bdb-ev.de

Einladung zur Fortbildung "Gestaltung der Klientbeziehung im rechtlichen Betreuungsprozess" mit Prof. Dr. Wolfgang Schwarzer

am Freitag, 02.11.2018, 9:00 - 16:00 Uhr
im Frauenbildungsnetz, Heiligengeisthof3, 18055 Rostock

 

Die Kosten für die Fortbildung betragen:
65,00 Euro für BdB-Mitglieder
75,00 Euro für Nichtmitglieder


In den Kosten sind Kaffee und Snacks enthalten, an ein gemeinsames Mittagessen in einem
nahe gelegenen Restaurant kann auf eigene Kosten teilgenommen werden.


Mitglieder/Nichtmitglieder werden gebeten, Themenwünsche für das Seminar bis zum 19.10.2018 an den Landesvorstand unter info@betreuung-bartelt.de zu schicken.


Hinweise zur Anmeldung:
Bitte senden Sie das beiliegende Formular für die Anmeldung zur Fortbildung bis zum 26.10.2018 per
Fax 0261/20 16 18 16 85.
Da nur eine begrenzte Zahl an Plätzen verfügbar ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung
(20 Plätze verfügbar).
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.


Bitte um Angabe Ihrer aktuellen E- Mailadresse.
Geben Sie diese Einladung gern an interessierte Berufskollegen weiter.

 

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand M-V
Christine Bartelt

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Berufsbetreuer/innen kämpfen für mehr Anerkennung | Betreuungsbüro in Anklam lud zum Tag der offenen Tür

v.l.n.r. Andrea Klein, Manfred Wegner, Isabel Simon

Anklam, 28. September 2018 – Im Rahmen von bundesweit veranstalteten Tagen der offenen Tür, organisiert vom Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB), gewährte Berufsbetreuer Manfred Wegner aus Anklam einen Einblick in seine Arbeit. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Andrea Klein, Berufsbetreuerin aus Graal-Müritz, und Isabel Simon, Berufsbetreuerin aus Rostock und Sprecherin des Landesverbandes, stellte Wegner den Beruf vor, erläuterte Aufgaben und Verantwortung, Kommunikation mit den Klientinnen und Klienten sowie die Zusammenarbeit mit den Behörden. Ein zentrales Thema waren die prekären Arbeitsbedingungen der Berufsbetreuer/innen.

Wegner, der seit 1997 als Berufsbetreuer tätig ist, betreut derzeit etwa 65 Frauen und Männer, die ihre Angelegenheiten ohne Unterstützung nicht regeln können. Bei den Betreuten handelt es sich um Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen oder Personen, die an psychischen Erkrankungen leiden. Damit die Klienten dennoch ein selbstbestimmtes Leben führen können, unterstützt sie Manfred Wegner in ihren rechtlichen Angelegenheiten. Die Betreuung wird durch den Klienten selbst oder durch Familienangehörige beantragt und durch ein Betreuungsgericht angeordnet. „60 Prozent meiner Betreuten leben in Einrichtungen, der Rest wohnt selbstständig“, sagte Wegner. Er erklärte, dass er seine Arbeit möge, machte jedoch auch auf die prekären Rahmenbedingungen aufmerksam.

Wegner und seine Kolleginnen betonten, dass ihnen zu wenig Zeit für die Betreuten zugesprochen wird. Berufsbetreuer/innen können durchschnittlich 3,3 Stunden pro Klient und Monat abrechnen. Trotzdem arbeiten sie mindestens 4,1 Stunden, also 0,8 Stunden ohne Bezahlung. Seit 2015 sind die Stundensätze mit maximal 44 Euro gleichgeblieben. Der Bundestag beschloss 2017 zwar eine Erhöhung der Vergütung um 15 Prozent, jedoch scheiterte dieser Beschluss am Veto der Länder im Bundesrat. „Wir bekommen keine Unterstützung von den Justizministerien. Die schweigen uns und unsere Sorgen einfach tot“, kritisierte BdB-Landessprecherin Isabel Simon.

Am Tag der offenen Tür trugen die Berufsbetreuer Warnwesten, die Teil der bundesweiten Kampagne „Baustelle Betreuung“ sind. Der Verband will einerseits auf die Dringlichkeit von Reformen im Betreuungswesen aufmerksam machen und zugleich signalisieren, dass Konzepte zu Ausbildung, Fachlichkeit, Qualitätsmanagement und vielem mehr fertig in den BdB-Schubladen liegen und nur auf die Umsetzung warten. Die Baustelle Betreuung sei eingerichtet, nun müsse die Politik nur noch den ersten Spatenstich setzen, so die Verbandsvertreter in Anklam: „Unser Berufsfeld ist eine Baustelle. Deswegen ist auch das Jahresmotto ‚wir haben die Schaufel voll‘“, sagte Isabel Simon. Die Berufsbetreuer/innen fordern eine geregelte Ausbildung, Anerkennung des Berufs und politische Rückendeckung. Es folgen weitere Tage der offenen Tür in Schwerin und Rostock.

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Einladung zur Fortbildung zum Thema "Erbrecht und Ende der Betreuerbestellung" am 21.06.2018

am Donnerstag, 21.06.2018 von 09.00 bis 16.00 Uhr, im Saal Caritas, Heidmühlenstr. 9, 17033 Neubrandenburg


Referent: Dipl.-Rechtspfleger Otto Wesche
In diesem Seminar geht es um die überblickliche Darstellung der Folgen des gesetzlichen und testamentarischen Erb- und Pflichtteilsrechtes mit Bezug auf eine Betreuerbestellung. Der Betreute kann Erbe oder Erblasser sein, was jeweils unterschiedliche Betrachtensweisen auslöst. Weiter wird besprochen, worauf Betreuer achten müssen, wenn die Betreuerbestellung, beispielsweise durch den Tod des Betreuten endet. Was dürfen können oder müssen Betreuer noch erledigen. An wen muss was übergeben werden und wie lange sind Unterlagen aufzubewahren.

I.    Der Betreute als Erbe
II.    Das Testament
III.    Gesetzliches Erbrecht
IV.    Nachlassverbindlichkeiten
V.    Ausschlagung der Erbschaft
VI.    Anfechtung der Erbschaftsannahme
VII.    Dürftigkeitseinrede
VIII.    Ende der Betreuung
IX.    Fortführung der Geschäfte nach Tod des Betreuten

Teilnehmerkreis: Betreuer, Vereinsbetreuer, Betreuungsbehörde
Veranstaltungshinweise: Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 08.06.2018 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Faxformulars an die Geschäftsstelle des BdB e.V. in Hamburg.
Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl vorgesehen ist, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung über die Teilnahme am Seminar.
Die Kosten für die Einzel-Fortbildung betragen:

Nichtmitglieder des BdB e. V.: 89,00€
Mitglieder des BdB e. V.: 79,00€

Die Kosten für die Seminarreihe

21.06. Erbrecht & und Ende der Betreuung, NbG
25.06. Vertragsrecht und Haftung, Gut Dahlwitz
28.06. "Wohnung, Gesundheitssorge, Zwangsbehandlung
          und Unterbringung (Personensorge)", Schwerin  
27.08. Mieten und Vermieten durch Betreute, Rügen  
28.08. Das Grundstück des Betreuten, Rügen  
03.09. Vollstreckung für und gegen Betreute,  Anklam betragen:

Nichtmitglieder des BdB e. V.: 479,00€
Mitglieder des BdB e. V.: 399,00€

Im Seminarpreis enthalten sind Tagungssnacks  und -getränke.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 21.06.2018 in Neubrandenburg und verbleiben mit freundlichen Grüßen


Isabel Simon
BdB Landessprecherin

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Einladung zur Fortbildung zum Thema „Vertragsrecht und Haftungsrisiken“ und zur Mitgliederversammlung am 25.6.2018

Liebe Mitglieder,

zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung möchten wir Sie herzlich einladen.

Tagesordnung für die Mitgliederversammlung:

  • Begrüßung und Festlegung der Tagesordnung, Wahl des Protokollführers
  • Bericht des Landesvorstandes und Aussprache zum Bericht
  • Erläuterung der diesjährigen Seminarreihe mit Rechtspfleger Otto Wesche
  • Fragen, Anregungen und Wünsche unserer Mitglieder
  • Sonstiges

Rechtspfleger Herr Otto Wesche, wird zum Thema „Vertragsrecht und Haftungsrisiken“ referieren.

Veranstaltungsablauf:

09.00 – 09.15 Uhr Eintreffen der Teilnehmer/innen

09.15 – 14.45 Uhr Fortbildung inklusive einer einstündigen Mittagspause 12.00-13.00

15.00 – 16.30 Uhr Mitgliederversammlung und Wahlen

16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Veranstaltungshinweise:

Bitte senden Sie das unten stehende Formular für die Anmeldung zur Fortbildung bis zum 15.06.2018 per Fax oder E-Mail an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 55,00 für Mitglieder

€ 75,00 für Nichtmitglieder

Im Seminarpreis enthalten sind Verpflegung und Getränke.

Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserer Mitgliederversammlung eingeladen.

Mit kollegialen Grüßen

Landesgruppenvorstand Mecklenburg-Vorpommern

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Einladung zur Fortbildung "Gestaltung der Klientenbeziehung im Betreuungsprozess" (Pro. med. Wolfgang Schwarzer), am Freitag, 06.04.2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
zum Seminar am 06.04.2018 im Frauenbildungsnetz in Rostock (Anfahrt unter www.FBN-M-V.de) lade ich Sie im Auftrag der Landesgruppe ins Frauenbildungsnetz, Heiligengeisthof 3, 18055 Rostock, herzlich ein.

Veranstaltungsablauf:
09.00 – 16.00 Uhr        Fortbildung

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 22.03.2018 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des unten beigefügten Formulars an die Geschäftsstelle des BdB in Hamburg.
Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl vorgesehen ist, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung über eine Teilnahme am Seminar.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen:
€ 50,00 für BdB-Mitglieder mit QR-Registrierung
€ 65,00 für BdB-Mitglieder
€ 75,00 für Nicht-Mitglieder

Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 06.04.2018 in Rostock.


Mit kollegialen Grüßen
Christine Bartelt
Landesgruppenvorstand Mecklenburg-Vorpommern

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„Berufsbetreuer/innen leisten eine wertvolle Arbeit!“ - Justizministerin Katy Hoffmeister wertschätzt die Arbeit der Berufsbetreuer/innen (20.03.2017)

v.l.n.r. Andrea Klein, Harald Freter, Katy Hoffmeister, Isabel Simon

Schwerin, 20. März 2017 – „Ich werde mich dafür einsetzen, die Wertschätzung für den Beruf und die Leistungen der Betreuer zu fördern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). Die Ministerin informierte sich über die Situation des Berufsstandes bei einem Gespräch mit Dr. Harald Freter, Geschäftsführer des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) sowie Andrea Klein und Isabel Simon, Vorstand der BdB-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ministerin betonte, dass sie die Arbeit der Berufsbetreuer/innen positiv bewertet: „Die in der täglichen Arbeit der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer für die Betroffenen geleistete Unterstützung verdient Anerkennung. Ohne diese wertvolle Arbeit könnten die sich dem Gemeinwesen in großer Anzahl stellenden Aufgaben in der rechtlichen Betreuung in Mecklenburg-Vorpommern nicht bewältigt werden.“

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DIE LINKE für Anerkennung und Stärkung der Berufsbetreuer/innen in M-V: Fraktion im Schweriner Landtag unterstützt Forderungen des BdB (24.01.2017)

Gesprächsrunde bei der Fraktion DIE LINKE

Schwerin, 24. Januar 2017 – Die rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern Jacqueline Bernhardt will sich für die Durchsetzung der Sofortforderungen des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen e.V. einsetzen. Dies kündigte die Politikerin nach einem Gespräch mit Vertretern der Landesgruppe MV in Schwerin an: „Ziel muss es sein, die Berufsbetreuung als eigenständigen Beruf anzuerkennen, auch um einheitliche Zugangsvoraussetzungen zu schaffen. Noch wichtiger ist allerdings, die Vergütung endlich anzupassen. Diese ist seit 2005 unverändert und wird den tatsächlichen Gegebenheiten längst nicht mehr gerecht.“

Der BdB fordert in einem ersten Schritt eine Erhöhung der Stundensätze von derzeit 44 auf 54 Euro sowie fünf Stunden pro Klient und Monat; aktuell können Berufsbetreuer nur 3,1 Stunden abrechnen. Isabel Simon, die Kampagnenbeauftragte der Landesgruppe M-V sagte: „Wir wollen alle politischen Akteure im Land für die Probleme unseres Berufsstandes sensibilisieren. Ziel ist ein durch möglichst viele Fraktionen getragener Entschließungsantrag im Landtag zur Unterstützung einer baldigen Vergütungserhöhung.“

Die Fraktion DIE LINKE will den BdB darin unterstützen. Berufsbetreuung und Ehrenamt sieht Bernhardt als sinnvolles Tandem: „Eine älter werdende Bevölkerung sowie steigender Drogen- und Alkoholkonsum bei jüngeren Menschen lassen die Zahl der zu Betreuenden immer weiter steigen. Zudem werden die Fälle auch wegen der zunehmenden Bürokratie immer komplexer und damit zeitaufwändiger. Viele Betreuungsverfahren sind ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen. Aus Sicht meiner Fraktion darf die Berufsbetreuung auch deshalb nicht länger als Konkurrenz zur ehrenamtlichen Betreuung gesehen werden. Tatsächlich ist sie eine unverzichtbare Ergänzung.“

Die BdB-Landesgruppe M-V bereitet nun eine Darstellung der Probleme des Berufsstandes und mögliche Lösungsansätze vor. Diese sollen im Februar dem Rechtsausschuss des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern präsentiert werden.

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