Landesgruppe Hamburg


Landesvorstand

 

Telefon
Bärbel Will (Sprecherin) 040-5210381120
Stefanie Ernst (Finanzen) 040-38907764
Mark Jensch 040-28408651-22
Ingo Vogel 040-28408651-23
Pablo Vondey 040-28408651-60
Jens-Christian Schmitz 040-28408651-24
E-Mail: hamburg@bdb-ev.de  

Einladung zur Mitgliederversammlung mit Wahlen und zur Fortbildung zum Thema: „World Café – BdB intern“ am 07.09.2017 in Hamburg

Moderation: Frau Anne Heitmann, ah kommunikation

am Donnerstag, 07.09.2017, 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr,

im Restaurant im Stadtdomizil – Altenpflege-Zentrum,

Lippmannstr. 19-21, 22769 Hamburg-St. Pauli

 

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

 wir möchten Sie herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit Wahlen der BdB-Landesgruppe Hamburg einladen.

 Der Vorstand wird Sie über die laufenden Projekte der Landesgruppe Hamburg sowie über das bundesweite Engagement des Verbandes informieren. Ferner wird das Projekt „Adele“ der HAW vorgestellt, sowie das Projekt „ModeMMobil“ von Frau Sachse. Im Anschluss erfolgen die Neuwahlen des Vorstandes sowie der Delegierten und Ersatzdelegierten.

Die im Nachgang angebotene Fortbildungsveranstaltung (Methodencurriculum) soll sich inhaltlich mit dem Selbstverständnis des Verbandes und seinen künftigen Aufgaben speziell in Hamburg beschäftigen.

 Veranstaltungsablauf:

 15.30 Uhr  Ankommen

15.45 Uhr  Mitgliederversammlung

                    TOP 1  Bericht des Vorstandes

                    TOP 2  Vorstellung Projekte

                    TOP 3  Verschiedenes

16.15 Uhr  Wahl des Vorstandes sowie der Delegierten und Stellvertreter für Länderrat und Delegiertenversammlung

17.30 Uhr  Imbiss

18.00 Uhr  „World Café – BdB intern“

19.00 Uhr  Vorstellung der Ergebnisse

19.30 Uhr  Ende der Veranstaltung

 Für das leibliche Wohl während der Veranstaltung ist durch die freundliche Unterstützung des Stadtdomizils gesorgt.

 Veranstaltungshinweise:

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 01.09.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Faxformulars an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme.

 

Mit kollegialen Grüßen

Landesgruppenvorstand Hamburg

 

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Verständnis für die Anliegen des BdB - Die Bürgerschaftsabgeordneten Christiane Blömeke und Dr. Carola Timm (Bündnis 90/Die Grünen) trafen sich mit BdB-Vertretern zum Informationsgespräch (19.04.2017)

v.l.n.r. Bärbel Will, Carola Timm, Christiane Blömeke, Harald Freter

Hamburg, 19. April 2017 – „Wir warten die beabsichtigten Gespräche zwischen Bund und Ländern ab und werden Rücksprache mit der Justizbehörde nehmen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion Christiane Blömeke (Bündnis 90/Die Grünen) bei einem Treffen mit ihrer Parteikollegin Dr. Carola Timm (Justizpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion), Bärbel Will von der Landesgruppe Hamburg des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter.

Bei dem Gespräch ließen sich die beiden Bürgerschaftsabgeordneten auf den neuesten Stand bringen und die Argumente der BdB-Vertreter nach mehr Zeit für Klienten und einer Vergütungserhöhung erläutern.

Dr. Carola Timm sagte: „Die Anliegen des BdB sind bei uns auf Gehör gestoßen. Mir war das Gespräch zur Information und Strukturierung des Themas besonders wichtig.“ Christiane Blömeke ergänzte: „Wir wollten die Sicht des BdB auf die Dinge verstehen. Dazu hat dieses Treffen einen wichtigen Beitrag geleistet.“

Besonders die vom BdB geforderten Qualitätsstandards stießen bei den Politikerinnen auf offene Ohren. „Interessant finden wir die Anregungen des BdB zu einer einheitlichen Ausbildung für Berufsbetreuer/innen“, sagte Christiane Blömeke.

Immer noch ist der Zugang zu professioneller Betreuung für jeden möglich, den ein Gericht für „geeignet“ hält. Die Berufsbetreuung ist bislang durch keine gesetzlichen Eignungskriterien geregelt, stellt aber sehr hohe Anforderungen an Standards und Fachlichkeit. Auch deshalb plädiert der BdB für die Einrichtung einer Berufskammer.

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Einladung zur Mitgliederversammlung und Fortbildung "Das Pflegestärkungsgesetz II - aktuelle Gesetzesänderungen verständlich erklärt" am 29.03.2017 in Hamburg

von 15.15 bis 18.30 Uhr,
im Restaurant im Stadtdomizil – Altenpflege-Zentrum,
Lippmannstr. 19-21, 22769 Hamburg-St. Pauli

Thema der Fortbildung: Das Pflegestärkungsgesetz II – aktuelle Gesetzesänderungen verständlich erklärt
Referenten: Petra Gfell und Uwe Seemann, Berater im Pflegestützpunkt Hamburg Altona

 

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung der BdB-Landesgruppe Hamburg einladen.

Die angebotene Fortbildungsveranstaltung soll in Fortsetzung der letzten Mitgliederversammlung auf die aktuellen Veränderungen in der Pflegeversicherung und Eingliederungshilfe Bezug nehmen und die für unseren Büroalltag wichtigen Hinweise zur praktischen Umsetzung geben.

Die Mitgliederversammlung soll darüber hinaus einen Überblick über die laufenden Projekte der LG Hamburg sowie über das bundesweite Engagement des Verbandes und die angestrebte Erhöhung der Vergütung informieren.

Veranstaltungsablauf:
15.15 Uhr  Ankommen
15.30 Uhr  Mitgliederversammlung

                    TOP 1 Bericht des Vorstandes

                    TOP 2 Verschiedenes

16.15 Uhr  Kaffeepause

16.30 Uhr  Fortbildung der Landesgruppe

18.00 Uhr Geselliger Imbiss

Für das leibliche Wohl nach der Veranstaltung ist durch die freundliche Unterstützung des Stadtdomizils gesorgt.

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 19.03.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des Faxformulars (siehe PDF unten) an die BdB-Geschäftsstelle in Hamburg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme.

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Hamburg

 

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Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung und Fortbildung am 29.03.2017

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Das Bundesteilhabegesetz (BTHG): „Eine behindernde Umwelt“ für Menschen mit psychischen Erkrankungen? (24.01.2017)

Hamburg, 24.01.2017 – Das Bundesteilhabegesetz, das als Entwurf seit Sommer 2016 vorliegt, hat bereits viele Kritiker auf den Plan gerufen. Auch der Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker (LApK) in Hamburg und die Landesgruppe Hamburg des Bundesverbandes der Berufsbetreuer/innen (BdB-eV) schlagen Alarm!

Die beiden Verbände stehen Schulter an Schulter neben den Menschen, die aufgrund ihrer seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten nicht ohne Unterstützung besorgen können. BetreuerInnen und betreuende Angehörige sind ausschließlich den Wünschen ihrer erkrankten KlientInnen bzw. PartnerInnen, Geschwistern und erwachsenen Kindern verpflichtet. Sie unterstehen weder Weisungen Dritter,  noch  sind sie Arbeitgeber. Sie sind diejenigen, die, in der Form der unterstützen Entscheidungsfindung, den Menschen Zugänge und Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und mit ihnen die gleichberechtigte Rechts- und Handlungsfähigkeit herstellen.

Angehörige und Betreuer erfahren unmittelbar, wie hürdenreich die Zugänge zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für psychisch kranke Menschen bereits jetzt schon sind. Der Rückzug des fürsorgenden Staates und sein Umbau nach der Prämisse des „Fördern und Forderns“ hat zu erheblichen Mitwirkungspflichten der betroffenen Menschen und damit zu einem erhöhten Unterstützungsbedarf sowohl von Angehörigen als auch von rechtlichen BetreuerInnen geführt. Das Zusammenklappen des Leistungsdreiecks zwischen Kostenträgern, Anbietern und berechtigtem Bürger führt bereits jetzt in Teilen zu einer Verschiebung der Verantwortung auf das schwächste Glied der Kette, den erkrankten Bürger. Ob dieser die ihm zustehende Leistung erhält, wird in Zukunft mehr denn je davon abhängen, ob er kompetente Unterstützung hat: Betreuer, Angehörige, Vorsorgebevollmächtigte.

Hier sei auf die Veränderungen in der Eingliederungshilfe in Hamburg verwiesen, die sicher als Teil des neuen BTHG betrachtet werden können. Die ambulanten Hilfen der Sozialpsychiatrie  (ASP) werden behördlicherseits als Trägerbudget an die Anbieter gezahlt. Der Bürger erhält einen Leistungsbescheid, in dem pauschal nach dem Durchlaufen des Gesamtplanverfahrens eine „bedarfsdeckende Leistung“ gewährt wird. Der erkrankte Mensch und seine Unterstützer (Angehörige und Betreuer) müssen sich dann allein (zivilrechtlich) mit dem Träger auseinandersetzen, ob tatsächlich bedarfsdeckend gearbeitet wird.

Die im BTHG zugesicherte bedarfsdeckende Leistung im Einzelfall unter Berücksichtigung des Wunsch- und Wahlrechts wird mit dem  Prinzip des Trägerbudgets unterlaufen. Zudem wird der Ermessensgebrauch im Kabinettsbeschluss §107 Abs. 2 SGB IX zu einer parallelen Ermächtigung der Leistungsträger und muss gestrichen werden. Damit würde der an sich begrüßenswerte Schritt von der sozialhilferechtlichen Nothilfe zu einem Anspruch auf einen Nachteilsausgleich wieder ausgehebelt.

Insbesondere sind der LApK und der Landesverband Hamburg des BdB in Sorge, dass der § 99 BTHG, in dem der leistungsberechtigte Personenkreis geregelt ist, psychisch kranke Menschen außen vor lässt. Vorausgesetzt wird eine Beeinträchtigung, „die Folge einer Schädigung der Körperfunktion und-struktur“ (§ 99 BTHG )ist. Hier wird nicht deutlich, ob seelisch und psychisch erkrankte Menschen überhaupt gemeint sind. Ist die Seele eine Körperfunktion oder –struktur?

Der Personenkreis wird so zugeschnitten, dass zu befürchten ist, dass Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen nicht durchgängig die Kriterien erfüllen und damit von der Eingliederungshilfe ausgeschlossen werden können.

Es wird die personelle oder technische Unterstützung in mindestens drei bis fünf definierten Lebensbereichen gefordert, um eine Teilhabeleistung erhalten zu können. Seelisch und psychisch beeinträchtigte Menschen durchleben Phasen mit erheblichem Unterstützungsbedarf und Phasen, in denen sie weitgehend ohne direkte Hilfen im Leben zurechtkommen.
Die Unterstützung, die dauerhaft bereitgestellt werden muss, ist in der Regel einer personelle und bedarfsgerechte Hilfe, die individuell bezogen sein muss. Menschen leben nicht so sehr in Lebensbereichen als in wechselwirkenden Systemen, die von Personen, Strukturen und Rahmenbedingungen geprägt sind. Psychisch beeinträchtigte Menschen benötigen Unterstützung bei der Bewältigung von Störungen mit und in ihrer Umwelt und dies auch phasenübergreifend. Gerade in „guten Zeiten“ muss durch überwiegend personelle Eingliederungshilfen der Unterstützungsrahmen für die Krisenzeiten erarbeitet werden.

Wir fordern, bezogen auf die Anspruchsberechtigten, die Klarstellung, dass Artikel 1 der „UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ gilt: „Zweck dieses Übereinkommens ist es, den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten  durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten und die Achtung der ihnen innewohnenden Würde zu fördern.

Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.“

Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen mit „langfristigen seelischen Beeinträchtigungen“. Die UN- Konvention sagt es ganz klar. Das BTHG drückt sich dagegen verschwommen und interpretationsoffen aus. Das muss geändert werden. Die Barrieren für psychisch erkrankte Menschen, die sie an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern, sollten abgebaut, nicht aufgebaut werden.

 

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„Betreuung braucht mehr Zeit und Geld“ (21.11.2016)

v.l.n.r. Dr. Harald Freter (Geschäftsführer BdB); Martin Dolzer (Die Linke); Bärbel Will (Sprecherin Landesgruppe HH) © BdB

Hamburg, 21. November 2016 – „Gute Arbeit sollte auch gut bezahlt werden. Deshalb halte ich wenig von der Orientierung, Betreuung weiter ins Ehrenamt auszulagern“, sagte Martin Dolzer (Die Linke), rechtspolitischer Sprecher der Fraktion und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft bei einem Treffen mit Dr. Harald Freter (Geschäftsführer Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V.) und Bärbel Will (Sprecherin BdB-Landesgruppe Hamburg). Dabei stimmte er der Initiative von Richard Seelmaecker (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und justizpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) auf eine Selbstbefassung im Justizausschuss der Bürgerschaft zu. Auch wird er seinerseits das Gespräch mit Obleuten der anderen Fraktionen suchen.

 

 „Die Fraktion Die Linke unterstützt die Forderungen des BdB, die Zeit der Betreuer/innen für Klienten von 3,1 auf 5 Stunden im Monat zu erhöhen. Es ist wichtig und notwendig, dass Betreuer/innen und Klient/innen genügend Zeit haben, die besten Wege in den jeweils sehr verschiedenen Situationen zu finden. In einem Zeitrahmen von 3,1 Stunden ist das nicht möglich“, so Martin Dolzer. Und weiter: „Ein Zeitrahmen von fünf Stunden ist das Mindeste, um der Realität der Betreuungssituation gerecht zu werden und dadurch eine menschenwürdige und arbeitsrechtlich verantwortbare Grundlage für Betreuung zu garantieren. Die Forderung, diese in einem ersten Schritt von 44 Euro die Stunde auf 54 Euro und langfristig 76 Euro zu erhöhen, unterstützen wir ausdrücklich. Auf diese Weise würde die wertvolle Arbeit der Betreuer/innen angemessen bezahlt und die Attraktivität des Berufs gesteigert.“

 

Martin Dolzer hält die Vorstellungen des BdB für sehr gut und konsistent und will sich dafür einsetzen, dass entsprechend der Resolution des niedersächsischen Landtags auch eine Willensbildung der Hamburgischen Bürgerschaft zustande kommt.

 

„Während des Gesprächs haben wir über Betreuung allgemein, die Forderungen des BdB zu Qualität und Vergütung und den Stand der rechtstatsächlichen Untersuchung informiert und darauf hingewiesen, dass auch Hamburg sich positionieren muss“, sagt Dr. Harald Freter vom BdB.

 

Martin Dolzer kommt ursprünglich aus der Altenpflege. Vor diesem Hintergrund hatte er bereits Kontakt zu rechtlichen Betreuern und kennt die Schwierigkeiten aus erster Hand. Er stellt sich hinter die BdB-Forderung nach gesetzlichen Regelungen für Qualifikation und Zulassung von Berufsbetreuer/innen: „Betreuung ist ein vielschichtiger und anspruchsvoller Beruf. Um die Qualität der Betreuung zu sichern, ist eine gute und vereinheitlichte Ausbildung eine Grundvoraussetzung. Durch einen angemessenen rechtlichen Rahmen könnten dafür Grundlagen geschaffen werden.“

 

Der BdB erwartet noch in dieser Legislaturperiode eine Anpassung des Vormünder- und Betreuervergütungsgesetzes (VBVG) im Sinne der Sofortforderungen nach mehr Geld für die Betreuer/innen und mehr Zeit für die Klienten.

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„Rechtliche Betreuung muss ausreichend finanziert werden!“ (15.11.2016)

v.l.n.r. Dr. Harald Freter, Geschäftsführer BdB; Richard Seelmaecker (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und justizpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion); Bärbel Will, Sprecherin der BdB Landesgruppe HH.

Hamburg, den 15. November 2016 – Großes Verständnis für die Forderungen des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. zeigte Richard Seelmaecker (Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und justizpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion) bei einem Gespräch mit Dr. Harald Freter (BdB-Geschäftsführer) und Bärbel Will (Sprecherin BdB-Landesgruppe Hamburg) in Hamburg: „Wir werden glücklicherweise immer älter. Mit zunehmend höherem Alter benötigen aber auch immer mehr Menschen Unterstützung, da sie nicht mehr für sich selbst sorgen können. Ihnen wird deshalb vom Gericht ein Betreuer an die Seite gestellt. Es ist wichtig, dass die Unterstützung zuverlässig und professionell erfolgt. Die Vertreter der Berufsbetreuer haben deutlich gemacht, dass die Situation der Betreuten und ihrer Unterstützer verbessert werden muss. Seit den letzten tiefgreifenden gesetzlichen Änderungen sind rund zehn Jahre vergangen. Es ist deutlich geworden, dass die zeitliche Belastung der Betreuer insgesamt zu hoch ist. Die CDU-Hamburg wird sich für eine Verbesserung der Situation einsetzen, denn gute Betreuung erfordert ausreichend Zeit.“

Richard Seelmaecker hat sich bereits im Rahmen einer Kleinen Anfrage an den Senat mit dem Thema Betreuung auseinandergesetzt (Bürgerschaftsdrucksache 21/4128 vom 26.04.2016). Jetzt wird er sich für eine Anhörung im Rechtsausschuss der Bürgerschaft einsetzen, damit dort das Ergebnis der Studie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) behandelt werden kann, die durch das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Auftrag gegeben wurde.

Dr. Harald Freter vom BdB: „Die positive Haltung von Richard Seelmaecker gegenüber den Forderungen unseres Verbands begrüßen wir sehr.“ Bärbel Will von der Landesgruppe Hamburg ergänzte: „Wir agieren mit dem Klienten und nicht über seinen Kopf hinweg. Dieses System der sogenannten ‚unterstützten Entscheidungsfindung‘ benötigt Zeit; es ist ein unbedingtes Qualitätsmerkmal in der gesetzlichen Betreuung.“

Während des Treffens stellte sich der Politiker hinter die Sofortforderungen des BdB nach mehr Zeit für Klienten und nach einem höheren Stundensatz: „Zeit ist einer der wesentlichen Faktoren für eine gute Betreuung. Da es keine Entmündigung mehr gibt, müssen Betreuer dementsprechend stärker unterstützen. Da sie nicht allein, anstelle des Betreuten handeln sollen, ist für eine zugewandte Betreuung ausreichend Zeit erforderlich. 3,1 Stunden pro Monat und Betroffenen reichen dafür nicht aus. Auch eine Anhebung der Vergütung halte ich nach zehn Jahren für angezeigt“, so Richard Seelmaecker. Zum Abschluss des Gesprächs fasste er zusammen: „Es ist wichtig, dass die Betreuung ausreichend finanziert wird, damit die Betreuer unter angemessenen Bedingungen arbeiten und die Betreuten qualitativ hochwertig unterstützt werden.“

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Der am 9.9.2015 neu gewählte Vorstand der LG Hamburg (v.l.n.r.): Mark Jensch, Stefanie Ernst, Bärbel Will und Ingo Vogel

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Brief vom 26.5.2015 an Sozialsenator Scheele zur Enwicklung der Ambulanten Sozialpsychiatrie (ASP) als Ausgestaltung der Eingliederungshilfe in Hamburg