Landesgruppe Schleswig-Holstein


Landesvorstand

 

Telefon
Sabine Schindler 04635-293694 
Thomas Buck (Finanzen) 04102-824142
Frank Cremer-Neihaus 04331-9437040
Annette Hunke 04102-995272
Anja Paulsen 04635-293694
E-Mail: schleswig-holstein@bdb-ev.de  

Einladung zum Regionalen Austausch "Mitte"

Termin:          Donnerstag, den 20.09.2018 von 16:00 bis 18:00 Uhr

Ort:                Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel (Tel.  0431 642107)

 

 

Liebe Mitglieder,

 

auf ihrer Tagung in Eisenach haben die Justizminister der Länder beschlossen, eine Erhöhung der Stundenkontingente und –sätze für Berufsbetreuer an die Qualitätsdiskussion zu koppeln. Im Beschluss heißt es wörtlich, „dass auch eine zeitnahe Vergütungsanpassung qualitätsorientiert erfolgen muss und nicht isoliert von der laufenden Strukturdebatte erfolgen darf.“ Das bedeutet de facto ein Aufschieben der im Koalitionsvertrag angekündigten „zeitnahen und angemessenen“ Vergütungserhöhung.

 

Wir als Vorstand der Landesgruppe Schleswig Holstein des BdB e.V. sind auf euch als aktive Mitglieder angewiesen und wünschen uns eure Unterstützung.

Wir laden euch zu unserer nächsten Vorstandsitzung am 20.09.18 ein, um die Aussagen der Justizminister der Länder zu reflektieren und Konsequenzen für die künftige Betreuungsarbeit zu erörtern.

Als Landesgruppe Schleswig Holstein haben wir einen Antrag an den Länderrat gestellt, indem wir fordern, dass der BdB nun von einer Forderungsphase in eine Protestphase kommen muss.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

 

Veranstaltungshinweise

 

Die Kosten für das Treffen betragen:       €   0,00 für BdB-Mitglieder

                                                                 € 15,00 für Nichtmitglieder

 

Bitte sendet das beiliegende Formular für die Anmeldung bis zum 10.09 2018 vorzugweise per Fax (oder E-Mail) an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.

 

Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserem regionalen Austausch eingeladen.

 

Mit kollegialen Grüßen

Landesgruppenvorstand Schleswig-Holstein

S. Schindler

Th. Buck

F. Cremer-Neihaus

A. Paulsen

A. Hunke

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Einladung zur Fortbildung "Neue rechtliche Aspekte in der Betreuung" und anschließender Mitgliederversammlung, 01.06.2018

Freitag, den 01.06.2018 von 9.30 bis 12.00 Uhr
und anschließender Mitgliederversammlung ab 13.00 Uhr

im Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48, 24768 Rendsburg
Telefon 04331 593300

Referent Kay Lütgens, Rechtsanwalt und Fachbuchautor zu Fragen des Betreuungsrechtes, Justiziar beim Bundesverband der Berufsbetreuer/innen in Hamburg

Veranstaltungsablauf:
09.00 – 09.30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer/innen
09.30 – 12.00 Uhr Fortbildung, dazwischen ca. 1/4 Stunde Kaffeepause
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
13.00 – ca.16 Uhr Mitgliederversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der BdB-Landesgruppenvorstand lädt Sie herzlich zur Fortbildung und anschließender Mitgliederversammlung 2018 ein.


Die Kosten für die Fortbildung betragen:
€ 30,00 für Mitglieder
€ 45,00 für Nichtmitglieder


Zur Fortbildung stehen Verpflegung mit Brötchen, Mittagessen, sowie Kalt- und Warmgetränke bereit.

 

Tagesordnung der Mitgliederversammlung
1.) Begrüßung
2.) Ernennung der Protokollführerin, Protokollführers
3.) Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2017 (Homepage BdB)
4.) Bericht des Vorstands
5.) Bericht aus dem Länderrat
6.) Fortbildungen
7.) Vergütungserhöhung? Und nun…
8.) Verschiedenes


Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Schleswig Holstein

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Anmeldeformular Fortbildung LG Schleswig-Holstein_01.06.2018

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Einladung zum regionalen Austausch NORD – MITTE – SÜD, 22.02.18

Donnerstag, den 22.02.2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr,
Café / Restaurant
Die Robben
Bornkampsweg 31L, 22926 Ahrensburg
Tel. 04102 6951983

Liebe Mitglieder,
2018 wartet mit vielen Herausforderungen auf uns. Wir, als Vorstand der Landesgruppe Schleswig Holstein des BdB e.V. sind auf Euch als aktive Mitglieder angewiesen und wünschen uns Eure Unterstützung.
Wir laden Euch zu unserer nächsten Vorstandsitzung am 22.02.18 ein und erwarten/wünschen uns Anregungen und Ideen von Euch, um unsere Landesgruppe am 8./9. März 18 beim Länderrat und am 3.-5.5. 18 auf der Delegiertenversammlung optimal vertreten zu können.
Gerne könnt Ihr Euch an uns (Vorstand und Delegierte) persönlich oder per mail wenden. Wir freuen uns auf einen regen Austausch. Im Juni 2018 (Termin folgt) werden wir dann im Rahmen der Mitgliederversammlung alle vorliegenden
Informationen präsentieren.

Veranstaltungshinweise
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 15.02.2018 per Fax oder E-Mail erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Formulars an die Geschäftsstelle in Hamburg.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.
Auch Nichtmitglieder sind herzlich zu unserem regionalen Austausch eingeladen.

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Schleswig-Holstein

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„Wahlversprechen wurden in Schleswig-Holstein nicht eingehalten!“ | BdB diskutiert mit Schleswig-Holsteins Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack

v.l.n.r.: Harald Freter, Sabine Schindler, Sabine Sütterlin-Waack, Frank Cremer-Neihaus

Kiel, 24. November 2017 – Die ausstehende Vergütungserhöhung für Berufsbetreuer/innen stand im Mittelpunkt eines Gesprächs des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen mit Schleswig-Holsteins neuer Justizministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU). Die ehemalige Berichterstatterin für Betreuungsrecht der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag diskutierte mit den Vertretern der BdB-Landesgruppe Schleswig-Holstein Sabine Schindler und Frank Cremer-Neihaus sowie mit Bundesgeschäftsführer Dr. Harald Freter.

„Der BdB empfindet es so, dass die neue Landesregierung ihr Wahlversprechen zur Vergütungserhöhung nicht eingehalten hat“, so BdB-Geschäftsführer Freter. Die CDU hatte dem BdB vor der Landtagswahl zugesichert: „Wir unterstützen die Position der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wonach die Vergütungssätze der Berufs- und Vereinsbetreuer noch in der laufenden Legislaturperiode um 15 Prozent zu erhöhen sind.“ Tatsächlich hatte Schleswig-Holstein aber einer Vertagung und damit Nichtbehandlung der Angelegenheit im Bundesrat zugestimmt und damit eine Vergütungserhöhung unmöglich gemacht.

Der BdB fordert jetzt eine sofortige Erhöhung der Stundensätze und der Zeitpauschalen auf der Grundlage des jetzt erstellten Abschlussberichts der vom BMJV beauftragten rechtstatsächlichen Untersuchung zur Qualität in der Betreuung. Bereits Anfang des Jahres war im Rahmen dieser Untersuchung herausgekommen, dass Berufsbetreuer im Durchschnitt 4,1 Stunden je Klient monatlich arbeiten, aber nur 3,3 Stunden abrechnen können. Dazu Berufsbetreuer Frank Cremer-Neihaus: „Seit 2005 hat sich die Zeit, die mir pro Klient zur Verfügung steht, halbiert. Ich treffe die meisten Klienten nur noch alle zwei Monate.“

Justizministerin Sütterlin-Waack verwies auf den Abschlussbericht der Studie zu „Qualität in der Betreuung“, der im November vorgelegt werden soll, und sieht noch Klärungsbedarf. Die Betreuungskosten in Schleswig-Holstein seien gestiegen. Für 2018 erwartet sie eine fünfprozentige Steigerung der Betreuungskosten auf 32,5 Millionen Euro in Schleswig-Holstein.

Diese Steigerung resultiere vor allem daraus, dass es durch die Betreuung gelungen ist, Menschen, die bisher in einem Heim gelebt haben, wieder ein eigenständiges Wohnen zu ermöglichen, erklärte Harald Freter. Dafür können zwar etwas höhere Stundenpauschalen abgerechnet werden, es werde aber in erster Linie die Selbstbestimmung im Sinne der UN-BRK gestärkt. Außerdem könne dies zu Einsparungen an anderer Stelle im Sozialetat führen, so Harald Freter: „Wenn das Betreuungssystem als Ganzes in Gefahr ist, muss diese ‚Töpfe-Wirtschaft‘ ein Ende haben.“ Anliegen des BdB sei die dringend nötige Vergütungserhöhung für Berufsbetreuerinnen und –betreuer. Andernfalls drohten weitere Schließungen von Betreuungsvereinen und Betreuungsbüros. Schon jetzt würden immer mehr Betreuungsbehörden auf Schwierigkeiten bei der Gewinnung qualifizierter Berufsbetreuer hinweisen.

Der BdB-Geschäftsführer wies auch auf den aktuellen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst hin, den die SH-Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) als „moderat“ bezeichnet hatte: „Wenn die weitaus teureren Tariferhöhungen für Angestellte im öffentlichen Dienst umgesetzt werden können, dann muss dies auch im Betreuungssektor möglich sein.“ Die Ausgaben für die Betreuungsvergütung lagen 2016 bei 31 Millionen Euro. Ausgehend davon würde eine Vergütungserhöhung von 15 Prozent für den Haushalt rund 4,6 Millionen Euro an Mehrausgaben bedeuten. Zum Vergleich: Der Tarifkompromiss für den öffentlichen Dienst wirkt sich laut Finanzministerin Monika Heinold mit zusätzlich etwa 74,28 Millionen Euro im Haushalt 2017 aus. 

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Antwort der Parteien zu den BdB-Wahlprüfsteinen

Wir haben die zum Landtag kandidierenden Parteien mit Wahlprüfsteinen zu unseren Forderungen als Berufsverband befragt. Hier finden Sie eine Übersicht aller Parteienstatements als PDF-Dokument.

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„Die Vergütungserhöhung ist nachvollziehbar“ - Dr. Heiner Garg (FDP) für mehr Geld und mehr Professionalität (13.04.17)

v.l.n.r.: Thomas Buck, Sabine Schindler, Heiner Garg, Harald Freter

Kiel, 13. April 2017 – „Nach zwölf Jahren ohne Veränderung ist eine Vergütungserhöhung nachvollziehbar“, sagte Dr. Heiner Garg, Vorsitzender der FDP Schleswig-Holstein und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, im Gespräch mit Dr. Harald Freter, Geschäftsführer des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) sowie Sabine Schindler und Thomas Buck von der BdB-Landesgruppe Schleswig-Holstein.

Damit nimmt der Politiker Bezug auf die Studie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) zur „Qualität in der rechtlichen Betreuung“. Deren Zwischenergebnisse haben die Sofortforderungen des BdB nach mehr Zeit und Geld für Berufsbetreuer/innen bestätigt. So arbeiten Berufsbetreuer/innen im Schnitt arbeiten 4,1 Stunden pro Klient und Monat. Es werden aber nur 3,3 Stunden vergütet. Der BdB fordert darüber hinaus eine Anhebung der Vergütung von 44 auf 54 Euro pro Stunde. Die Bundesregierung hat eine Gesetzesinitiative angestoßen, die eine Erhöhung der Vergütung um 15 Prozent vorsieht.

Heiner Garg befürwortet die vom BdB angemahnte Betreuerqualifikation im Sinne einer optimalen Unterstützung der Klienten: „Angesichts der Komplexität der Problemfelder brauchen wir eine gesicherte Professionalität, die sich in Standards und Qualifikationsanforderungen ausdrückt.“

Neben Qualifikation, einheitlichen Standards und Fachlichkeit war bei dem Gespräch auch die vom BdB geforderte Berufskammer ein Thema. Es muss klar sein, was von den Berufsbetreuer/innen erwartet wird. Dazu Heiner Garg: „Von der Notwendigkeit einer Verkammerung bin ich derzeit noch nicht überzeugt, führe aber gerne weitere Gespräche.“

Abschließend sagte der Landesvorsitzende: „Die FDP-Fraktion wird für Ende Juni 2017 eine Parlamentarische Initiative ergreifen.“ Zu diesem Zeitpunkt findet die erste Arbeitssitzung nach der Landtagswahl am 7. Mai und der Konstituierung des neuen Landtags statt.

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„Wir wollen Verbesserungen noch in dieser Legislaturperiode“ - Justiz- und rechtspolitische Sprecher von SPD und B‘90/Die Grünen sind für Vergütungserhöhung (12.04.2017)

v.l.n.r.: Burkhard Peters, Sabine Schindler, Katrin Fedrowitz, Harald Freter, Annette Hunke, Thomas Rother

Kiel, 12. April 2017 – Im Landeshaus in Kiel fand ein weiteres Gesprächs statt zwischen Vertretern des BdB und den Politikern Thomas Rother, Justizpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Finanzausschusses im Landtag von Schleswig-Holstein und Burkhard Peters, Rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen statt. Hierbei wurde von beiden Politikern zugesagt, dass sie Ihren Einfluss geltend machen wollen, damit es zu einer Einigung zwischen Bund und Ländernkommt. Die beiden Politiker teilten mit: „Wir werden uns für eine Verständigung von Bund und Ländern einsetzen mit dem Ziel einer Qualitätsverbesserung und einer Vergütungserhöhung noch in der laufenden Legislaturperiode des Bunddestages.“

Den BdB vertraten Sabine Schindler und Annette Hunke von der Landesgruppe Schleswig-Holstein sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter. Neben den beiden justizpolitischen Sprechern nahm an dem Gespräch auch die schleswig-holsteinischen Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz (SPD) teil.

Dazu ergänzte Dr. Harald Freter: „Die Erhöhung ist ein erster wichtiger Schritt, anschließend muss eine grundlegende Diskussion folgen über Qualität in der Betreuung, Anforderungen an die Qualifikation von Betreuern und eine grundsätzliche Strukturreform des Vergütungssystem.“

Nach wie vor gibt es keine definierten Qualitätsstandards, so dass der Zugang zum Berufsstand der professionellen Betreuung für nicht ausgebildete Menschen zu leicht ist. Das steht im Widerspruch zu der großen Verantwortung, die Berufsbetreuer/innen haben und wird dem Anspruch der Klienten auf bestmögliche Unterstützung und eine qualifizierte Betreuung nicht gerecht.

Der BdB erwartet die Zustimmung von Schleswig-Holstein bei der Abstimmung im Bundesrat am 12. Mai. Dann entscheiden die Länder über die von der Regierungskoalition angekündigte Gesetzesinitiative zur Erhöhung der Vergütung um 15 Prozent.

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„Es muss sich etwas tun. Aber der Bund muss zahlen.“ Lars Harms (SSW) für Übernahme der Kosten durch den Bund (06.04.2017)

v.l.n.r.: Harald Freter, Sabine Schindler, Lars Harms, Anja Paulsen

Kiel, 6. April 2017 – „Berufsbetreuer sind eine notwendige Säule des Systems Betreuung. Es besteht Offenheit, über das Vergütungssystem zu reden.“ Das sagte Lars Harms, Vorsitzender des Südschleswigschen Wählerverbands (SSW) im Landtag und Mitglied des Innen- und Rechtsausschusses bei einem Treffen mit den Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) Sabine Schindler und Anja Paulsen (Landesvorstand Schleswig-Holstein) sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Ergebnisse der Studie des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) zur „Qualität in der rechtlichen Betreuung“. Sie belegen, dass Berufsbetreuer/innen im Durchschnitt 4,1 Stunden pro Klient und Monat arbeiten, jedoch nur 3,3 Stunden vergütet bekommen. Mit Blick auf vergleichbare Gruppen des Öffentlichen Dienstes (Vergütungsgruppe S12) fordert der BdB eine Vergütungserhöhung von 44 auf 54 Euro pro Stunde. Seit 2005 wurden weder Stundensätze noch Stundenkontingente angepasst.

Dazu sagte Lars Harms: „Nach zwölf Jahren muss sich etwas tun. Aber der Bund muss zahlen.“ Die Gesetzesänderung bedarf der Zustimmung des Bundesrates. Der Politiker kritisierte das Verfahren. Es könne nicht sein, dass der Bund etwas beschließt und anschließend die Länder dafür zahlen müssen.

Zu den weiteren Forderungen (des BdB) zählen Qualifikation, Standards, Fachlichkeit und die vom BdB geforderte Berufskammer. Es müsse definiert werden, was nach diesen Kriterien von den Berufsbetreuern erwartet wird. Danach müsse auch der Verdienst geklärt werden, so Lars Harms.

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Einladung zur Fortbildung „Das neue Bundesteilhabegesetz – Auswirkungen auf die Betreuungspraxis″ am 19.05.2017 in Kiel

 

Diese Fortbildung ist leider ausgebucht!

Bitte melden Sie sich nicht mehr an. Für weitere Veranstaltungen nehmen wir Sie gerne auf die Interessentenliste.

Referentin: Rechtsanwältin Christiane Hasenberg
Wann: 19.05.2017 von 09 Uhr bis 15 Uhr
Wo: im
Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon: (04 31) 64 21 07

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Seminar soll Ihnen einen ersten Überblick über die Gesamtreform und einen Einstieg in die bevorstehenden Änderungen mit folgenden Schwerpunkten geben:
• Überblick über die Struktur des BTHG und Inkrafttreten der einzelnen Reformstufen
• Änderungen des SGB XII zum 01.01.2017
• neue Mehrbedarfstatbestände bei Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung
• Änderungen in der Einkommensanrechnung
• Änderungen im Vermögensschutz bei Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege
• Neugliederung des SGB IX, insbesondere Einordnung der Eingliederungshilfe als eigener Teil 2 des SGB IX
• was wird aus dem Wunsch- und Wahlrecht?
• Poolen von Leistungen
• Etablierung einer unabhängigen Beratung
• Budget für Arbeit
• Herauslösen der Eingliederungshilfe aus dem SGB XII und Bedeutung für die Rest-Sozialhilfe
• Neue Träger und neue Zuständigkeiten, insbesondere der Eingliederungshilfe
• Auswirkungen auf die Jugendhilfe

Veranstaltungsablauf:
08.30 – 09.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer/innen
09.00 – 12.00 Uhr Fortbildung, dazwischen ca. 1/4 Stunde Kaffeepause
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
13.00 – ca. 15.00 Uhr Fortbildung, dazwischen ca. 1/4 Stunde Kaffeepause

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 30.04.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des unten als Dowenload bereitstehenden Anmeldeformulars an die BdB-/ipb-Geschäftsstelle in Hamburg per Fax: (0 40) 386 29 03 - 10.
Anmeldebestätigungen werden nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail versandt.

Die Kosten für die Fortbildung betragen: € 90,00 für Mitglieder
€ 110,00 für Nichtmitglieder
Im Seminarpreis enthalten sind Verpflegung mit Brötchen, Mittagessen sowie Kalt- und Warmgetränke.

Mit kollegialen Grüßen
Landesgruppenvorstand Schleswig Holstein

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Einladung zur Mitgliederversammlung mit Wahlen und Fortbildung "Von der Pflegestufe zum Pflegegrad" am 10.02.2017 in Kiel

im „Haus des Sports″, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Telefon 0431-642107


Liebe Mitglieder,

der BdB-Landesgruppenvorstand lädt Sie herzlich zur Fortbildung und anschließender Mitgliederversammlung 2017 ein.

Die Fortbildung hat das Thema: „Von der Pflegestufe zum Pflegegrad – relevante Informationen für Berufsbetreuer″. Referentin ist Frau Katja Claus, Vorsitzende des Betreuungsvereins Bad Oldesloe, Berufsbetreuerin und Mitglied des BdB, Sachverständige Pflegeversicherung, Gerichtssachverständige.

Veranstaltungsablauf:

09.30 – 10.00 Uhr       Eintreffen der Teilnehmer/innen
10.00 – 12.00 Uhr       Fortbildung, dazwischen ca. ¼ Stunde Kaffeepause
12.00 – 13.00 Uhr       Mittagspause
13.00 – 15.00 Uhr       Mitgliederversammlung, dazwischen ca. ¼ Stunde Kaffeepause

Tagesordnung der Mitgliederversammlung

1.)   Begrüßung
2.)   Ernennung der Protokollführerin/Protokollführers
3.)   Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2016 (Homepage BdB)
4.)   Bericht des Vorstands
5.)   Bericht aus dem Länderrat
6.)   Fortbildungen
7.)   Verschiedenes
8.)   Wahlen

  • Zum Landesvorstand
    • Sprecher/in
    • Finanzverantwortliche/r
    • Drei weitere Mitglieder des Landesvorstands
  • Zum Länderrat
    • Ein weiteres Mitglied aus dem Landesvorstand für den Länderrat
    • Zwei Stellvertreter/innen aus dem Landesvorstand für die Mitglieder im Länderrat
  • Zur Delegiertenversammlung
    • 7 Delegierte
    • 7 Ersatzdelegierte

Veranstaltungshinweise:
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis 27.01.2017 erforderlich. Wir bitten um Rücksendung des beiliegenden Faxformulars (siehe PDF unten) an die Geschäftsstelle in Hamburg.

Die Kosten für die Fortbildung betragen: für Mitglieder € 00,00 / für Nichtmitglieder € 40,00
Zur Veranstaltung stehen Brötchen, Mittagessen, Kuchen und Tagungsgetränke bereit.

Wir freuen uns auf unser Treffen in Kiel und verbleiben

Mit kollegialen Grüßen

Landesgruppenvorstand Schleswig-Holstein

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Anmeldeformular für die Mitgliederversammlung und Fortbildung am 10.02.2017 in Kiel

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Protokoll der Mitgliederversammlung am 12.02.2016

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Finanzausschussvorsitzender Thomas Rother (SPD): „Ich sehe dringenden Reformbedarf!″ (22.11.2016)

v.l.n.r.: Dr. Harald Freter, Thomas Rother, Annette Hunke und Thomas Buck

Kiel, 22. November 2016 – „Die Forderungen des BdB nach mehr Zeit für Klienten und höheren Stundensätzen kann ich nachvollziehen″, sagte Thomas Rother, justizpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Finanzausschusses im Landtag von Schleswig-Holstein, bei einem Gespräch mit Vertretern des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen. An dem Treffen nahmen Annette Hunke und Thomas Buck vom Vorstand der Landesgruppe Schleswig-Holstein sowie BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter teil.

Thomas Rother weiter: „Haupt- und ehrenamtliche Betreuung ergänzen sich in sinnvoller Weise. Allerdings ist den erhöhten Anforderungen an die Qualität der Betreuung Rechnung zu tragen. Es muss zudem aus allen Altersgruppen Betreuerinnen und Betreuer geben, um so auf die jeweilige Situation der zu betreuenden Personen eingehen zu können.″

„Aktuell hat die Gruppe der Berufsbetreuer/innen große Nachwuchsprobleme″, ergänzte Dr. Harald Freter. „Das liegt vor allem an den unattraktiven Rahmenbedingungen.″

Bei dem Treffen machten die Vertreter/innen des BdB auf ihre Aktivitäten in Form von Gesprächen mit den Landesjustizministerien aufmerksam und bekräftigten ihr Ziel, dass auch Schleswig-Holstein eine Sofortlösung bis zur Bundestagswahl 2017 mit Erhöhung der Vergütung und der abrechenbaren Zeit mitträgt. Geplant ist eine (vorherige) Abstimmung zwischen Bund und Ländern und anschließend eine Initiative direkt aus dem Bundestag.

Dabei erwähnte Dr. Harald Freter auch den aktuellen Stand der ISG-Studie: „Die Beteiligung an der vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) in Auftrag gegebenen Studie des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) ist sehr hoch und liegt über den Erwartungen. Damit ist die Studie in jedem Fall repräsentativ.″

Der Politiker bemerkte dazu: „Eine Konkretisierung und Umsetzungsvorhaben sind allerdings erst nach Vorliegen des Gutachtens über die Betreuung auf Bundesebene möglich. Die Länder dürfen notwendige Anpassungen nicht verzögern oder verhindern.″ Zusammenfassend sagte Thomas Rother: „Sowohl in Bezug auf die Qualifikationen als auch die Vergütung sehe ich dringenden Reformbedarf. Ich hoffe auf das Gutachten als eine gute Grundlage für zeitnahe Entscheidungen.″

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Porträt der Berufsbetreuerin Sabine Schindler von „Das Betreuungsbüro″ in Sörup (Kreis Schleswig-Flensburg)

Wenn das Leben in der Sackgasse steckt Sabine Schindler hat als professionelle Betreuerin mit vielen Schicksalen zu tun – und kämpft für eine bessere Bezahlung ihrer Tätigkeit


Alf Clasen, Redaktionsleiter der Schleswiger Nachrichten und des Schlei Boten, porträtiert Sabine Schindler, Mitglied im BdB-Landesgruppenvorstand Schleswig-Holstein, und ihre Arbeit als Berufsbetreuerin – erschienen am 23.10.2016 in einigen Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z).